Lockerungen in Bayern

Diese Corona-Regeln will Markus Söder jetzt lockern

Die Lockerungen fangen bei den Gastronomien an: Söder will die Sperrstunde in Bayern kippen.

Die Lockerungen fangen bei den Gastronomien an: Söder will die Sperrstunde in Bayern kippen.

Bild: Nicolas Armer, dpa (Archivbild)

Die Lockerungen fangen bei den Gastronomien an: Söder will die Sperrstunde in Bayern kippen.

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Markus Söder will die Corona-Regeln in Bayern lockern. Die Sperrstunde fällt weg - Änderungen gibt es auch beim Frisör, beim Sport und im Kino.
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dpa
07.02.2022 | Stand: 13:07 Uhr

Fußball, Friseur und Gaststätten: Die ungeachtet weiter steigender Corona-Zahlen stabile Lage auf Bayerns Intensivstationen (hier geht es zur Bettenbelegung) soll nach Ansicht von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu deutlichen Lockerungen bei den Bekämpfungsmaßnahmen führen. Das kündigte Söder bei einer Pressekonferenz nach einer Videoschalte an.

Lockerungen in der Gastronomie: Söder will Sperrstunde in Bayern kippen

Beschlüsse dazu könnten bereits am Dienstag im Kabinett fallen. "Wir haben nur ein Drittel der Belegung der Intensivbetten wie wir vergleichbar bei der vierten Welle von Delta hatten", sagte Söder am Montag im Morgenmagazin des ZDF. "Und das ist doch das Entscheidende." Einschränkungen seien dann richtig, wenn das Gesundheitssystem extrem belastet werde. "Dies ist derzeit aber bei Omikron nicht der Fall."

(Lesen Sie auch: Mediziner aus dem Allgäu fordern, Corona-Regeln lockern)

Söders Vorschlägen zufolge soll die gegenwärtig ab 22.00 Uhr geltende Sperrstunde für die Gastronomie aufgehoben werden. In Lokalen, in denen Speisen angeboten werden, können Gäste damit wieder länger sitzen. Bei Sportveranstaltungen soll wieder eine Zuschauer-Auslastung von bis zu 50 Prozent erlaubt werden - in Stadien und bei großen Sportveranstaltungen liegt die Grenze aktuell bei 25 Prozent. Zudem soll laut Söder dann eine maximale Obergrenze von 15 000 Zuschauern gelten, aktuell sind es 10 000.

Corona-Regeln in Bayern sollen gelockert werden

Bei Kulturveranstaltungen soll erneut eine Auslastung von bis zu 75 Prozent möglich werden, aktuell sind es höchstens 50 Prozent. In beiden Bereichen soll es aber bei der 2G-plus-Regel und FFP2-Maskenpflicht bleiben.

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Körpernahe Dienstleistungen wie Friseure oder Nagelstudios sollen in Bayern künftig auch wieder für Besucher mit einem negativen Corona-Test möglich sein. Es soll hier wieder die 3G-Regel gelten. Damit dürften auch Ungeimpfte oder Personen, die keinen Genesenen-Nachweis haben, wieder die Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Aktuell gilt hier noch die 2G-Regel.

Söder hatte sich bereits am Wochenende für Lockerungen stark gemacht. "Der konsequente Einsatz von FFP2-Masken erlaubt die Rücknahme von Kontaktbeschränkungen", schrieb Söder am Sonntag auf Facebook. "Dazu muss der Bund einen Stufenplan vorlegen." Voraussetzung sei, dass die Kliniken nicht überlastet würden.

Zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht sagte Söder, sie sei "kein wirksames Mittel mehr, um die Omikron-Welle zu dämpfen." Die Impfpflicht für Pflegepersonal soll ab dem 15. März gelten - Bayern will, so Söder, eine großzügige Übergangslösung anbieten.

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