Corona in Nordrhein-Westfalen

Impfzentrum-Panne: Mitarbeiterin spritzt Kinder mit dem falschen Impfstoff

Bei Kinder-Impfungen im Kreis Olpe in Nordrhein-Westfalen ist einer Impfzentrum-Mitarbeiterin ein Fehler unterlaufen.

Bei Kinder-Impfungen im Kreis Olpe in Nordrhein-Westfalen ist einer Impfzentrum-Mitarbeiterin ein Fehler unterlaufen.

Bild: David Young, dpa (Symbolbild)

Bei Kinder-Impfungen im Kreis Olpe in Nordrhein-Westfalen ist einer Impfzentrum-Mitarbeiterin ein Fehler unterlaufen.

Bild: David Young, dpa (Symbolbild)

Moderna anstatt Biontech: In einem Impfzentrum in Olpe in NRW wurden Kinder versehentlich falsch geimpft. Welche Auswirkungen die Panne nach sich zieht.
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dpa
20.12.2021 | Stand: 08:12 Uhr

Im Impfzentrum des nordrhein-westfälischen Kreises Olpe haben am Sonntag mehrere Kinder den Impfstoff von Moderna gespritzt bekommen - obwohl für sie bisher nur das Mittel von Biontech zugelassen ist. "Die Eltern der betroffenen Kinder wurden sofort über den Vorfall informiert", teilte der Kreis mit.

Im Gespräch mit der ärztlichen Leitung des Impfzentrums sei ihnen mitgeteilt worden, dass für den Moderna-Impfstoff die Zulassung für Kinder bei der Europäischen Arzneimittelagentur beantragt sei.

Kinder bekommen aus Versehen Moderna gespritzt - keine Auffälligkeiten festgestellt

Der Moderna-Impfstoff Spikevax ist bisher in der EU zugelassen für Menschen ab zwölf Jahren. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt das Präparat aufgrund eines erhöhten Risikos für Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen allerdings nicht mehr für Menschen unter 30 Jahren.

Bei den Kindern, die das Mittel von Moderna bekamen, seien zum Zeitpunkt des Verlassens des Impfzentrums keine Auffälligkeiten festzustellen gewesen, hieß es. Auf Wunsch der Eltern sei der Vorfall bei der Polizei angezeigt worden. Er war der impfenden Medizinischen Fachangestellten selbst aufgefallen, wie es hieß. Um wie viele Kinder es geht, wurde nicht mitgeteilt.

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Das Impfzentrum habe die Fehlleistung der Fachangestellten zum Anlass genommen, sämtliche Abläufe und Kinderimpfungen noch einmal zu überprüfen. "Sollten dabei weitere Fälle festgestellt werden, werden die Eltern davon in Kenntnis gesetzt", hieß es. (Lesen Sie auch: Mehrheit der Deutschen unterstützt Verkaufsverbot von Böllern - Heute Entscheidung über Novovax-Impfstoff)

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