Bei der Ausstellung „Kunst digital oder digitale Kunst“ können Besucherinnen und Besucher zum Beispiel ein Computerspiel ausprobieren und ein virtuelle Gemälde anschauen.
Bild: rebound@kunstlabor_we are video/Ungerland/AZ-Montage
Bei der Ausstellung „Kunst digital oder digitale Kunst“ können Besucherinnen und Besucher zum Beispiel ein Computerspiel ausprobieren und ein virtuelle Gemälde anschauen.
Bild: rebound@kunstlabor_we are video/Ungerland/AZ-Montage
Das Licht ist gedämpft. Rhythmische Electro-Sounds wummern aus den Lautsprechern und schaffen eine entspannte Atmosphäre. Vor einem Bildschirm machen zwei Besucher Schritte nach vorne und nach hinten. Sie spielen eine neue Version von „Pong“, ein Computerspiel, das in den 1970er Jahren weltweit bekannt wurde. Es funktioniert ähnlich wie Tischtennis. Bei dieser Version, die bei der Ausstellung „Kunst digital oder digitale Kunst“ in der Sonthofer Stadthausgalerie zu sehen ist, ist aber Körpereinsatz gefragt. Denn die Spieler bedienen die Balken oder „Schläger“ nicht über Tasten, sondern indem sie sich vor dem Bildschirm bewegen. Sensoren übertragen die Bewegung auf das Objekt. Aus einer analogen Bewegung entsteht eine digitale. Die Grenze zwischen Spiel und Kunst verschwimmt.