Politik

CSU-Landesgruppe verschiebt Klausurtagung wegen Corona-Erkrankungen

Wegen meheren Corona-Fällen hat die CSU-Landesgruppe ihre Klausurtagung verschoben. Unter den Infizierten ist auch Landesgruppenchef Alexander Dobrindt.

Wegen meheren Corona-Fällen hat die CSU-Landesgruppe ihre Klausurtagung verschoben. Unter den Infizierten ist auch Landesgruppenchef Alexander Dobrindt.

Bild: Michael Kappeler/dpa

Wegen meheren Corona-Fällen hat die CSU-Landesgruppe ihre Klausurtagung verschoben. Unter den Infizierten ist auch Landesgruppenchef Alexander Dobrindt.

Bild: Michael Kappeler/dpa

Weil unter anderem Alexander Dobrindt Corona hat, hat die CSU-Landesgruppe ihre Klausurtagung verschoben. Eigentlich hätte diese am Donnerstag starten sollen.
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dpa
03.01.2022 | Stand: 19:36 Uhr

Wegen mehrerer Corona-Erkrankungen - unter anderem ihres Vorsitzenden Alexander Dobrindt - hat die CSU-Landesgruppe im Bundestag ihre traditionelle Klausurtagung verschoben. Die zweitägigen Beratungen, die an diesem Donnerstag und Freitag hätten stattfinden sollen, werden auf einen späteren Zeitpunkt verlegt, wie der "Münchner Merkur" am Montag berichtete und auch die Deutsche Presse-Agentur erfuhr.

Unter den Corona-Infizierten ist demnach auch Landesgruppenchef Dobrindt - obwohl er den Angaben zufolge zweifach geimpft und geboostert ist. Auch vier Mitarbeiter der CSU im Bundestag sowie der als Gast vorgesehene Chef der spanischen Konservativen, Pablo Casado, seien erkrankt. Die Klausur werde zeitnah nachgeholt, hieß es.

CSU: Klausurtagung der Landesgruppe wegen Corona verschoben

Mit ihrer Klausur nehmen die CSU-Abgeordneten regelmäßig Anfang Januar eine Standortbestimmung vor und schauen in das politische Jahr. Coronabedingt sollte die Tagung zum zweiten Mal in Folge nicht im bayerischen Kloster Seeon, sondern in Berlin stattfinden. Die CSU im Bundestag hatte dafür ein striktes Sicherheitskonzept erstellt. So hätten Journalisten für die Berichterstattung über die Klausur neben einem Nachweis, dass sie geimpft sind, auch einen negativen PCR-Test vorweisen müssen.

Die 45 CSU-Abgeordneten wollten in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die Finanz- und Wirtschaftspolitik legen und unter anderem über die hohe Inflationsrate und die Niedrigzinspolitik sprechen. Dazu waren der frühere Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn und Isabel Schnabel aus dem Direktorium der Europäischen Zentralbank eingeladen.

CSU-Landesgruppe will Klausur zeitnah nachholen

Erwartet wurden auch die Vorstandsvorsitzenden von BMW und Eon, Oliver Zipse und Leonhard Birnbaum. Mit ihnen wollten die Abgeordneten über Globalisierung, Digitalisierung und Klimaschutz reden. Der nach CSU-Angaben ebenfalls an Corona erkrankte spanische Oppositionsführer Casado sollte den außenpolitischen Teil abdecken. (Lesen Sie auch: Eltern und Sohn sterben nach Corona-Infektion - fünf Schwestern werden zu Waisen)

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Bereits bekannt geworden war, dass die CSU-Abgeordneten eine Besserstellung von Alleinerziehenden bei der Rente fordern wollten. Seniorinnen und Senioren sollen nach ihren Vorstellungen ein kostenloses Konto erhalten. Und die Geldentwertung in Deutschland solle mit einem staatlich garantierten Positivzins für die Altersvorsorge und einer gesetzlichen Inflationsbremse bekämpft werden, hieß es. (Lesen Sie auch: "PCR-Pool-Tests in bayerischen Kitas jetzt": Eltern starten Online-Petition)

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