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Die Festwochen-Kunstausstellung in Kempten: Jung, humorvoll, kritisch

Allgäuer Kunst in Kempten

Die Festwochen-Kunstausstellung in Kempten: Jung, humorvoll, kritisch

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    Blick in die Festwochen-Kunstausstellung. Vorne ist "golden age" von Kristina Johlige Tolstoy zu sehen.
    Blick in die Festwochen-Kunstausstellung. Vorne ist "golden age" von Kristina Johlige Tolstoy zu sehen. Foto: Ralf Lienert

    Zwei große blaue Stoffbahnen ziehen die Blicke unweigerlich auf sich. Es ist nicht nur die starke Farbe, die einen förmlich hineinsaugt in die Festwochen-Kunstausstellung im Hofgartensaal der Kemptener Residenz. Auch die feinen weißen Zeichnungen, die das tiefe Blau durchfurchen, fesseln sogleich. Und schon beginnt das Rätseln: Was stellen die Linien dar? Künstlerin Elke Dreier, von der diese Arbeit stammt, möchte menschliche Körper in Rückansicht andeuten und die Zeichnung als Anleitung für Massagen verstanden wissen – deshalb der Titel „Massages I und II“. Das kann man durchaus in den Bildern sehen, man kann sich aber auch einfach an dem Schwung der Konturen freuen, an den Räumen, die sie umreißen, und eben auch an dem Rätselhaften und Poetischen, das sie ausstrahlen.

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