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Personalnot am Flughafen Memmingen - Gehalt und Bewerbungen am Allgäu Airport

Personalmangel

Mehr Geld, Bewerbungen per WhatsApp: So reagiert der Flughafen Memmingen auf die Personalnot

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    Auch am Allgäu Airport gibt es Personalengpässe, doch dort ist die Lage nicht so schwierig wie an anderen Flughäfen.
    Auch am Allgäu Airport gibt es Personalengpässe, doch dort ist die Lage nicht so schwierig wie an anderen Flughäfen. Foto: Felix Ebert

    Viele Fluggäste, zu wenig Mitarbeitende: An Flughäfen fehlt es an Personal. Am Allgäu Airport in Memmingerberg ist die Situation laut Prokurist Marcel Schütz noch unter Kontrolle – Personal würde jedoch händerringend gesucht.

    „Nur dank des Einsatzes des gesamten Teams“, sagt Schütz, habe man die aktuelle Lage im Griff. Gerade die Flughafen-Feuerwehr oder die Werkstatt-Mitarbeiter bringen sich laut Schütz stark ein, beispielsweise in der Abfertigung. „Unser Ziel ist es, bis zum Winterflugplan wieder ausreichend Personal zu haben“, sagt der Prokurist. Dafür verstärke der Flughafen bereits seit Beginn des Jahres das Team.

    Die "Zuverlässigkeitsüberprüfung" kostet Zeit

    Doch das dauere, denn die Situation auf dem Arbeitsmarkt sei schwierig, sagt Schütz. Dazu komme die Abhängigkeit von der „Zuverlässigkeitsüberprüfung“. Jede Person, die in der Abfertigung, dem Transport oder bei den Sicherheitskontrollen arbeite, benötige diese Bescheinigung. Dabei werde beispielsweise geprüft, ob der Betreffende eine Vorstrafe habe. Die Bearbeitung könne zwischen sechs und zwölf Wochen dauern.

    Auch ausländische Arbeitskräfte sucht der Allgäu Airport, beispielsweise vom Balkan. „Wir haben den Vorteil, als Flughafen direkte Verbindungen in viele Regionen Europas zu haben“, sagt Schütz. Zudem werden dem Prokuristen zufolge die Einstiegsgehälter erhöht. Und um die Bewerbung zu vereinfachen, könne man dies mittlerweile per Whatsapp erledigen, sagt Schütz.

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