Friseur-Salons sind aktuell geschlossen

Für den guten Zweck: Friseur versteigert ersten Termin nach Lockdown

Wann kann man wieder zum Friseur? Die Frage haben sich wochenlang viele Menschen gestellt. Nun steht es fest - und die Terminanfragen häufen sich.

Wann kann man wieder zum Friseur? Die Frage haben sich wochenlang viele Menschen gestellt. Nun steht es fest - und die Terminanfragen häufen sich.

Bild: Roland Schlager, APA, dpa (Symoblbild)

Wann kann man wieder zum Friseur? Die Frage haben sich wochenlang viele Menschen gestellt. Nun steht es fest - und die Terminanfragen häufen sich.

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Ein Bayreuther Friseur hat unglaublich viele Anfragen für einen Termin nach dem Lockdown. Er nutzt das nun für einen guten Zweck.
Wann kann man wieder zum Friseur? Die Frage haben sich wochenlang viele Menschen gestellt. Nun steht es fest - und die Terminanfragen häufen sich.
dpa
12.02.2021 | Stand: 14:32 Uhr

Weil der Andrang auf den ersten Termin nach dem Lockdown riesig ist, will ein Bayreuther Friseur diesen nun für einen guten Zweck versteigern. Mehr als 150 Anrufe habe er erhalten, seit klar ist, dass er am 1. März wieder öffnen dürfe, sagte Friseur Andreas Nuissl (57) am Freitag auf Nachfrage. Zuvor hatte der "Kurier" berichtet.

Bayreuther Friseur will an die Tafel spenden

Immer wieder sei nach dem ersten freien Termin am 1. März um 8.00 Uhr gefragt worden, deshalb habe er sich entschlossen, ihn nicht direkt zu vergeben, sondern auf Ebay zu versteigern. Das Schlussgebot will Nuissl anschließend an die Tafel Bayreuth und eine Hilfsorganisation spenden, die sich für bedürftige Kinder einsetzt. Am frühen Freitagnachmittag lag das höchste Gebot bei 282 Euro.

Nach Bekanntwerden der Versteigerung hatte eine Kundin die Spendenaktion erweitert: Sie hat einen späteren Termin am selben Tag gebucht - für 500 Euro, die Nuissl ebenfalls spenden will. (Lesen Sie auch: Friseurmeisterin kündigt Klage gegen weitere Schließungen an)

Friseure durften seit dem 16. Dezember nicht öffnen

Zwar könne er das Geld gerade selbst gut gebrauchen, sagte der 57-Jährige aus Oberfranken, aber "auf einen Haarschnitt mehr oder weniger" komme es jetzt auch nicht mehr an.

Friseurgeschäfte durften seit dem neuerlichen Lockdown vom 16. Dezember an keine Dienstleistungen mehr anbieten. Dieses Verbot wurde am vergangenen Mittwoch nach einem Bund-Länder-Gipfel zum 1. März aufgehoben.