Ausraster in der Regionalbahn

Ohne Maske und Ticket unterwegs - Mann schlägt Zugbegleiterin blutig

Attacke wegen fehlender Corona-Maske: Weil er sich nicht an die Maskenpflicht hielt, sprach eine Zugbegleiterin einen Mann in einer Bahn in Hamburg an. Daraufhin rastete der Maseknverweigerer aus.

Attacke wegen fehlender Corona-Maske: Weil er sich nicht an die Maskenpflicht hielt, sprach eine Zugbegleiterin einen Mann in einer Bahn in Hamburg an. Daraufhin rastete der Maseknverweigerer aus.

Bild: Daniel Bockwoldt, dpa (Symbolbild)

Attacke wegen fehlender Corona-Maske: Weil er sich nicht an die Maskenpflicht hielt, sprach eine Zugbegleiterin einen Mann in einer Bahn in Hamburg an. Daraufhin rastete der Maseknverweigerer aus.

Bild: Daniel Bockwoldt, dpa (Symbolbild)

In einem Hamburger Regionalzug hat ein Mann eine Zugbegleiterin blutig geschlagen, nachdem sie auf die Maskenpflicht hinwies und seine Fahrkarte sehen wollte.

Attacke wegen fehlender Corona-Maske: Weil er sich nicht an die Maskenpflicht hielt, sprach eine Zugbegleiterin einen Mann in einer Bahn in Hamburg an. Daraufhin rastete der Maseknverweigerer aus.
dpa
03.09.2020 | Stand: 15:38 Uhr

Beides hatte der Mann nicht bei sich, wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte. Zunächst hatte die Zugbegleiterin den Mann gebeten, sich mit seinem T-Shirt Mund und Nase zu bedecken. Daraufhin habe er in der Zugtoilette eine improvisierte Mund-Nase-Bedeckung angelegt.

Masken-Verweigerer rastet im Zug aus

Als sie dann auch noch seine Fahrkarte kontrollieren wollte, rannte der Mann plötzlich an einem Bahnhof aus dem Zug. Kurz danach stieg er aber wieder ein und schlug der Bahnmitarbeiterin mit der Faust ins Gesicht. Dann sei der Mann endgültig unerkannt geflüchtet. Fahrgäste hatten sich den Angaben zufolge bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um die stark blutende Frau gekümmert.

Der Vorfall hat sich vor einer Woche am Mittwoch ereignet. Die Bundespolizei sucht nun nach Zeugen, die den Mann nach der Tat gesehen haben. 

Immer wieder kommt es in der Corona-Pandemie zu solchen Vorfällen im ÖPNV. In Bayern hatte im August ein aggressiver Masken-Verweigerer im Zug die Bundespolizei fünf Stunden lang beschäftigt.