Atomruine Fukushima betroffen?

Nach schwerem Erdbeben: Tsunami-Warnung wieder aufgehoben

Ein starkes Erdbeben hat Japan am Samstag erschüttert, vor einem Tsunami wird gewarnt. Ob es Schäden an der Atomruine Fukushima gibt, solle geprüft werden.

Ein starkes Erdbeben hat Japan am Samstag erschüttert, vor einem Tsunami wird gewarnt. Ob es Schäden an der Atomruine Fukushima gibt, solle geprüft werden.

Bild: Kyodo/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (Archiv)

Ein starkes Erdbeben hat Japan am Samstag erschüttert, vor einem Tsunami wird gewarnt. Ob es Schäden an der Atomruine Fukushima gibt, solle geprüft werden.

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Nach einem Erdbeben im Nordosten Japans waren mindestens bei 200 Haushalten die Stromversorgung unterbrochen. Größere Schäden gibt es offenbar keine.
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dpa
20.03.2021 | Stand: 20:07 Uhr

Update 12 Uhr: Tsunami-Warnung nach Beben in Japan aufgehoben

Eine Tsunami-Warnung in Folge eines starken Erdbebens im Nordosten Japans ist wieder aufgehoben worden. Berichte über Schäden oder Opfer in Folge der Erschütterung vor der Präfektur Miyagi vom Samstagabend (Ortszeit) mit einer Stärke von 7,2 gab es nicht.

Laut den Betreiberkonzernen gab es auch in der Atomruine Fukushima und anderen Kernkraftwerken der Region keine Vorkommnisse wegen des Bebens. Zuvor war vor Flutwellen bis zu einem Meter Höhe gewarnt worden. In mindestens 200 Haushalten fiel vorübergehend der Strom aus. Das Beben war auch im Großraum Tokio zu spüren.

Erdbeben am Samstag erschüttert Japan (Bezugsmeldung)

Die Erschütterung vom Samstagabend (Ortszeit) mit einer Stärke von 7,2 löste für die Präfektur Miyagi eine Warnung vor einem Tsunami aus, wie der TV-Sender NHK berichtete. Es wurde vor Flutwellen von bis zu einem Meter Höhe gewarnt.

Eine erste Welle habe scheinbar die Küste schon erreicht, hieß es.

Erst kürzlich war dieselbe Region von einem starken Beben erschüttert worden. Es verlief jedoch relativ glimpflich. Vor zehn Jahren hatte ein starkes Seebeben vor derselben Küste im Nordosten einen gewaltigen Tsunami ausgelöst, der fast 20 000 Menschen in den Tod riss. Im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi kam es zu einem Super-Gau. In Fukushima soll in der nächsten Woche der Fackellauf für die im Sommer geplanten Olympischen Spiele in Tokio beginnen.

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