Corona-Maßnahmen

Anzeigen gegen Maskenverweigerer in Lechbruck und Oberstdorf

Wieder einmal hatte es die Polizei im Allgäu mit "Maskenverweigerern" zu tun.

Wieder einmal hatte es die Polizei im Allgäu mit "Maskenverweigerern" zu tun.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Wieder einmal hatte es die Polizei im Allgäu mit "Maskenverweigerern" zu tun.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

In Lechbruck am See und bei Oberstdorf hat sich jeweils ein Mann geweigert, eine Maske zu tragen. Die Polizei musste hinzukommen.
22.09.2020 | Stand: 12:32 Uhr

In einem Großmarkt in Lechbruck am See (Ostallgäu) hat sich ein Mann geweigert, eine Schutzmaske zu tragen. Laut Polizei forderten die Mitarbeiter den Mann auf, eine Mund-Nase-Bedeckung im Markt anzuziehen, da dies zu den Corona-Vorschriften zähle.

Dagegen wehrte sich der Kunde jedoch und behauptete, dass er vom Tragen einer Maske befreit worden sei. Nach Angaben der Polizei boten ihm die Mitarbeiter deshalb eine Maske an, mit der man leichter atmen könne. Doch der Mann ging darauf nicht ein, da er für die Maske hätte bezahlen müssen.

Polizisten mussten ihn anschließend aus dem Großmarkt begeliten. Der Mann konnte laut Polizei kein Attest vorweisen, das beweist, dass er von der Maskenpflicht befreit ist. Deshalb wird er angezeigt.

Maskenverweigerer auch bei Oberstdorf

Bei Oberstdorf meldete laut Polizei außerdem ein Zugbegleiter einen Fahrgast, der das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes trotz mehrfacher Aufforderung verweigerte. Die Bahnmitarbeiter verständigten daraufhin die Polizei. Der Maskenverweigerer wird ebenfalls nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Mehrere Fälle im Allgäu

Erst Mitte September bedrohte ein Maskenverweigerer sogar die Mitarbeiter einer Praxis in Füssen. Außerdem musste die Polizei in Kempten mehrere Maskenverweigerer aus Bankfilialen holen.