Prozess in England

Er wollte die Leiche in Säure auflösen - 23 Jahre Haft für Mörder

In Maidstone in England wurde ein junger Mann wegen Mordes zu 23 Jahren Haft verurteilt.

In Maidstone in England wurde ein junger Mann wegen Mordes zu 23 Jahren Haft verurteilt.

Bild: Alexander Kaya

In Maidstone in England wurde ein junger Mann wegen Mordes zu 23 Jahren Haft verurteilt.

Bild: Alexander Kaya

Er hatte versucht, sein Opfer in Säure aufzulösen - ein Mann ist in der südostenglischen Stadt Maidstone wegen Mordes zu 23 Jahren Haft verurteilt worden.
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dpa
09.01.2022 | Stand: 10:02 Uhr

Wie die Polizei in der Grafschaft Kent am Freitagabend mitteilte, hatte der 19-Jährige die Leiche seines 38 Jahre alten Opfers in einer Mülltonne in seinem Wintergarten verstaut. In der Nähe wurden mehrere leere Säure-Behälter gefunden.

Mord-Prozess in Maidstone: Angeklagter wollte Leiche in Säure auflösen

Die Leiche habe trotz der Versuche, sie aufzulösen, dank neuester forensischer Technologie gründlich untersucht werden können. Das Motiv für die mit einem Messer begangene Bluttat, die sich bereits im Oktober 2020 in der Stadt Rochester abgespielt hatte, blieb unklar. Die beiden Männer waren vor der Tat wegen eines Kokain-Geschäfts in Kontakt getreten, wie aus Daten von ihren Mobiltelefonen hervorging.

Der Täter hatte kurz nach dem Verbrechen bei einer Party damit angegeben, "jemanden getötet" zu haben. Zudem ließ er sich ein Tattoo mit der Abbildung eines von einer Schlange umrankten Messers stechen, das der Tatwaffe ähnelte. "Er hat keinerlei menschliche Regung gezeigt während dieses Falls, und er ist eine klare und offensichtliche Gefahr für die Öffentlichkeit", sagte Chefermittler Gavin Moss laut Polizeimitteilung.

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