Wo ist eine 36-Jährige aus Lauben? Bereits seit 5. August wird die zweifache Mutter vermisst. Nun fand eine Suchaktion der Polizei statt, an der auch eine Drohnenstaffel beteiligt war, wie die Polizei auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt.

Die Polizei suchte rund um Lauben nach der Vermissten
Zahlreiche Polizistinnen und Polizisten durchkämmten am Dienstag die Umgebung von Lauben, wie viele von ihnen im Einsatz waren, dazu wollte sich Polizeisprecherin Anja Wegmann am Mittwochmorgen nicht im Detail äußern.
Die Vermisste wurde laut der Polizeihauptkommissarin bei der Suchaktion nicht gefunden, die Frau bleibt damit weiterhin spurlos verschwunden. Die Ermittlungen dauern an, eine Ermittlungsgruppe „EG Koppel“ kümmert sich vorrangig um den Fall. Die Polizei bittet die Bevölkerung auch weiterhin um Hinweise zu der Vermissten.
So viel weiß die Polizei bislang zu dem Vermisstenfall
Der Fall der vermissten Mutter aus der Unterallgäuer Gemeinde gibt weiterhin Rätsel auf: Nach einem Streit mit ihrem Lebensgefährten war die Frau am 5. August offenbar mit ihrem Auto zu einem Freizeitgrundstück zwischen Lauben und Erkheim gefahren.
Sie soll gegen 21.30 Uhr mit ihrem Handy mit Angehörigen telefoniert haben, das war laut den Ermittlungen der Polizei der letzte Kontakt. Am 7. August wurde die Frau dann als vermisst gemeldet. Polizeibeamte überprüften das Freizeitgrundstück, entdeckten dort das Auto der Vermissten, aber von der Frau selbst fehlte weiterhin jede Spur. Wenig später entdeckte man ihren Geldbeutel auf dem Parkplatz eines Baumarkts in Landsberg am Lech. Die Frau könne sich in einer hilflosen Lage befinden oder aus freien Stücken untergetaucht sein, so eine Sprecherin der Polizei. Die Polizei schließt aber auch ein Gewaltverbrechen nicht aus.
Keine Spekulationen über den Vermisstenfall in Lauben
Im Internet machen derweil Mutmaßungen die Runde, die Polizei warnt davor, Gerüchte zu streuen. Von Spekulationen hält auch der Laubener Bürgermeister Reiner Rößle überhaupt nichts. Das macht er im Gespräch mit unserer Redaktion deutlich: „Wir müssen darauf warten, was es für Ermittlungsergebnisse gibt“, sagt Rößle.

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