Leck in Pipeline

US-Küstenwache: Ausmaß der Ölpest in Kalifornien noch nicht bekannt

Arbeiter in Schutzanzügen gehen an einem Strand in Newport Beach, Kalifornien, vorbei, an dem tote Meerestiere nach der Ölpest angespült wurden.

Arbeiter in Schutzanzügen gehen an einem Strand in Newport Beach, Kalifornien, vorbei, an dem tote Meerestiere nach der Ölpest angespült wurden.

Bild: Ringo H.W. Chiu/AP, dpa

Arbeiter in Schutzanzügen gehen an einem Strand in Newport Beach, Kalifornien, vorbei, an dem tote Meerestiere nach der Ölpest angespült wurden.

Bild: Ringo H.W. Chiu/AP, dpa

Vor knapp einer Woche sind vor der südkalifornischen Küste mindestens 93.000 Liter Öl aus einer Pipeline ausgelaufen. War ein Frachter ursächlich für das Leck?
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dpa
08.10.2021 | Stand: 07:30 Uhr

Knapp eine Woche nach dem Auslaufen von Öl vor der südkalifornischen Küste ist das Ausmaß der Verschmutzung noch nicht bekannt. Rebecca Ore von der US-Küstenwache sagte am Donnerstag (Ortszeit), dass mindestens 93.000 Liter Öl aus einer leckgeschlagenen Pipeline ausgetreten seien. Als "schlimmstes Szenario" nannte sie eine Menge von rund 500.000 Litern. Es könnte auch noch viele Wochen oder Monate dauern, bis die genaue Ursache bekannt sei, teilten die Behörden mit.

Taucher entdeckten einen Riss in einer Pipeline auf dem Meeresboden, die mit einer Förderplattform verbunden ist. Die betonummantelten Rohrleitung sei möglicherweise durch den Anker eines Schiffs beschädigt worden, hieß es. Es würden aber auch andere Faktoren, wie Korrosion, untersucht. In der Unglücksregion befanden sich viele Schiffe, darunter auch der deutsche Frachter "Rotterdam Express".

Hat ein Frachter etwas mit dem Pipeline-Unglück zu tun?

Die US-Küstenwache hatte das Containerschiff der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd am Mittwoch untersucht. Ein Sprecher von Hapag-Lloyd sagte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag, die "Rotterdam Express" habe zur Zeit des Unglücks an einem festen Platz gelegen, den die Behörden vorgegeben hätten. Nach den Unterlagen der Reederei habe der Frachter nichts mit dem Pipeline-Unglück zu tun.

Die Säuberung der Strände im Bezirk Orange County dauerte am Donnerstag an. Über 800 Helfer seien entlang der Küste im Einsatz, teilte die Küstenwache mit. Bis zum Wochenende soll die Zahl auf 1500 aufgestockt werden. Viele Strände sind für Schwimmer, Fischer und Spaziergänger gesperrt.

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