Aktueller Stand bei Corona-Impfungen

Über die Hälfte der Allgäuer sind ein Mal gegen Corona geimpft

Corona-Impfungen im Allgäu: Immer wieder gibt es im Allgäu Sonder-Impfaktionen, wie hier in Memmingen, wo der Impfbus auf dem Hallhof Halt machte.

Corona-Impfungen im Allgäu: Immer wieder gibt es im Allgäu Sonder-Impfaktionen, wie hier in Memmingen, wo der Impfbus auf dem Hallhof Halt machte.

Bild: Stadt Memmingen

Corona-Impfungen im Allgäu: Immer wieder gibt es im Allgäu Sonder-Impfaktionen, wie hier in Memmingen, wo der Impfbus auf dem Hallhof Halt machte.

Bild: Stadt Memmingen

Das Allgäu hinkt im Vergleich zum Bundes- und Landes-Schnitt beim Impfen weiter deutlich hinterher. Der Überblick über die Impfquoten im Allgäu, Stand 22. Juli.
23.07.2021 | Stand: 15:00 Uhr

Hinweis vom 23. Juli: Die Zahl der Corona-Erstimpfungen im Oberallgäu und in Kempten von vergangener Woche war falsch. Statt 120.925 waren es 110.925 Erstimpfungen. Das Landratsamt hat die Zahl heute korrigiert. Wir haben die Zahl der Erstimpfungen und der Impfquote entsprechend in unserer Grafik angepasst.

Artikel aktualisiert am 23. Juli - In diesem Artikel veröffentlichen wir immer am Freitag die aktuellen Zahlen zu den Impfungen gegen das Corona-Virus im Allgäu. Die Landratsämter im Allgäu geben an dem Tag die Zahlen aus den Impfzentren bekannt: Wie viele Allgäuer bereits ihre Erst- beziehungsweise Zweitimpfung bekommen haben und wie hoch die Impfquote in den Landkreisen und der kreisfreien Städten ist.

Diese Zahlen werden für jeweils das Oberallgäu und Kempten, für das Ostallgäu und Kaufbeuren sowie für das Unterallgäu und Memmingen zusammengefasst und nicht einzeln für Landkreis und Stadt ausgewiesen: Menschen etwa aus dem nördlichen Oberallgäu werden auch in Kempten geimpft, aus dem nördlichen Ostallgäu in Kaufbeuren sowie aus dem westlichen Unterallgäu in Memmingen. Der Landkreis Lindau fasst ebenfalls seine Daten aus beiden Impfzentren zusammen. Für einen Impftermin registrieren lassen kann man sich hier.

Wie viele Menschen sind im Allgäu schon geimpft?

351.015 Allgäuer haben bis Donnerstag, 22. Juli, ihre Erstimpfung gegen das Corona-Virus erhalten, 284.590 bereits ihre Zweitimpfung. Damit sind 41,6 Prozent der Menschen im Allgäu vollständig geimpft - zum Vergleich: in Deutschland waren es an dem Tag 48,5 Prozent und in Bayern 46,1 Prozent. Damit bleibt das Allgäu weiter unter dem Bundes- und Landesschnitt.

Ohne Termin zum Impfen: Hier ist es im Allgäu möglich

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Die Daten für die Region stammen aus den Impfzentren in Sonthofen (Oberallgäu), Kempten, Marktoberdorf (Ostallgäu), Kaufbeuren, Bad Wörishofen (Unterallgäu), Memmingen, Lindenberg und Lindau sowie von den Arztpraxen und mobilen Impfteams.

Die Impfquote berechnet sich aus der Zahl der Geimpften pro Gesamtzahl der Einwohner in der Region, die das Bayerische Landesamt für Statistik am 30. September 2020 veröffentlicht hat.


Impfungen gegen Corona: So funktioniert die Meldekette

Sobald ein Mensch in Bayern geimpft worden ist, werde das in der Impfsoftware BayIMCO erfasst, erklärt Aleksander Szumilas, Sprecher des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen. Daraus würden die Daten täglich direkt an das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin gemeldet. Falls eine Impfung in einem Krankenhaus erfasst wird, übermittle deren Gesellschaft täglich direkt die Daten über deren Software.

Dashboard über Impffortschritt der Landkreise und Städte in Bayern geplant

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) arbeitet bereits an den Darstellungsmöglichkeiten eines Dashboards auf der LGL-Homepage, sagte ein Sprecher des Bayerischen Gesundheitsministeriums auf Anfrage. Es sei beabsichtigt, dass die dort abgebildeten Daten den Impffortschritt auf Stadt- und Landkreisebene abbilden sollen.

RKI: Bundesweite Auswertung für Landkreise noch nicht aussagekräftig

In anderen Bundesländern könnten Impfzentren und mobile Impfteams Daten über das Digitale Impfquotenmonitoring (DIM) übermitteln, sagt RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher. Anmeldungen für das DIM gebe es - außer aus Bayern - aus allen Bundesländern wie Baden-Württemberg, Hamburg, Niedersachsen, dem Saarland und die Region Westfalen-Lippe (Nordrhein-Westfalen). In allen anderen Bundesländern und der Region Nordrhein sei die DIM-Nutzung unvollständig. Es würden deshalb weiterhin die aggregierten Daten für die tägliche Statistik übermittelt. Eine Übersicht der Daten zu den Landkreisen und kreisfreien Städten sei vorgesehen, aber erst aussagekräftig, wenn alle Länder komplett DIM nutzen.

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