Zusammenarbeit der Bundesländer

Söder spricht mit drei Amtskollegen - Energieversorgung im Vordergrund

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) ist einer der drei Gesprächspartner, mit denen Markus Söder (rechts) über die künftige Energieversorgung sprechen möchte.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) ist einer der drei Gesprächspartner, mit denen Markus Söder (rechts) über die künftige Energieversorgung sprechen möchte.

Bild: Sven Hoppe, dpa (Archivbild)

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) ist einer der drei Gesprächspartner, mit denen Markus Söder (rechts) über die künftige Energieversorgung sprechen möchte.

Bild: Sven Hoppe, dpa (Archivbild)

Die Energieversorgung in Bayern will Ministerpräsident Markus Söder bei den Treffen mit drei Amtskollegen zum Thema machen.
##alternative##
dpa
25.08.2022 | Stand: 12:15 Uhr

Bei Treffen mit drei seiner Amtskollegen will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in den nächsten Tagen und Wochen Wege ausloten, um die Energieversorgung in Bayern zu verbessern. "Die Zukunft der Energieversorgung liegt in engen Partnerschaften - vor allem länderübergreifend", betonte Söder vorab.

Energieversorgung in Bayern im Fokus

Den Auftakt macht am kommenden Montag eine Zusammenkunft mit Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in Neu-Ulm und Ulm. Beide Politiker wollen unter anderem eine Wasserstoff-Fabrik in Ulm besuchen. Tags darauf wird Söder gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig (SPD) den Standort für das künftige Flüssiggas-Terminal in Lubmin besichtigen. In der zweiten Septemberwoche wolle er sich mit Hessens neuem Ministerpräsidenten Boris Rhein (CDU) in Alzenau an der bayerisch-hessischen Grenze treffen.

Söder will "Süd-Allianz für Wasserstoff" ins Leben rufen

"Die Versorgung des Südens mit Wasserstoff, aber auch mit Gas ist für ganz Deutschland von entscheidender Bedeutung", betonte Söder erneut. Gemeinsam mit Kretschmann wolle er für eine Südschiene beim Wasserstoff kämpfen. "Wir wollen eine Süd-Allianz für Wasserstoff ins Leben rufen", sagte Söder. Der Anschluss des Südens an das europäische Wasserstoffnetz müsse spätestens 2030 kommen. Die Zusammenarbeit in der Forschung solle ebenfalls gestärkt werden.

Zusammenarbeit der Bundesländer soll intensiviert werden

Mecklenburg-Vorpommern mit seinem geplanten Flüssiggas-Terminal in Lubmin sei seinerseits für die Gasversorgung im Süden und Osten entscheidend. Gemeinsam mit Ministerpräsidentin Schwesig wolle er überlegen, wie auch ein bayerischer Beitrag möglich sei, um den Bau und die Genehmigungsverfahren für das Terminal möglichst schnell zu realisieren. "Hier werden Bayern und Mecklenburg-Vorpommern enger zusammenarbeiten", sagte Söder. Mit Rhein wolle er im September über eine Vernetzung mit der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main sprechen. Frankfurt und das bayerische Aschaffenburg liegen nur etwas mehr als eine halbe Autostunde auseinander.

Mehr Nachrichten aus Bayern lesen Sie hier.