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Viele Hürden auf dem Weg zum Baugebiet in Kaufbeuren

Wohnen in bester Lage? - Warum das in Kaufbeuren noch dauert

Der idyllische Ortsrand von Oberbeuren mit Blick auf die Stadt: Wo heute noch ein Pferdehof (Vordergrund) steht, ist ein Wohngebiet geplant.

Der idyllische Ortsrand von Oberbeuren mit Blick auf die Stadt: Wo heute noch ein Pferdehof (Vordergrund) steht, ist ein Wohngebiet geplant.

Bild: Mathias Wild

Der idyllische Ortsrand von Oberbeuren mit Blick auf die Stadt: Wo heute noch ein Pferdehof (Vordergrund) steht, ist ein Wohngebiet geplant.

Bild: Mathias Wild

Auf dem Areal eines Pferdehofes in Kaufbeuren-Oberbeuren sind 25 Wohnhäuser geplant. Warum es sich die Stadt damit nicht leicht macht.
13.10.2020 | Stand: 05:18 Uhr

Stadtplaner Werner Fehr machte in der Sitzung des Bauausschusses deutlich, welche Dimension das Vorhaben hat und wie lange sich die Stadtpolitik bereits damit befasst. 2011 habe der Bauausschuss einen ersten Antrag auf Wohnbebauung nördlich und südlich der Salzstraße abgelehnt. Im Zuge des Verfahrens änderte sich das Konzept mehrfach. 2016 dann eine grundsätzliche Zustimmung zu dem Vorhaben in reduzierter Form und mit Auflagen, sofern der Investor sich zur Übernahme der Planungs- und Erschließungskosten verpflichtet. Diese Zusage gibt es. Sogar die Schießanlage des Schützenvereins Blattlschoner am Waldrand wird auf Kosten des Bauträgers aus Lärmschutzgründen eingehaust. Die einst geplante Abholzung eines Wäldchens ist vom Tisch. Vorgesehen ist lediglich ein „Waldumbau“ in diesem Bereich. Oberbürgermeister Stefan Bosse nannte die Pläne in der Sitzung ein „anspruchsvolles Bauvorhaben, das auch aufwendig für den Investor“ sei.

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