Eishockey in Buchloe

Eishockey-Bayernliga: ESV Buchloe bleibt im Lockdown

Geschlossen wegen Corona: Derzeit findet in der Sparkassen Arena kein Sport statt. Auch der Betrieb beim ESV Buchloe ruht.

Geschlossen wegen Corona: Derzeit findet in der Sparkassen Arena kein Sport statt. Auch der Betrieb beim ESV Buchloe ruht.

Bild: Mathias Wild

Geschlossen wegen Corona: Derzeit findet in der Sparkassen Arena kein Sport statt. Auch der Betrieb beim ESV Buchloe ruht.

Bild: Mathias Wild

Eishockey beim ESV Buchloe: Der Bayerische Eishockey-Verband (BEV) setzt die Saison weiter bis 31. Januar aus. BEV befürchtet für nächste Saison nichts Gutes.
13.01.2021 | Stand: 17:09 Uhr

Nach der Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin hat der Bayerische Eishockey Verband (BEV) reagiert – weil es keine Neuigkeiten gebe: „Der sogenannte Lockdown wurde bis zum 31. Januar verlängert. Die seit dem 2. November 2020 bestehende Unterbrechung des gesamten BEV-Spielbetriebs wird daher bis einschließlich 31. Januar 2021 verlängert“, erklärt Frank Butz, Eishockeyobmann des BEV.

Ligaspielbetrieb immer unwahrscheinlicher

Doch die Hoffnung, dass die abgebrochene Saison noch fortgesetzt werden kann, besteht noch immer, berichtet Butz: „Wohlwissend, dass es immer unwahrscheinlicher wird, einen geordneten Ligaspielbetrieb für alle unsere Ligen durchführen zu können, erachten wir einen endgültigen Saisonabbruch zum jetzigen Zeitpunkt als das falsche Signal“. Zwar seien momentan schon viele Eisstadien dauerhaft geschlossen, doch ein kompletter Abbruch könne zur Folge haben, dass weitere Kommunen oder Betreiber diesem Schritt folgen. „Auch wenn es derzeit unrealistisch erscheinen mag, wollen wir zumindest die Möglichkeit auf einen Trainingsbetrieb aufrechterhalten. Für unsere jungen Nachwuchsathleten wäre dies sehr wichtig“, begründet Butz den Aufschub eines Abbruchs (News und Ergebnisse von den Eishockey-Clubs im Allgäu immer aktuell in unserem Eishockey-Newsblog).

Ausblick auf die Saison 2021/22

Zudem wagt der BEV-Obmann noch eine Prognose, die es in sich hat. Denn Butz geht davon aus, dass auch die nächste Spielzeit ganz anders wird: „Das Virus wird uns in der Saison 2021/22 begleiten. Damit ab dem Spätsommer ein geregelter Trainings- und Spielbetrieb möglich ist, sind wir alle – Politik, Verbände und Vereine – gefordert, jetzt die Weichen zu stellen. Als Gesellschaft und für unseren Sport kann es ein weiter so nicht mehr geben. Die bisher gelebte Sommervorbereitung gilt es ebenso zu überdenken“. Doch zugleich sieht er darin auch eine Chance auf eine neue und andere Zusammenarbeit: „Sehen wir die Pandemie und die gemachten Erfahrungen auch als Chance für unser Eishockey. Lassen Sie uns gemeinsam einen Ideenpool entwickeln, wie wir uns gemeinsam für die Zukunft aufstellen wollen“.

Welche Idee eine Buchloer Familie hatte, damit die Söhne Eishockey trainieren können, lesen Sie hier.