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Agrarpolitik

Anbindehaltung bei Kühen: Allgäuer Bauern sind sauer

Anbindehaltung

Dass Kühe ganzjährig im Stall angebunden sind, möchte Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber künftig nicht mehr. Landwirtschaftsvertreter finden ihren Vorstoß unnötig und fordern eine Auslaufphase.

Bild: Ulrich Wagner (Archiv)

Dass Kühe ganzjährig im Stall angebunden sind, möchte Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber künftig nicht mehr. Landwirtschaftsvertreter finden ihren Vorstoß unnötig und fordern eine Auslaufphase.

Bild: Ulrich Wagner (Archiv)

Bayerns Landwirtschaftsministerin Kaniber fordert ein Ende der ganzjährigen Anbindehaltung von Kühen. Warum sie dafür scharfe Kritik erntet.
01.06.2021 | Stand: 09:48 Uhr

Sie ziehen gemütlich vor dem Alpenpanorama über grüne Wiesen und weiden dabei saftige Kräuter ab – so stellen sich wohl viele den Alltag von Allgäuer Kühen vor. Doch in einigen bayerischen Betrieben herrscht immer noch ganzjährige Anbindehaltung. Dabei sind die Tiere zum Beispiel mit einem Gurt an ihrem festen Platz im Stall festgebunden und können sich nur eingeschränkt bewegen. Die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) hat nun angekündigt, dass der Freistaat aus der ganzjährigen Anbindehaltung aussteigen soll. Bis wann das geschehen soll, ließ das Ministerium auf Nachfrage offen. Allgäuer Landwirte kritisieren Kanibers Vorstoß scharf.

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