Europa League

«Ist schon ärgerlich»: Eintracht nach dem Spiel gegen Antwerpen in der Warteschleife

Frankfurts Goncalo Paciencia (2.v.r.) erzielte das Tor zum 2:2-Ausgleich gegen Antwerpens Torwart Jean Butez. Das Unentschieden reichte für die Hessen nicht aus, um vorzeitig ins Achtelfinale der Europa League einzuziehen.

Frankfurts Goncalo Paciencia (2.v.r.) erzielte das Tor zum 2:2-Ausgleich gegen Antwerpens Torwart Jean Butez. Das Unentschieden reichte für die Hessen nicht aus, um vorzeitig ins Achtelfinale der Europa League einzuziehen.

Bild: Arne Dedert, dpa

Frankfurts Goncalo Paciencia (2.v.r.) erzielte das Tor zum 2:2-Ausgleich gegen Antwerpens Torwart Jean Butez. Das Unentschieden reichte für die Hessen nicht aus, um vorzeitig ins Achtelfinale der Europa League einzuziehen.

Bild: Arne Dedert, dpa

Den Gruppensieg kann sich Eintracht Frankfurt nach dem 1:1 gegen Antwerpen nicht sichern. Unerfreuliche Szenen im Publikum beenden die Partie kurzzeitig.
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dpa
26.11.2021 | Stand: 08:21 Uhr

Markus Krösche brachte die Gefühlslage bei Eintracht Frankfurt nach dem 2:2 (1:1) gegen Royal Antwerpen auf den Punkt. "Es ist schon ärgerlich. Wir wollten gewinnen und vorzeitig ins Achtelfinale einziehen. Das haben wir nicht geschafft", sagte der Sportvorstand des hessischen Fußball-Bundesligisten über das Remis, durch das der Sprung in die Runde der letzten 16 Mannschaften zunächst verpasst wurde.

Eintracht Frankfurt in der Europa League: Die Ausgangssituation

Mit elf Punkten führt die Eintracht die Gruppe D dennoch weiter vor Olympiakos Piräus (9) an und kann den Gruppensieg immer noch aus eigener Kraft schaffen. Dazu reicht den Hessen am 9. Dezember bei Fenerbahce Istanbul schon ein Unentschieden, weil im Falle einer möglichen Punktgleichheit mit den Griechen der gewonnene Direktvergleich den Ausschlag zugunsten der Frankfurter geben würde.

Trainer Oliver Glasner war daher vor allem froh, dass seine Mannschaft in der Nachspielzeit durch das Tor von Joker Gonçalo Paciência (90.+4) wenigstens die drohende erste Niederlage im Wettbewerb vermieden hatte. "Das kann noch ein ganz wichtiger Punkt werden", betonte Glasner und kündigte an: "Wir fliegen sicher nicht nach Istanbul, um dort auf ein Remis zu spielen, sondern um zu gewinnen."

Eintracht-Spieler Paciência wird zum wichtigen Torschützen:

Mit dem Last-Minute-Treffer untermauerte Paciência bei seinem Comeback nach vierwöchiger Verletzungspause einmal mehr seinen Wert für die Eintracht.

"Mein Ziel ist immer, der Mannschaft zu helfen. Das konnte ich heute zum Glück wieder tun", sagte der 27 Jahre alte Portugiese, der schon beim 1:0 im Hinspiel kurz vor Schluss getroffen hatte. Von Glasner gab es dafür ein Extra-Lob: "Das war ein extrem schwieriger Kopfball, das hat er fantastisch gemacht."

Unruhige Fans von Royal Antwerpen und Eintracht Frankfurt:

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Weniger erfreulich waren einige Szenen auf den Rängen. Die Gäste-Fans brannten während des Spiels reichlich Pyrotechnik ab und feuerten nach dem Schlusspfiff sogar Raketen auf Frankfurter Zuschauer. (Lesen Sie auch: Sieg gegen Celtic Glasgow: Leverkusen zieht vorzeitig ins Achtelfinale ein)

Auf der Gegenseite detonierte ein im Eintracht-Block gezündeter Böller dicht hinter dem Tor der Belgier, woraufhin die Partie sogar kurzzeitig unterbrochen wurde, weil zwei Gäste-Profis behandelt werden mussten. "Das sind Dinge, die gehören nicht zum Fußball", kritisierte Krösche. (Lesen Sie auch: "Wir sind Bayern - und ihr nicht": Eskalierte Mitgliederversammlung lässt entsetzten Hoeneß sprachlos zurück)