Blutige Tat

40 Verletzte bei Messerattacke in Grundschule in China

12.12.2019, Nordrhein-Westfalen, Wuppertal - Elberfeld: Ein Polizist hält ein sichergestelltes Messer in der Hand. Polizeibeamte führten in der Straße Gathe eine groß angelegte Razzia in Shisha-Bars, Kiosken, Gastronomie, Spielhallen, Wettbüros und Privathäusern durch. Der Einsatz stand im Zeichen des Kampfes gegen Kleinkriminalität und kriminelle Strukturen. Foto: Christoph Reichwein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit

Mit einem Messer ist der Täter in der Stadt Wuzhou im Südwesten Chinas auf Grundschüler losgegangen. 40 Menschen wurden bei der Attacke verletzt.

Bild: Christoph Reichwein/dpa (Symbolbild)

Mit einem Messer ist der Täter in der Stadt Wuzhou im Südwesten Chinas auf Grundschüler losgegangen. 40 Menschen wurden bei der Attacke verletzt.

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In einer chinesischen Grundschule hat es am Donnerstag einen Messerangriff auf 40 Menschen gegeben. Solche Attacken auf Kinder sind in China keine Seltenheit.

dpa
04.06.2020 | Stand: 07:37 Uhr

Bei einer Messerattacke eines Wachmannes in einer Grundschule in Südwestchina sind rund 40 Kinder verletzt worden. Drei Menschen wurden schwer verletzt, wie chinesische Staatsmedien anhand vorläufiger Informationen berichteten. Es handele sich um einen Schüler, den Schuldirektor und einen weiteren Sicherheitsmann.

Wachmann der Schule wurde festgesetzt

Der Angriff erfolgte am Donnerstagmorgen Ortszeit im Dorf Wangfu nahe der Stadt Wuzhou in der Region Guangxi. Der etwa 50-jährige Wachmann der Schule sei festgesetzt worden. Auf einem Video war zu sehen, wie er von zwei Polizisten abgeführt wurde. Ein Motiv für die Bluttat war zunächst nicht bekannt.

Wie es zu einer Messerattacke in einem Memminger Obdachlosenheim kam, lesen Sie hier.

Mehrheit der Opfer sind Kinder von sechs Jahren

Die meisten Opfer sind nach diesen ersten Angaben Vorschüler im Alter von rund sechs Jahren. Mehr als zehn Krankenwagen brachten Kinder ins Krankenhaus. Auf Videos waren blutüberströmte Schüler zu sehen. Auch wurden Kinder in das Krankenhaus getragen und dort versorgt.

Messerattacken auf Kinder in China sind keine Seltenheit

Solche Messerattacken auf Schüler oder Kindergartenkinder sind in China nicht selten. Schon bei früheren Bluttaten wollten sich Täter wegen empfundener Ungerechtigkeiten irgendwie an der Gesellschaft rächen und suchten sich dafür oftmals die schwächsten Mitglieder aus, die den Chinesen zudem besonders am Herzen liegen.

Warum ein 47-Jähriger in Bad Wörishofen auf eine Familie einstach, lesen Sie hier.

Schul- und Kindergärten in China sind auch für Eltern gesperrt

Deswegen herrschen an Schulen und Kindergärten in China schon lange strenge Sicherheitsmaßnahmen. Auch steht Wachpersonal an den Eingängen. Weder Eltern noch andere Personen werden auf das Schul- oder Kindergartengelände gelassen. Sie können ihre Kinder nur am Eingang abgeben und dort wieder abholen.