Mehr Klasse und Spielpraxis

Volleyballer des VfL Buchloe gehören jetzt zur SG Lechrain Volleys

Der VfL Buchloe ist seit heuer Mitglied der SG Lechrain Volleys. Die Erste Damenmannschaft wird aber auch nächste Volleyball-Saison wie gewohnt für den VfL an den Start gehen - vielleicht mit Verstärkung aus den anderen fünf Vereinen.

Der VfL Buchloe ist seit heuer Mitglied der SG Lechrain Volleys. Die Erste Damenmannschaft wird aber auch nächste Volleyball-Saison wie gewohnt für den VfL an den Start gehen - vielleicht mit Verstärkung aus den anderen fünf Vereinen.

Bild: VfL Buchloe

Der VfL Buchloe ist seit heuer Mitglied der SG Lechrain Volleys. Die Erste Damenmannschaft wird aber auch nächste Volleyball-Saison wie gewohnt für den VfL an den Start gehen - vielleicht mit Verstärkung aus den anderen fünf Vereinen.

Bild: VfL Buchloe

Die Abteilung des VfL Buchloe ist seit April in der SG Lechrain Volleys. Was sich für die Aktiven ändern kann.

28.06.2020 | Stand: 17:41 Uhr

Geschmettert und gebaggert wird beim VfL Buchloe schon lange nicht mehr – auch die Volleyball-Abteilung musste wegen der Corona-Pandemie frühzeitig die Saison beenden. Dennoch ist in der Abteilung einiges in Bewegung geraten: Seit dem 1. April dieses Jahres gehört sie zur Spielgemeinschaft Lechrain Volleys (wir berichteten).

Praktische Auswirkungen hat das unmittelbar noch nicht, denn noch immer ist ein Training nur beschränkt möglich und der Saisonbeginn fraglich. Dennoch sei die Entscheidung gut für den VfL: Einerseits könnten in Zukunft die besten Volleyballerinnen mehr gefordert, andererseits auch die Freizeitsportlerinnen mehr gefördert werden, erklärt Abteilungsleiterin Stefanie Schoppel.

Die Lechrain Volleys sind nun ein Zusammenschluss der Volleyball-Abteilungen des VfL Buchloe, SV Hurlach, VfL Kaufering TSV Landsberg, FC Penzing und des FC Weil. Damit gebe es rund 400 Mitglieder – 90 bei den Erwachsenen und 180 bei der Jugend – die in etwa 18 Teams aktiv seien, berichtete Peter Higler, Vorsitzender der Lechrain Volleys. „Aber jeder Verein bleibt autark. Bei uns bleibt auch erst einmal alles, wie es ist“, erklärt Schoppel. Denn die sechs Vereine stellen auch in Zukunft so viele Mannschaften, wie sie können.

Doch in jeder Altersklasse spielen Teams der SG höher als andere: Die Trainer der höherklassigen Teams besuchen deshalb die anderen Mannschaften aus der SG und bieten den besten Spielerinnen oder Talenten Probetrainings an, damit die dann vielleicht in ihrem Team auflaufen, erläutert Schoppel: „Wo wird wer am besten gefördert“. Die Auserwählten können das Angebot annehmen, aber müssen es nicht: „Das ist auf freiwilliger Basis“, betont Schoppel. Bei den Erwachsenen werde dann „klar nach Leistung, bei der Jugend nach Alter selektiert“, erklärt die Abteilungsleiterin weiter. Aber natürlich können Talente dadurch auch gleich in den Seniorenbereich aufrücken, und zwar höherklassig. Die Idee, sich der Spielgemeinschaft anzuschließen, kam von Martin Wagner. Der hatte fünf Jahre die Damenmannschaft des VfL geleitet und war dann zum FC Penzing in die SG gewechselt. „Wir hatten noch Kontakt und so fragte er, ob wir auch wechseln wollen“, erzählt Schoppel. Der Vorteil liege auf der Hand: Zwar ist der VfL mit mehreren Tausend Mitgliedern ein großer Verein, doch die Volleyball-Abteilung ist klein. „Wir haben nicht so viele Sportlerinnen, dass wir in jedem Jahrgang eine Mannschaft stellen können – und auch nicht so viele Trainer“, erklärt die 39-Jährige, die 24 Jahre beim VfL aktiv war und erst vor drei Jahren ihre Karriere beendete. Dadurch müssten im Jugendbereich Spielerinnen unterschiedlicher Jahrgänge in einem Team auflaufen.

Der Start wird schleppend

Durch die SG aber gebe es nun das Angebot, dass schwache Jahrgänge des VfL andere Teams der Lechrain Volleys auffüllen oder umgekehrt, Spielerinnen der anderen fünf Vereine in Buchloe an das Netz gehen. Konkret sei derzeit aber noch nichts: Training ist momentan nur beschränkt möglich, da auf Beachvolleyballplätze nur unter Auflagen gespielt werden darf – zum Beispiel, ohne zu schmettern oder zu blocken. Zudem ist der Saisonstart im Oktober noch nicht sicher. Sichtungen haben deshalb noch nicht stattgefunden.

Insofern ist beim VfL auch noch unklar, wie viele Teams gemeldet werden, berichtet Schoppel – sicher sind bislang nur die beiden Damenmannschaften. Wenn sich noch ein paar Trainer für die Jugendteams melden, wäre deren Zukunft auch gesicherter.

https://vfl-buchloe.de/