Kindergarten im Lockdown

Was eine Buchloer Kita unternimmt, um Kontakt zu halten

Das St. Antonia Kita-Team nutzte die Chance des Lockdowns auf vielfältigste Weise und mit vielen kreativen Ideen mit den Kindern und den Eltern in Kontakt zu bleiben.

Das St. Antonia Kita-Team nutzte die Chance des Lockdowns auf vielfältigste Weise und mit vielen kreativen Ideen mit den Kindern und den Eltern in Kontakt zu bleiben.

Bild: Tanja Sattelmayer

Das St. Antonia Kita-Team nutzte die Chance des Lockdowns auf vielfältigste Weise und mit vielen kreativen Ideen mit den Kindern und den Eltern in Kontakt zu bleiben.

Bild: Tanja Sattelmayer

Zaubertüten, Fotos und Schneemann-Challenge: Was sich die Angestellten der Kita St. Antonia überlegt haben, um mit Kindern und Eltern in Kontakt zu bleiben.
Das St. Antonia Kita-Team nutzte die Chance des Lockdowns auf vielfältigste Weise und mit vielen kreativen Ideen mit den Kindern und den Eltern in Kontakt zu bleiben.
Von bz
23.01.2021 | Stand: 06:17 Uhr

Das St. Antonia Kita-Team entwickelte kreative Ideen, um auf vielfältige Weise mit den Kindern und den Eltern in Kontakt zu bleiben – trotz Lockdown. „Wir wollten die Eltern unterstützen und unseren Bildungsplan trotzdem weiterhin umsetzen und haben uns überlegt, wie wir die Kinder in den verschiedenen Entwicklungsbereichen fördern können“, sagt Tanja Sattelmayer, Kita-Leiterin. Jede Woche erhalten die Eltern eine Corona-Lockdown-Zeitung, in der Anregungen zum Basteln und Spielen enthalten sind – wie beispielsweise die Anleitung einer selbsthergestellten Knete. Diese Zeitung können die Eltern mit ihren Kindern gemeinsam jeden Freitag und übers Wochenende auf dem Außengelände der Kita kontaktlos abholen. „So sind die Kinder in Bewegung und sind trotzdem der Kita nahe“, so Sattelmayer.

Eine Überraschung jede Woche

Des Weiteren erwartet die Eltern und Kinder jede Woche eine Überraschung: Wie der Banner „Bleibt gesund. Wir vermissen euch“ als Gruß an die Kinder. Rund um die Kita gestaltete das Team eine Fenstergeschichte zu dem Bilderbuch „Das Schneemannkind auf Reisen“. Im Online-Adventskalender vom Dezember 2020 kam „Lasse“ aus einer kreativen Idee zustande. Das sei sehr gut bei den Kindern angekommen – jetzt können sie sich von ihren Eltern mit Lasse im Großformat fotografieren lassen. Die Fotos dürfen die Kinder in den Briefkasten der Kita einwerfen, wo die Mitarbeiter sie dann aufhängen.

Ein weiteres Highlight stellt die Schneemannchallenge da, bei der der größte, schönste oder außergewöhnlichste Schneemann, der zuhause gebaut wird, in der Kita gekürt wird. Eine Corona-Zaubertüte soll eine Überraschung für die Kinder sein. Diese beinhaltet wichtige kindgerechte Informationen rund um das Coronavirus sowie eine Zauberglitzerseife zum Selbstherstellen, bei der das Händewaschen richtig Spaß macht und geübt werden kann.

Die Eltern unterstützen

„Uns war es sehr wichtig, die Eltern zu unterstützen. Irgendwann gehen die besten Beschäftigungsideen auch mal den Eltern aus zwischen der Betreuung zuhause, Homeschooling und eventuell auch noch Homeoffice und Haushalt. Für uns als Kita-Team ist es auch nicht leicht, da wir gerne unsere Ideen mit unseren Kindern umsetzen möchten. Mit dieser Art von Austausch gestalten die Kinder mit uns unsere Gruppenräume. Sie bringen mit ihren Fotos oder gebastelten Kunstwerken Lebendigkeit in die leeren Gruppenräume rein“, berichtet Sattelmayer. „Bei wöchentlichen Telefonaten hören die Kinder unsere Stimme oder können uns bei den Besuchen auf unserem Kita-Gelände zuwinken durch die Fenster. Dies ist sehr wichtig für alle Beteiligten in solch schweren Zeiten“, sagt die Leiterin der Kita St. Antonia.

Lesen Sie auch: Wie viele Kinder in Buchloe zur Notbetreuung in die Kita gehen.