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Krieg in der Ukraine findet auch im Cyberraum statt

Wer steckt hinter dem Hackerangriff auf AGCO Fendt?

Nichts geht mehr auf dem Werksgelände von AGCO/Fendt im Allgäu nach einem Cyberangriff.

Nichts geht mehr auf dem Werksgelände von AGCO/Fendt im Allgäu nach einem Cyberangriff.

Bild: Ralf Lienert

Nichts geht mehr auf dem Werksgelände von AGCO/Fendt im Allgäu nach einem Cyberangriff.

Bild: Ralf Lienert

Bei Fendt in Marktoberdorf schickt ein Hackerangriff Tausende Mitarbeiter in eine Zwangspause und stoppt die Produktion. Welche Rolle spielt Russland dabei?
10.05.2022 | Stand: 13:17 Uhr

Der Parkplatz vor dem AGCO/Fendt-Werk in Marktoberdorf ist leer. Alle Maschinen in den Produktionshallen stehen still. In diesen Tagen werden keine Traktoren vom Firmengelände im Ostallgäu rollen. Über 4000 Mitarbeiter in Marktoberdorf wurden vorübergehend nach Hause geschickt. Auslöser des Stillstandes ist eine Cyberattacke am vergangenen Donnerstag auf den internationalen Landmaschinen-Konzern. Der Traktorenhersteller ist Opfer eines Schadprogrammes geworden. Fachleute sprechen von „Ransomware“, die Computer-Benutzern den Zugang auf das firmeneigene IT-System verhindert. Auch das Werk im Landkreis Donau-Ries, in Asbach-Bäumenheim, steht still. Dort standen am Wochenende Lkw vor dem Werk Schlange, weil sie weder Ware anliefern noch abholen konnten.

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