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Kißlegg im Westallgäu

Allgäuer Pflegedienst-Leiterin ignoriert Impfpflicht - Das sind die Gründe

Gabriele Höpken, Geschäftsführerin eines ambulanten Intensivpflegedienstes aus dem württembergischen Kißlegg, will ungeimpfte Mitarbeiter auch weiterhin beschäftigen. Sie behauptet, dass ohne deren Einsatz die Versorgung ihrer Patienten nicht aufrechtzuerhalten sei.

Gabriele Höpken, Geschäftsführerin eines ambulanten Intensivpflegedienstes aus dem württembergischen Kißlegg, will ungeimpfte Mitarbeiter auch weiterhin beschäftigen. Sie behauptet, dass ohne deren Einsatz die Versorgung ihrer Patienten nicht aufrechtzuerhalten sei.

Bild: Tobias Schuhwerk

Gabriele Höpken, Geschäftsführerin eines ambulanten Intensivpflegedienstes aus dem württembergischen Kißlegg, will ungeimpfte Mitarbeiter auch weiterhin beschäftigen. Sie behauptet, dass ohne deren Einsatz die Versorgung ihrer Patienten nicht aufrechtzuerhalten sei.

Bild: Tobias Schuhwerk

Ein Allgäuer Pflegedienst setzt bewusst auf ungeimpfte Mitarbeiter. Sonst sei das Leben von Patienten gefährdet, so die Leiterin der Einrichtung in Kißlegg.
02.03.2022 | Stand: 10:51 Uhr

Die Geschäftsführerin eines ambulanten Intensivpflegedienstes in Kißlegg (baden-württembergisches Allgäu) will die vom Bundestag beschlossene Impfpflicht für Pflegekräfte ignorieren: „Ich werde auch nach dem Stichtag am 16. März ungeimpfte Pflegerinnen und Pfleger einsetzen“, kündigt Gabriele Höpken an. 35 von knapp 160 Angestellten ihrer Einrichtung lehnen eine Impfung gegen das Coronavirus strikt ab. „Wenn mir diese hoch qualifizierten Mitarbeiter ausfallen, ist die Arbeit nicht mehr zu schaffen und das Leben von Patienten gefährdet. Die Impfpflicht darf nicht über menschlichem Leben stehen“, sagt Höpken. Das zuständige Gesundheitsamt im Landkreis Ravensburg kündigt an, „den Fall sehr genau im Auge zu behalten“.