Unglück am Fitz Roy

Grainauer Bergsteiger Robert Grasegger stirbt bei Lawinenabgang in Patagonien

Hier geschah das Lawninenunglück: Der Blick auf den Berg Fitz Roy von einem Wanderweg aus im Naturpark "Los Glaciares".

Hier geschah das Lawninenunglück: Der Blick auf den Berg Fitz Roy von einem Wanderweg aus im Naturpark "Los Glaciares".

Bild: Fede J. Ciarallo

Hier geschah das Lawninenunglück: Der Blick auf den Berg Fitz Roy von einem Wanderweg aus im Naturpark "Los Glaciares".

Bild: Fede J. Ciarallo

Drama am Fitz Roy in Patagonien: Bei einem Lawinenunglück im argentinisch-chilenischen Grenzgebiet kam ein bekannter Bergsteiger aus Grainau ums Leben.
##alternative##
dpa
09.01.2022 | Stand: 16:33 Uhr

Der bekannte Bergsteiger Robert Grasegger ist tot. Der 29-jährige Grainauer starb am am Donnerstag bei einem Lawinenunglück im Bergmassiv des 3405 Meter hohen Fitz Roy. Seine Freundin, eine österreichische Bergsteigerin, wurde schwer verletzt. Zuvor hatte die argentinische Zeitung "La Nación" über die "Tragödie in El Chaltén" berichtet. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, die Botschaft in Buenos Aires sei mit dem Fall befasst und stehe mit den örtlichen Behörden in Kontakt.

Lawine am Fitz Roy/Patagonien: Schneemassen überraschen drei Bergsteiger

Der Mitteilung des Nationsparks in Patagonien zufolge wurden die insgesamt drei Bergsteiger von der Lawine im Bergmassiv des 3405 Meter hohen Fitz Roy überrascht, der wegen seiner Form und der unberechenbaren Wetterverhältnisse als schwierig gilt. Dem dritten Bergsteiger gelang es demnach, abzusteigen und Hilfe zu holen.

Tödlich verunglückter Robert Grasegger arbeitete bei der Berufsfeuerwehr München

Nach übereinstimmenden Medienberichten handelt es sich bei dem tödlich verunglückten Bergsteiger um Robert Grasegger aus Grainau. Grasegger war Bergführer-Anwärter und arbeitete bei der Berufsfeuerwehr München.- auch als Rettungssanitäter.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Robert Grasegger (@robertgrasegger)

Insgesamt 44 Einsatzkräfte des Nationsparks und der Polizei sowie Freiwillige waren an der Such- und Rettungsaktion beteiligt. Ein Hubschrauber des argentinischen Militärs konnte die Unglücksstelle wegen des schlechten Wetters nicht erreichen. Die österreichische Bergsteigerin, die mehrere Verletzungen erlitt, wurde in das Krankenhaus des rund 250 Kilometer entfernten Ortes El Calafate gebracht.

Lesen Sie auch: Für Jugendliche in einem Ski-Freizeitlager in der Schweiz ist das Neujahrswochenende statt mit einer Talabfahrt auf Skiern im Hubschrauber zu Ende gegangen.
Und: Der Oberallgäuer Bergführer Bernd Zehetleitner erklärt, was man als Tourengeher beachten sollte - und welche Vorteile ein neues Verschütteten-Suchgerät hat.

Lesen Sie auch
##alternative##
Weltcup Skispringen

Schock beim Teamspringen: Geiger und Freund stürzen - "Luft ist draußen"