Oktoberfest

Kein Oktoberfest im Sommer: "Die Wiesn bleibt wo sie ist, wann sie ist und wie sie ist"

Eine Wiesn im Hochsommer, wenn die Corona-Zahlen niedrig sind? Diese Idee ist nun vom Tisch, sagte der Festleiter in München. Starttermin des größten Volksfestes der Welt bleibt damit wie gehabt der 17. September.

Eine Wiesn im Hochsommer, wenn die Corona-Zahlen niedrig sind? Diese Idee ist nun vom Tisch, sagte der Festleiter in München. Starttermin des größten Volksfestes der Welt bleibt damit wie gehabt der 17. September.

Bild: Felix Hörhager, dpa

Eine Wiesn im Hochsommer, wenn die Corona-Zahlen niedrig sind? Diese Idee ist nun vom Tisch, sagte der Festleiter in München. Starttermin des größten Volksfestes der Welt bleibt damit wie gehabt der 17. September.

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Wegen Corona gab es Überlegungen, die Wiesn schon früher, im Sommer, stattfinden zu lassen. Diese Idee ist nun vom Tisch, sagt der Festleiter.
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dpa
14.01.2022 | Stand: 18:53 Uhr

Eine Vorverlegung des Oktoberfests wegen Corona ist vom Tisch. Das habe ein interfraktioneller Ausschuss aus Stadträten und Vertretern der Verwaltung am Freitag entschieden, sagte Festleiter Clemens Baumgärtner (CSU) der Deutschen Presse-Agentur. "Die Wiesn bleibt wo sie ist, wann sie und wie sie ist." Der Bayerische Rundfunk hatte zuerst über die Entscheidung berichtet. Damit soll es wie geplant am 17. September "Ozapft is" heißen - sofern die Pandemie es zulässt. Die endgültige Entscheidung darüber soll laut Baumgärtner Anfang Mai fallen.

Wiesn 2022: Nur Geimpfte und Genesene dürfen auf das Oktoberfest

Schon jetzt sei klar, dass - sofern es ein Oktoberfest gibt - nur Geimpfte und Genesene Zugang haben sollen. Das habe der Ausschuss am Freitag unterstrichen, sagte Baumgärtner. Experten befassen sich derzeit weiter damit, wie die Kontrollen konkret stattfinden könnten - etwa digital über eine App.

Gegen eine Verlegung der Wiesn sprachen vor allem organisatorische Gründe. Viele Vorbereitungen brauchen einen langen Vorlauf. Etwa nehmen sich viele Helfer wie Bedienungen extra frei, um auf der Wiesn zu arbeiten - und können nicht so einfach umplanen. Er persönlich begrüße die Entscheidung. "Eine Verlegung entzaubert die Wiesn und nimmt ihr den Charakter. Das ist nicht wie ein Popkonzert, das man einfach verschieben kann", sagte Baumgärtner.

Eine Vorverlegung "entzaubert" die Wiesn

Baumgärtner begrüßte die Entscheidung nun vor allem auch mit Blick auf die Tradition. "Eine Verlegung entzaubert die Wiesn und nimmt ihr den Charakter. Das ist nicht wie ein Popkonzert, das man einfach verschieben kann", sagte Baumgärtner. "Die Wiesn ist ein historisches Ereignis und solche historischen Ereignisse zu verschieben tu' ich mich persönlich schwer."

Dennoch habe man die Verlegung geprüft, da viele ernsthaft den Wunsch dazu geäußert hätten. Beschicker hatten damit etwa die Hoffnung verbunden, dass die Wiesn überhaupt stattfinden kann.

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