CSU-Politiker zeigen Reue

Verstoß gegen Corona-Regeln im Landtag: Minister spenden je 250 Euro

Spende für den guten Zweck: Die CSU-Politiker, die im bayerischen Landtag gegen Corona-Regeln verstoßen haben, zeigen sich reumütig.

Spende für den guten Zweck: Die CSU-Politiker, die im bayerischen Landtag gegen Corona-Regeln verstoßen haben, zeigen sich reumütig.

Bild: Daniel Reinhardt, dpa (Archivbild)

Spende für den guten Zweck: Die CSU-Politiker, die im bayerischen Landtag gegen Corona-Regeln verstoßen haben, zeigen sich reumütig.

Bild: Daniel Reinhardt, dpa (Archivbild)

Für ihren peinlichen Verstoß gegen die Corona-Regeln im bayerischen Landtag spenden Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer je 250 Euro für einen guten Zweck.
Spende für den guten Zweck: Die CSU-Politiker, die im bayerischen Landtag gegen Corona-Regeln verstoßen haben, zeigen sich reumütig.
dpa
15.12.2020 | Stand: 10:58 Uhr

Die beiden CSU-Politiker hatten in der vergangenen Woche in der Gaststätte des Landtags das Abstandsgebot missachtet und mit den drei Abgeordneten Petra Loibl, Harald Kühn und Andreas Jäckel (alle CSU) an einem Tisch zu Mittag gegessen. Ein Sprecher des Landtags bestätigte am Dienstag einen Bericht der "Bild"-Zeitung.

CSU-Politiker zeigen sich reumütig

Die Corona-Schutzregeln im Landtag sehen vor, dass es bei Verstößen zunächst eine Anhörung gibt und erst für den Wiederholungsfall ein Zwangsgeld von 250 Euro fällig wird. Bei weiteren Wiederholungen etwa durch notorische Maskenverweigerer könnte das Zwangsgeld dann auch noch verdoppelt werden. Die fünf CSU-Politiker haben sich nun bereits vor der Anhörung reumütig gezeigt und gegenüber Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) erklärt, jeweils 250 Euro spenden zu wollen.

Die Landtagsgaststätte ist wegen Corona derzeit eigentlich geschlossen, im Maximilianeum wird nur eine "Essen-to-go-Kantine" betrieben. Wer aber kein eigenes Büro hat, darf dennoch an einem der Tische Platz nehmen - allerdings nur maximal zwei Personen pro Tisch.