Somalier befindet sich in Psychiatrie

Nach Messerattacke in Würzburg: Tatverdächtiger äußert sich erstmals

Die Tat in Würzburg löste bundesweit Entsetzen und Anteilnahme aus.

Die Tat in Würzburg löste bundesweit Entsetzen und Anteilnahme aus.

Bild: Daniel Karmann

Die Tat in Würzburg löste bundesweit Entsetzen und Anteilnahme aus.

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Der 32-Jährige, der im Juli in Würzburg drei Frauen umgebracht hat, hat sich erstmals geäußert. Aktuell wird seine Schuldfähigkeit geprüft.
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dpa
01.10.2021 | Stand: 16:18 Uhr

Der 32-Jährige, der in Würzburg bei einer Messerattacke drei Frauen umgebracht und acht weitere Menschen verletzt haben soll, hat sich erstmals zum Geschehen geäußert. Der Mann sei am Donnerstag vernommen worden, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft München, Florian Weinzierl, am Freitag. Er bestätigte damit Medienberichte.

Der Somalier befinde sich derzeit in einer psychiatrischen Einrichtung. Mit Hilfe von psychiatrischen Gutachten werde geprüft, ob seine Schuldfähigkeit bei der Tat beeinträchtigt war.

Attacke von Würzburg: Angreifer will an Aufklärung mitarbeiten

Die Würzburger "Mainpost" hatte unter Berufung auf den Verteidiger des Mannes berichtet, er habe sich bei der Vernehmung umfassend über die Ereignisse vom 25. Juni in der Würzburger Innenstadt geäußert. Er sei gewillt, an der Aufklärung mitzuwirken, sagte der Anwalt der Zeitung. Die Tat hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt.

Die Generalstaatsanwaltschaft hatte bereits am 20. Juli mitgeteilt, dass erste Gutachten zu der Einschätzung gekommen seien, dass der Mann zur Tatzeit möglicherweise schuldunfähig gewesen sei. Deswegen sei er im Juli auch aus der Untersuchungshaft in ein psychiatrisches Krankenhaus verlegt worden.

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