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Der „Hoigarta“ fehlt - und die Musik auch

Wie Corona das Oberallgäuer Dorfleben gefährdet

Vereinsleben 2020: Leerer Musikprobenraum statt Bezirksmusikfest und Maibaumaufstellen. Der Vorsitzende der Musikkapelle Memhölz, Matthias Nigst (rechts), klagt bereits über drohende Vereinsaustritte.

Vereinsleben 2020: Leerer Musikprobenraum statt Bezirksmusikfest und Maibaumaufstellen. Der Vorsitzende der Musikkapelle Memhölz, Matthias Nigst (rechts), klagt bereits über drohende Vereinsaustritte.

Bild: Ralf Lienert

Vereinsleben 2020: Leerer Musikprobenraum statt Bezirksmusikfest und Maibaumaufstellen. Der Vorsitzende der Musikkapelle Memhölz, Matthias Nigst (rechts), klagt bereits über drohende Vereinsaustritte.

Bild: Ralf Lienert

Oberallgäuer berichten, dass durch die Beschränkungen der Zusammenhalt im Ort leidet. Von Vereinsaustritten, dem fehlenden „Hoigarta“ und anderen Auswirkungen.
29.08.2020 | Stand: 12:38 Uhr

Die Corona-Beschränkungen sind gelockert, doch ihre Folgen haben das Leben weiterhin fest im Griff. Und zwar vor allem dort, wo Zusammenhalt und Gemeinschaft einfach dazugehören: im Dorf. „Eine gewisse Lockerheit ist verloren gegangen“, sagt Stefan Sommer, zweiter Bürgermeister der Gemeinde Waltenhofen. Andere Oberallgäuer stimmen zu: In den Vereinen herrscht Frustration, der Dorfklatsch fehlt und Senioren sowie Gläubige vermissen ihre regelmäßigen Zusammenkünfte, wie sie vor Corona waren.

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