Von Lindau bis nach Bregenz

Sportler aus Portugal und Südafrika: 4.200 Läufer gehen beim Dreiländermarathon an den Start

Der Dreiländermarathon startet am Sonntag um 10.30 Uhr am Lindauer Hafen.

Der Dreiländermarathon startet am Sonntag um 10.30 Uhr am Lindauer Hafen.

Bild: Wolfgang Schneider (Archivfoto)

Der Dreiländermarathon startet am Sonntag um 10.30 Uhr am Lindauer Hafen.

Bild: Wolfgang Schneider (Archivfoto)

Der Dreiländermarathon 2021 steigt am Sonntag zwischen Lindau und Bregenz. Für besonders schnelle Läuferinnen und Läufer aus der Region gibt es ein Preisgeld.
07.10.2021 | Stand: 07:43 Uhr

Die Strecke ist sehr flach. Der Gesamthöhenunterschied beträgt nur 17 Meter – verteilt auf eine Länge von 42,195 Kilometer. Die Anspannung und die Vorfreude gehen aber steil nach oben. Nach einem Jahr Corona-Pause findet am 10. Oktober wieder der Dreiländermarathon statt. Die größte Sportveranstaltung am Bodensee startet am Sonntag um 10.30 Uhr in Lindau am Hafen. Zielschluss für die letzten Läufer im Fußballstadion in Bregenz ist um 16.30 Uhr.

Gewinnerin aus 2019 ist diesmal nich beim Dreiländermarathon dabei

Insgesamt sind 4200 Meldungen eingegangen, davon ziemlich genau ein Viertel für den Hauptlauf. Vertreten sind Nationen aus aller Welt, zum Beispiel Portugal, Norwegen, die USA, Kanada und Südafrika. Das Gros kommt aber aus dem Dreiländereck. Wer den Marathon unter 2:25 Stunden (Männer) oder 2:45 Stunden (Frauen) bewältigt, bekommt bis zu 2.000 Euro Preisgeld. Allerdings gilt das nur für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommen oder dort ihren Hauptwohnsitz haben.

Zuletzt gelang dies Sandra Urach. Die 45 Jahre alte Bregenzerwälderin gewann 2019 mit einer Zeit von 2:42:33 Minuten und stellte einen neuen Vorarlberger Landesrekord auf. Zuvor hatte die zweifache Mutter den Marathon bereits 2014 und 2018 gewonnen. In diesem Jahr wird die Gesundheits- und Fitnesstrainerin aber nicht am Start sein.

Auch Walking, Staffellauf und Kindermarathon finden am Bodensee statt

Neben dem Hauptlauf werden auch wieder ein Halb- und Viertelmarathon, ein Staffellauf (vier Personen), Walking sowie der Kindermarathon am Vortag angeboten.

Um den Dreiländermarathon trotz Pandemie durchführen zu können, haben die Veranstalter ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet. „Für uns gilt: So locker wie möglich, aber wenn, dann bestimmt“, sagt Mitorganisator Dieter Heidegger und verrät: „Wir haben uns das Hygienekonzept der Bregenzer Festspiele als Vorbild genommen.“ Für alle Teilnehmer gilt die 3G-Regel. Der Status wird bei der Startnummernausgabe überprüft. Ist er in Ordnung, gibt es eine Stoffarmbinde. Ohne diese darf kein Teilnehmer zum Zieleinlauf ins Stadion.

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