Ekelfund in Bestellung

"Einfach nur widerlich!" - Allgäuer (17) fassungslos über Ekelfund in Essenslieferung

Maden im Essen eines Lieferservice erhielt ein junger Buchloer (17) - und schaltete die Polizei ein.

Maden im Essen eines Lieferservice erhielt ein junger Buchloer (17) - und schaltete die Polizei ein.

Bild: privat

Maden im Essen eines Lieferservice erhielt ein junger Buchloer (17) - und schaltete die Polizei ein.

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Diese Bestellung wird Maximilian (17) aus Buchloe niemals vergessen: Tote Maden lagen zwischen Hühnchen und Kartoffeln! Jetzt ermittelt die Polizei.
29.01.2021 | Stand: 12:58 Uhr

Update: 29. Januar: Polizei stellt richtig: Vermeintliche Maden waren Lebensmittelreste

Die labortechnische Untersuchung der Speiseproben ergab nun, dass es sich bei den „Maden“ lediglich um unbedenkliche pflanzliche Lebensmittelreste handelte, die in der ersten Inaugenscheinnahme nicht unterschieden werden konnten, wie die Polizei mitteilt.Von den Speisen dürften folglich keine Gesundheitsgefahren ausgegangen sein.

Hier geht es zum Usprungsartikel vom 26. Januar:

Diese Lieferung entpuppte sich als wahres Ekelpaket! Am Sonntagmittag wollte sich Maximilian (17), der gerade für eine Abschlussprüfung büffelt, mit einer Minibox samt Frühlingsrollen, Chicken Wings, Kartoffeln und Zwiebeln stärken. Er bestellte bei einem Lieferservice aus seiner Heimatstadt. Eine Stunde später setzte er sich samt Snack wieder an den PC - und griff beherzt zu. "Ich hab ehrlich gesagt gar nicht richtig hingeschaut, weil ich während des Essens weiter lernen wollte", erzählt der Allgäuer.

Ein Teil der toten Maden, die Maximilian in seinem bestellten Essen fand.
Ein Teil der toten Maden, die Maximilian in seinem bestellten Essen fand.
Bild: privat

Doch plötzlich der Schock: "Als ich auf was irgendwie Hartes gebissen hab, wurde ich stutzig." Zuerst dachte er an ein Salz- oder Reiskorn. Weit gefehlt: Dutzende tote Maden sollen sich in der Box befunden haben. Offenbar waren sie mitfrittiert worden! "Das war einfach nur widerlich. Wir sind doch nicht in der Dschungelshow", schildert Maximilian.

Aufgebracht rief er beim Lieferservice an und beschwerte sich. Doch dort wurde sein Anliegen nicht so recht verstanden. "Ich rief: "In meinem Essen sind Maden" und der Mitarbeiter wiederholte: "Mein Essen ist im Magen. Er hat irgendwann einfach aufgelegt", schildert Maximilian ein skurriles Telefonat.

Zwischen Kartoffeln lagen diese frittierten Maden.
Zwischen Kartoffeln lagen diese frittierten Maden.
Bild: privat

Jetzt wurde der junge Mann so richtig sauer. Er rief bei der Polizei an. Die Beamten kamen wenig später in seine Küche, bestätigten den Fund - und überprüften daraufhin die Küche des Lieferservices.

Maden im Essen: Polizei stellt erhebliche Hygienemängel fest

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Laut Polizei wurden dabei erhebliche Hygienemängel festgestellt. Mittlerweile wurde das Gesundheitsamt eingeschaltet. "Ich bin heilfroh, dass niemand mehr so eine Ekelpackung erhält", sagt Maximilian erleichtert.

Er überlegt nun, gegen den Lieferservice juristisch vorzugehen. Wenige Stunden nach der ungeplanten Maden-Mahlzeit sei ihm "richtig schlecht geworden".

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