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Jäger warnen vor mehr Wildunfällen nach Zeitumstellung

Der bayerische Jagdverband warnt, dass es nach der Zeitumstellung zu mehr Wildunfällen kommen könnte.

Der bayerische Jagdverband warnt, dass es nach der Zeitumstellung zu mehr Wildunfällen kommen könnte.

Bild: Alexander Kaya

Der bayerische Jagdverband warnt, dass es nach der Zeitumstellung zu mehr Wildunfällen kommen könnte.

Bild: Alexander Kaya

Der Wechsel auf die Sommerzeit birgt für Autofahrer eine Gefahr: Es wird später hell und viele Wildtiere sind in der Dämmerung noch unterwegs.
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dpa
26.03.2022 | Stand: 07:31 Uhr

Zur Zeitumstellung hat der bayerische Jagdverband (BJV) vor einer erhöhten Wildunfallgefahr gewarnt. Nach dem Vorstellen der Uhren falle der Weg zur Arbeit vielfach wieder in die Morgendämmerung, teilte der BJV mit. Dadurch erhöhe sich das Risiko eines Zusammenstoßes. Besonders gefährlich sei zudem ohnehin, dass die Wildtiere oft im Rudel unterwegs sind.

Mehr als 80.000 Wildunfälle in Bayern 2021

In Bayern gab es im vergangenen Jahr dem Verband zufolge insgesamt 81.877 Wildunfälle. Dabei seien 510 Menschen verletzt worden. Der Bau neuer Straßen mit wachsendem Verkehr und die zunehmende Landwirtschaft treibe auch immer mehr Wildtiere vor die Autos.

Lesen Sie dazu auch: Schießen Wilderer nachts aus ihren Autos? - Jäger äußert erschreckenden Verdacht im Oberallgäu

Wenn Wild auf die Straße läuft, empfiehlt der BJV: Licht abblenden und möglichst kontrolliert bremsen. Ist eine Kollision nicht mehr vermeidbar, dann das Lenkrad gerade halten und möglichst auf unkontrollierte Ausweichmanöver verzichten.

Wildunfall: So handeln Sie nach einem Zusammenstoß richtig

Nach einem Zusammenstoß gelte es, die Unfallstelle abzusichern. Das Tier sollte unberührt liegen bleiben, rät der Verband. Der Unfall sei der Polizei zu melden.

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Auch die Jäger sind laut BJV aktiv, um die Gefahr von Wildunfällen zu verringern: Sie stellen Reflektoren, Duftzäune und akustische Warnsysteme auf. Das soll das Wild am Überqueren der Straßen hindern.

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