Schutz am Arbeitsplatz

Spahn schließt Abfrage des Impfstatus von Beschäftigten nicht aus

Dürfen Arbeitgeber am Arbeitsplatz nach dem Impfschutz der Beschäftigten fragen? Dazu hat sich jetzt Jens Spahn geäußert.

Dürfen Arbeitgeber am Arbeitsplatz nach dem Impfschutz der Beschäftigten fragen? Dazu hat sich jetzt Jens Spahn geäußert.

Bild: Soeren Stache, dpa (Symbolbild)

Dürfen Arbeitgeber am Arbeitsplatz nach dem Impfschutz der Beschäftigten fragen? Dazu hat sich jetzt Jens Spahn geäußert.

Bild: Soeren Stache, dpa (Symbolbild)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kann sich vorstellen, dass Arbeitgeber Mitarbeiter nach ihrem Corona-Impfstatus fragen dürfen.
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dpa
31.08.2021 | Stand: 09:35 Uhr

Er sei gerade hin- und hergerissen, ob man das Gesetz ändern solle, damit Arbeitgeber zumindest für die nächsten sechs Monate fragen dürften, sagte der CDU-Politiker am Montagabend in der ARD-Sendung "Hart aber fair". So werde es ja im Restaurant auch gemacht. Auf die Frage, wie seine Haltung dazu sei, sagte Spahn: "Ich tendiere zunehmend zu ja." Er argumentierte: "Wenn alle im Großraumbüro geimpft sind, kann ich damit anders umgehen, als wenn da 50 Prozent nicht geimpft sind."

Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Rainer Dulger, hatte am Montag erklärt: "Unternehmen und Betriebe brauchen jetzt eine klare Ansage, dass sie den Impfstatus ihrer Beschäftigten erfragen dürfen, um die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit aller ihrer beschäftigten Mitarbeiter sicherzustellen."

Jens Spahn: Impfstatus abfragen ja, Impfpflicht nein

Einer Impfpflicht auch für bestimmte Berufsgruppen wie den Pflegeberufen erteilte Spahn erneut eine Absage. Es sei seine Sorge, "dass eine verpflichtende Impfung - auch berufsgruppenbezogen - am Ende das nicht leichter macht, dass wir alle dabei behalten, sondern wir viele auf diesem Weg verlieren werden" (Den aktuellen Stand der Corona-Impfungen im Allgäu erfahren Sie hier).