Motorsport

Bleibt für Sebastian Vettel nur die DTM?

21.02.2020, Spanien, Barcelona: Motorsport: Formel 1, Testfahrten vor der neuen Saison: Sebastian Vettel aus Deutschland vom Team Scuderia Ferrari steht in der Werkstatt seines Teams. Foto: Matthias Oesterle/ZUMA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ |

Noch ist die sportliche Zukunft von Sebastian Vettel unklar. Die DTM könnte eine Option für den Heppenheimer sein.

Bild: Matthias Oesterle/ZUMA Wire/dpa

Noch ist die sportliche Zukunft von Sebastian Vettel unklar. Die DTM könnte eine Option für den Heppenheimer sein.

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Wo soll Formel 1-Pilot Vettel nach seinem Vertragsende mit Ferrari unterkommen? Die Plätze in den Topteams scheinen alle besetzt zu sein, aber ...

dpa
02.06.2020 | Stand: 20:21 Uhr

Gerhard Berger (60) sieht für die Zukunft von Sebastian Vettel in der Formel 1 kaum noch Alternativen. "Er will in einem Topteam fahren, da gibt es nur noch Mercedes als Möglichkeit. Aber auch dort, so fürchte ich, sind die Plätze besetzt", sagte DTM-Boss Berger der Sport Bild (Mittwoch) im Interview. Vettel muss zum Saisonende bei Ferrari gehen. Ob er darüber hinaus seine aktive Karriere im Motorsport fortsetzt, ist noch nicht bekannt.

Warum der Mercedes-Chef keine Verhandlungen mit Vettel führt, lesen Sie hier.

DTM-Chef Berger sieht Sebastian Vettel im Tourenwagen

"Für ihn kann es nur die DTM geben. Aber im Ernst: Warum eigentlich nicht? Er fährt immer noch auf höchstem Niveau. So kann er sich mit Rennautos, die er mag, mit anderen großartigen Fahrern messen", meinte Berger launig.

Zukunft der DTM ist in Gefahr

Nach der überraschenden Ausstiegsankündigung von Audi zum Jahresende bleibt als Hersteller in der DTM für 2021 derzeit nur BMW. Damit droht der Rennserie das Aus. "Grundsätzlich ist der Ausstieg jedes Herstellers ein Rückschlag für die DTM", sagte der ehemalige Formel-1-Pilot Berger.

Der Schritt von Audi sei aber besonders enttäuschend. "Da meldete sich niemand, nicht davor, währenddessen oder danach. Ich habe wirklich bis zum heutigen Tage von keinem Vorstand persönlich gehört. Das ändert natürlich nichts an der grundsätzlichen Entscheidung, die ja sowieso zu respektieren ist. Aber es zeigt schon die unterschiedlichen Herangehensweisen und Firmenkulturen", sagte Berger.