Landkreis Ostallgäu will Appetit machen

"Der Burger mit den besten Zutaten der Region": Wie der Landkreis Ostallgäu regionale Erzeuger pushen will

Bio-Burger OAL

Ein Sinnbild für kurze Lieferwege und Kooperation. Die Vermarktung des Allgäuer Bio-Burgers läuft gerade an. Für dieses Produkt arbeiten sechs Lebensmittelproduzenten und Veredler zusammen.

Bild: Landratsamt Ostallgäu

Ein Sinnbild für kurze Lieferwege und Kooperation. Die Vermarktung des Allgäuer Bio-Burgers läuft gerade an. Für dieses Produkt arbeiten sechs Lebensmittelproduzenten und Veredler zusammen.

Bild: Landratsamt Ostallgäu

Bei einer Initiative im Ostallgäu geht's erneut um "regionalen Genuss direkt auf den Tisch". Welche Instrumente der Landkreis für Wirte und Erzeuger entwickelt.
11.06.2021 | Stand: 09:00 Uhr

„Der Trend zu einem starken regionalen Bewusstsein wird immer größer. Wir haben im Ostallgäu so viele Erzeuger von hochwertigen Lebensmitteln, die auch direkt hier in der Region verarbeitet werden. Das sollte jeder erfahren“, betont die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker. Deshalb haben Jana Betz vom Regionalmanagement des Landkreises, die auch die „Ostallgäuer Genusstage“ koordiniert, und Florian Timmermann, Projektmanager der Öko-Modellregion Ostallgäu, einen Kommunikationsbaukasten entwickelt.

In einer Online-Konferenz stellten sie Gastwirten und Erzeugern die neuen Hilfsmittel und deren Einsatzmöglichkeiten vor. Konkret geht es dabei um Aufsteller und Wandtafeln, die den Kunden beziehungsweise Gast auf die Initiative „Regionaler Genuss direkt auf den Tisch“ hinweisen sollen, aber auch als Vorlagen für soziale Medien genutzt werden können.

Auch ein Kurzporträt des jeweiligen Hofs und Betriebs im Ostallgäu ist ein Bestandteil

„Das macht mich doch neugierig, wenn ich erfahre, dass es hier etwa einen Burger gibt, der mit den besten Zutaten aus der Region belegt ist“, erklärt Betz. Die Elemente der Designgruppe Koop stellten die Wertachtal-Werkstätten Kaufbeuren-Neugablonz her. Die einzelnen Teile des Sets können von jedem Verwender individuell bestückt werden. Ob als Tischaufsteller für Gerichte mit regionalen Zutaten oder Info-Tafeln. Ein weiterer Bestandteil des Baukastens „Wissen, wo’s herkommt“ ist die Erstellung eines Kurzporträts von Hof und Betrieb. So erfahren die Menschen, wer hinter den Lebensmitteln steht.

Regionale Wirte wie hier Thomas Burger (mit Brille) und sein Küchenchef Stephan Burger aus Marktoberdorf sollen durch eine aktuelle Initiative des Landkreises Ostallgäu gestärkt werden.
Regionale Wirte wie hier Thomas Burger (mit Brille) und sein Küchenchef Stephan Burger aus Marktoberdorf sollen durch eine aktuelle Initiative des Landkreises Ostallgäu gestärkt werden.
Bild: Heiko Wolf

„Der Kommunikationsbaukasten soll als Verbindung zwischen Landwirten, Verarbeitern und Gastronomen dienen. Wir erhoffen uns dadurch eine engere Zusammenarbeit und einen Austausch der Akteure und damit einen Mehrwert für die Region“, sagt Florian Timmermann zusammen. Um die teilnehmenden Gastronomen und Erzeuger zu unterstützen, übernimmt der Landkreis den Großteil der Kosten und stellt den Kommunikationsbaukasten gegen ein geringes Entgelt zur Verfügung.

Lesen Sie dazu auch: Genusstage im Ostallgäu machen Appetit auf mehr.

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