Corona-Newsblog

Coronavirus: Ab heute öffnen Hotels und Bergbahnen im Allgäu - Aktuell 22 Infizierte in der Region

Bayerns Biergärten haben wieder geöffnet

nach monatelanger corona-bedingter Schließung darf seit heute in Bayern die Außengastronomie wieder öffnen. Hier Bilder, die im Ostallgäu am Hopfensee entstanden.

Die Ruhe vor dem Sturm: Am Wochenende werden viele Touristen im Allgäu erwartet. Ab Samstag dürfen Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze öffnen, zudem nehmen Bergbahnen den Betrieb auf.

Bild: Benedikt Siegert

Die Ruhe vor dem Sturm: Am Wochenende werden viele Touristen im Allgäu erwartet. Ab Samstag dürfen Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze öffnen, zudem nehmen Bergbahnen den Betrieb auf.

Bild: Benedikt Siegert

Das Coronavirus bestimmt seit März das Leben im Allgäu und der Welt. Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung aktuell über die Situation.

30.05.2020 | Stand: 14:48 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuelle Entwicklung in der Region und in der Welt. >>

Samstag, 30. Mai, 14.30 Uhr:  Touristen-Ansturm bleibt noch aus

Der vielerorts erwartete Ansturm auf die Ausflugsziele im Allgäu ist am Samstag zunächst ausgeblieben. So war es am ersten Tag der Pfingstferien auf den Straßen ausgesprochen ruhig.  Das bestätigt auch die Polizei im Allgäu: Es gebe ein ganz normales Einsatzgeschehen und nichts auffälliges, heißt es auf Nachfrage der Allgäuer Zeitung am Nachmittag. Welches Vorgehen die Polizei beim Ausflugstourismus plant, erfahren Sie hier.

 

Samstag, 30. Mai, 12.10 Uhr: Weitere Corona-Lockerungen in Italien - Reisefreiheit im Land

Italien bereitet sich auf weitere Lockerungen in der Corona-Pandemie vor. Ab Mittwoch dürfen die Italiener wieder frei von einer Region in eine andere reisen. Es gebe derzeit keine Gründe, warum ein Verbot weiter aufrecht erhalten werden sollte, sagte Gesundheitsminister Roberto Speranza. "Die Daten der Beobachtung der Fallzahlen sind ermutigend. Die bedeutenden Opfer während des Lockwdowns haben diese Ergebnisse gebracht." Ab 3. Juni dürfen auch EU-Bürger wieder nach Italien, ohne danach in Quarantäne zu müssen.

Seit fast drei Monaten waren Reisen innerhalb Italiens nur in notwendigen Fällen erlaubt. Das Land wurde von Covid-19 besonders hart getroffen. Mehr als 33.000 Menschen sind nach offiziellen Angaben gestorben.

 

Samstag, 30. Mai, 11.25 Uhr:  Mehrere Menschen nach Feiern in Göttingen mit Coronavirus infiziert

Bei einigen privaten Feiern haben sich in Göttingen (Südniedersachsen) mehrere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Wie das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis mitteilte, sind die Betroffenen zum größten Teil Mitglieder verschiedener Großfamilien. Sie stammen aus Göttingen und Umgebung. Eine genaue Zahl der Infizierten wurde zunächst nicht genannt. Die Behörde kontaktiert nun Menschen aus dem Umfeld der Infizierten. "Die Anzahl der zu kontaktierenden Personen bewegt sich im dreistelligen Bereich", hieß es. Unter den Kontaktpersonen seien auch 57 Kinder und Jugendliche. Die entsprechenden Schulen seien bereits informiert.

Auch über die Pfingstfeiertage werden demzufolge Testungen erfolgen. Das Gesundheitsamt verfolge am Wochenende unter Hochdruck die Infektionsketten, Quarantäneverfügungen würden umgehend erstellt.

 

Samstag, 30. Mai, 11.05 Uhr: Allgäuer Einzelhändler: „Die Kunden sind sehr treu“

Allmählich sind die Fußgängerzonen in den Allgäuer Städten wieder voll. Nach dem Neustart des Einzelhandels gibt es positive Stimmen aus der Region. Doch es reift auch die Erkenntnis, dass sich die Verluste durch Corona nicht mehr wettmachen lassen. Wie Händler aus Kempten, Kaufbeuren und Memmingen damit umgehen, lesen Sie exklusiv hier mit AZPlus.

 

Samstag, 30. Mai, 10.15 Uhr: Videobotschaft von Ministerpräsident Söder zu Pfingsten

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder richtet sich am Samstag in einer Videobotschaft an die Bevölkerung: Pfingsten sei eine der schönsten Urlaubszeiten des Jahres - doch dieses Jahr müsse man Urlaub zuhause machen. Man wüsse weiter umsichtig bleiben. Dann könne es nach und nach auch weitere Corona-Lockerungen geben.

Nach den Ferien wolle man vor allem den Fokus auf die Kinder legen: Er betonte, dass bis Anfang Juli alle Kinder wieder in Kindergarten/Krippe und Schule gewesen sein sollen. Auf Familien sei in den vergangenen Wochen besonders viel Last gelegen, man müsse jetzt Perspektiven bieten. Er bedankte sich ganz besonders bei den Familien, und da bei den Müttern: "Denn ich glaube, sie haben in den letzten Wochen die Hauptlast getragen."

 

 

Samstag, 30. Mai, 8.30 Uhr: Wieder Demonstrationen gegen Corona-Beschränkungen

In mehreren deutschen Städten wollen Menschen am Samstag wieder gegen die zur Eindämmung des Coronavirus verhängten Einschränkungen demonstrieren. Kundgebungen sind unter anderem in Berlin, Stuttgart, Köln und München angekündigt. In der Region ist eine Demo in Kempten geplant.

Mancherorts sind auch Demonstrationen geplant, die sich gegen Rechtsextreme und Verschwörungstheorien richten. In der Hauptstadt gibt es bei Demonstrationen nach wochenlanger Corona-Einschränkung ab diesem Wochenende keine begrenzte Teilnehmerzahl mehr.

 

Samstag, 30. Mai, 8 Uhr: Erwarteter Ansturm auf Touristenziele macht Sorgen

Mit dem ersten Tag der Pfingstferien nimmt in Bayern die Tourismusbranche ihren Betrieb nach der Corona-Pause wieder auf. Hotels und andere Beherbergungsbetriebe dürfen ab heut wieder touristische Übernachtungen anbieten. Seenschifffahrt und Seilbahnen befördern wieder Gäste - mit Abstandsgebot, Masken sowie verringerter Kapazität. Zudem dürfen wieder Angebote wie Stadtführungen gemacht werden.

Die Pfingstferien und der erwartete Ansturm machen den Touristenzielen allerdings auch Sorgen. So mahnte Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) die Urlauber und Ausflügler zu Vorsicht und Rücksichtnahme."Wir wollen kein zweites Ischgl werden", sagte sie. Denn an Badeseen und auf den Bergen dürfte es so voll werden wie selten.

Angesichts der erwarteten Park- und Verkehrsprobleme in den Erholungsgebieten mahnte die Polizei, sich an die Regeln zu halten. Die Beachtung der Parkordnung und das Freihalten der Rettungswege in den Ausflugsregionen werde verstärkt kontrolliert.

 

Samstag, 30. Mai, 7.15 Uhr: Viele Touristen im Allgäu erwartet

Ab heute treten in Bayern weitere Corona-Lockerungen in Kraft: Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen unter bestimmten Hygienemaßnahmen öffnen, Bergbahnen nehmen ihren Betrieb wieder auf. Viele Touristen werden deshalb im Allgäu erwartet. Die Polizei geht außerdem von einem höheren Verkehrsaufkommen in der Region aus. Was das lange Pfingstwochenende bringt, erfahren Sie natürlich hier bei uns.

Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung wünscht einen guten Morgen und einen schönen Start ins Pfingstwochenende.

 

Freitag, 29. Mai, 22.15 Uhr: Das Wichtigste des Tages im Überblick

Gespannt schauen wir auf morgen, wenn im Allgäu wieder Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze öffnen dürfen und Seilbahnen den Betrieb aufnehmen. Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung wünscht Ihnen noch einen schönen Abend und eine gute Nacht. Wir sind auch ab Samstagmorgen für Sie da und informieren Sie über alles Wichtige zur Corona-Pandemie im Allgäu und der Welt.

 

Freitag, 29. Mai, 21.55 Uhr: Im April gab es mehr Tote in Deutschland als in den Vorjahren

In Deutschland sind im April 2020 vorläufigen Zahlen zufolge acht Prozent mehr Menschen gestorben als im Schnitt der vier Vorjahre. Das Statistische Bundesamt berichtete von mindestens 82.246 Verstorbenen. Mehr als 80.000 Sterbefälle in einem April habe es in Deutschland zuletzt im Jahr 1977 gegeben. Ein Zusammenhang der Entwicklung mit der Corona-Pandemie sei naheliegend. Zwischen 27. April und 3. Mai 2020 starben der Sonderauswertung zufolge in Deutschland mindestens 17.312 Menschen – zwei Prozent mehr als zwischen 2016 und 2019. Die höchste Übersterblichkeit seit Beginn der Corona-Pandemie gab es zwischen 6. und 12. April. Da lag die Zahl der Todesfälle 13 Prozent über dem vierjährigen Schnitt.

 

Freitag, 29. Mai, 21.15 Uhr: Österreich lockert ab Mitte Juni die Maskenpflicht

Österreich gibt angesichts niedriger Corona-Infektionszahlen Mitte Juni die Maskenpflicht weitgehend auf. Wenn die Grenzen am 15. Juni geöffnet werden, muss in der Öffentlichkeit kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. Ausnahmen gelten in öffentlichen Verkehrsmitteln, Apotheken, Praxen und Kliniken und im Dienstleistungsgewerbe, wo der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann. Dies gab Kanzler Kurz am Freitag bekannt.

Die Sperrstunde in der Gastronomie wird zum 15. Juni zudem um zwei Stunden bis 1.00 Uhr ausgeweitet. Auch die Regel, dass höchstens vier erwachsene Personen an einem Tisch im Restaurant sitzen dürfen, fällt dann. Wenn nötig, könnten regional aber auch wieder strengere Maßnahmen verhängt werden, sagte Kurz.

 

Freitag, 29. Mai, 19.50 Uhr: Lokal nach Corona-Infektionen in Niedersachsen geschlossen

Nach zahlreichen Infektionen mit dem Coronavirus nach der Wiedereröffnung eines Restaurants im niedersächsischen Moormerland bleibt das Lokal vorerst geschlossen. Entsprechende Medienberichte bestätigte am Freitag der Anwalt des Wirts. Einem Bericht der Ostfriesenzeitung zufolge will der Wirt den Betrieb nicht mehr alleine weiterführen, sondern innerhalb einer Gesellschaft, die gerade gegründet werde. Sobald diese notariell beurkundet sei, werde in deren Namen eine neue Genehmigung beantragt. Er rechne damit, dass das Lokal mit der Gesellschaft als Betreiber wieder öffnen werde.

Mehrere Dutzend Menschen hatten sich im Zusammenhang mit einer Veranstaltung zur Eröffnung der Gaststätte in Moormerland mit dem neuen Coronavirus infiziert. Der Betreiber betonte stets, es seien alle Schutzmaßnahmen eingehalten worden.

 

Freitag, 29. Mai, 18.10 Uhr: Söder wird für Kampf gegen Corona bedroht

Wegen der verordneten Maßnahmen in der Corona-Krise bekommt Ministerpräsident Söder vermehrt Drohungen. Nun wurde ihm ein fragwürdiges Reagenzglas geschickt - ein Foto davon veröffentlichte er beim Kurznachrichtendienst Twitter. Neben dem Reagenzglas liegt ein Zettel auf dem "2019-nCoV "positiv" steht und auf einem zweiten Zettel der Satz "trink das - dann wirst du immun". Söder mahnt, dass man Hass und Hetze nicht zulassen dürfe. Er schreibt: "Die Politik muss Haltung zeigen und die Stimme der Vernunft sein."

 

Freitag, 29. Mai, 17.15 Uhr: Corona-Zahlen aus dem Allgäu: Aktuell 22 Inifzierte

Im Allgäu sind derzeit 22 Personen akut mit dem Coronavirus infiziert (ausgenommen Kreis Lindau). Das geht aus den Zahlen der Behörden und des Landesamts für Gesundheit (LGL) hervor. Wichtig ist zurzeit der Anteil der Neuinfektionen an der Bevölkerung eines Landkreises. Die Staatsregierung hat dafür den „Frühwarnwert“ von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen festgelegt („7-Tage-Inzidenz“). Wird diese Marke erreicht, müssen die Kreise das Gesundheitsministerium über lokale Beschränkungen informieren. Das LGL veröffentlichte für die Region folgende Werte: Landkreis Ostallgäu 0,71, Kaufbeuren 4,56, Unterallgäu 0,69, Memmingen 0, Oberallgäu 3,86, Kempten 1,45, Kreis Lindau 0.

 

Freitag, 29. Mai, 15.50 Uhr:  Landesamt: 47.073 Coronavirus-Fälle in Bayern - 2460 Tote

In Bayern sind inzwischen 47.073 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 2460 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen heute auf seiner Homepage mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 42.660 Menschen.

 

Freitag, 29. Mai, 14.55 Uhr: Dänemark öffnet Grenzen für deutsche Touristen

Dänemark öffnet seine in der Corona-Krise geschlossenen Grenzen ab dem 15. Juni wieder für Touristen aus Deutschland, Norwegen und Island. Das gab Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Freitag in Kopenhagen bekannt. Dänemark hatte als eines der ersten Länder Europas im Kampf gegen Corona am 14. März seine Grenzen dichtgemacht. Touristen und andere Ausländer ohne konkreten Einreisegrund kommen seitdem nicht mehr ins Land.

Frederiksen hatte bereits angekündigt, dass die Regierung spätestens am 29. Mai einen Plan «für eine kontrollierte und schrittweise Wiedereröffnung des Sommertourismus» präsentieren wolle. Wer als Deutscher ein Sommerhaus in Dänemark besitzt oder seinen Partner in dem Land besuchen will, darf bereits wieder einreisen.

 

Freitag, 29. Mai, 14.25 Uhr: Eilentscheidung: Sperrstunde für Bayerns Biergärten ab sofort wieder erst um 22 Uhr

Gute Nachrichten für alle Biergartenfreunde: Ab sofort dürfen die Wirte im gesamten Freistaat ihre Gäste bis 22.00 Uhr in ihren Außenbereichen bedienen und verpflegen. Die Regierung zieht damit nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Augsburg die eigentlich erst für Dienstag nach Pfingsten geplante Verlängerung der Öffnungszeiten um zwei Stunden für alle gastronomischen Außenbereiche vor. Schon am Freitagvormittag gaben die Allgäuer Städte Memmingen und Kempten bekannt, die Sperrstunde auf 22 Uhr zu verlängern.

 

Freitag, 29. Mai, 14.15 Uhr: Skate- und Bikepark Füssen öffnet wieder unter Auflagen

Die Stadt Füssen öffnet den Skate- und Bikepark unter strengen Auflagen ab Dienstag, 2. Juni. Das gibt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung bekannt. Um den Skatern und Bikern die Nutzung des Parks (Dienstag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr und Samstag, 10 bis 19 Uhr, nur bei trockenem Wetter) zu Corona-Zeiten wieder zu ermöglichen, hat die Stadt ein Hygienekonzept entwickelt. Dazu zählt:

 

  • Es gibt einen getrennten Ein- und Ausgang. In diesen Bereichen ist das Tragen von Mundschutz verpflichtend. Hier finden Sportler auch Desinfektionsmittel.
  • Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten.
  • Die Anlage ist in fünf Bereiche aufgeteilt. Diese sind der Laufradtrack, die Miniramp, die Street-Plaza, die Bowl und der Pumptrack. Jeder Bereich darf nur von fünf Sportlern gleichzeitig benutzt werden.
  • Sportler bekommen am Eingang nummerierte Eintrittsberechtigungen, auf denen sie beantragen können, zu einer bestimmten Zeit einen der Bereiche zu nutzen.
  • Wer eine Eintrittsberechtigung hat, darf den gewählten Bereich eine Stunde lang befahren.
  • Jeder Nutzer darf nur sein eigenes Sportgerät verwenden.

 

Freitag, 29. Mai, 14.02 Uhr: APC Sommer-Festival 2020 in Kempten findet statt

Endlich auch mal gute Nachrichten für die Kemptener Kulturszene: Das APC Sommer-Festival 2020 kann vom 25. bis zum 28. Juni 2020 als Open Air Veranstaltung stattfinden. Von Donnerstag- bis Sonntagabend und beim Frühschoppen am Sonntag wird unter dem Motto "East meets West" im Archäologischen Park Cambodunum europäischer Jazz geboten, den die Künstlerinnen und Künstler ganz hautnah ins 21. Jahrhundert holen. Die Konzerte finden grundsätzlich im Tempelbezirk als Open Air statt. Außerdem gibt es während der Konzerte keine Pausen. Es gelten die coronabedingten Schutz- und Hygienerichtlinien während des gesamten Konzertes.

Der Ticketverkauf findet nur an der Abendkasse vor Ort, jeweils von 18 bis 20 Uhr, statt. Karten können allerdings ab sofort unter info@klecks.de reserviert werden.

 

Freitag, 29. Mai, 12.50 Uhr: Weltpremiere von Ralph Siegels „Zeppelin“-Musical im Festspielhaus Füssen verschoben

Die Weltpremiere von Ralph Siegels "Zeppelin"-Musical im Füssener Festspielhaus wird wegen des Coronavirus auf 2021 verschoben. Neuer Premierentermin ist der 10. Juni 2021. „Wenn man fünf Jahre an einem Musical arbeitet, ist das schon ein Schnitt ins Herz“, erklärt Ralph Siegel. Er ist Komponist von über 2000 veröffentlichten Titeln von Stars wie Peter Alexander, Udo Jürgens, Katja Epstein, Nicole, Dschinghis Khan und Marianne Rosenberg. 

 

Freitag, 29. Mai, 11.52 Uhr: Gastronomen in Memmingen dürfen im Außenbereich bis 22 Uhr geöffnet haben

Gastronomen in Memmingen ist es ab sofort erlaubt, ihre Biergärten und Außenbereiche bis 22 Uhr zu öffnen. Dies hat die Stadt Memmingen am Freitagvormittag mitgeteilt. Gerade für das bevorstehende Pfingstwochenende soll damit eine Erleichterung für Gastronomiebetriebe sowie deren Gäste geschaffen werden. Die Stadt Memmingen reagiert mit dieser Entscheidung umgehend auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Augsburg, das gestern einem Eilantrag eines Augsburger Gastronomen stattgegeben hat, die Außengastronomie bis 22 Uhr öffnen zu dürfen.

 

Freitag, 29. Mai, 11.13 Uhr: Ab Pfingsten fahren wieder Fernzüge nach Oberstdorf

Die Deutsche Bahn fährt ihr wegen der Corona-Beschränkungen angepasstes Fahrplanangebot weiter hoch. Ab dem Pfingstwochenende verkehren wieder touristische Fernverkehrszüge in Richtung Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgaden. 

Nach Oberstdorf fahren wieder der IC „Nebelhorn“ von Hamburg über Hannover, Kassel, Würzburg und Augsburg sowie der IC „Allgäu“ von Stuttgart über Ulm und Memmingen. Diese Züge halten unter anderem auch in Kempten, Immenstadt und Sonthofen. Nach Berchtesgaden fährt wieder der IC „Königssee“ von Hamburg über Hannover, Kassel, Würzburg und München. Er hält unter anderem auch in Prien am Chiemsee, Traunstein, Freilassing und Bad Reichenhall. In den bayerischen Sommerferien kann dieser Zug vorübergehend wegen einer Bahnbaustelle zwischen Freilassing und Berchtesgaden nicht angeboten werden.

Nach Garmisch-Partenkirchen fährt wieder der an Samstagen verkehrende ICE „Werdenfelser Land“ von Dortmund über Köln, Frankfurt, Würzburg und Nürnberg. Er hält unter anderem auch in Tutzing und Murnau.

 

Freitag, 29. Mai, 10.32 Uhr: Viele Deutsche wollen 2020 auf Sommerurlaub verzichten

Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland will laut einer Umfrage in diesem Jahr nicht in Urlaub fahren. Nach den am Freitag veröffentlichten Zahlen gaben 37 Prozent der Befragten an, keinen Urlaub zu machen. Etwas weniger als ein Drittel (31 Prozent) möchte in den Urlaub fahren, will den in diesem Jahr aber in Deutschland verbringen. Nur gut jeder Zehnte (13 Prozent) plant den Sommerurlaub im europäischen Ausland. 18 von 100 Menschen sind noch unentschieden. Der Grund dafür ist nicht nur die Angst vor Corona

 

Freitag, 29. Mai, 10.27 Uhr: Außergewöhnlich viele freie Wohnheimplätze für Studenten in Bayern

Ein Platz in einem Wohnheim ist für Studenten meist mit Wartezeiten verbunden - wegen der Corona-Pandemie sind dieses Sommersemester in einigen bayerischen Städten aber noch Zimmer frei. In Deggendorf, Landshut, Passau, Regensburg und Straubing hätten Studenten eine "außergewöhnlich gute Chance", einen der öffentlich geförderten Wohnplätze zu erhalten, teilte das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz am Freitag mit. Grund für die vielen freien Zimmer ist den Angaben nach, dass in Folge der Corona-Krise viele internationale Studenten vorzeitig in ihr Heimatland zurückgekehrt sind oder wegen der Reisebeschränkungen nicht zum Studium nach Deutschland einreisen konnten.

Ausnahmsweise vermietet das Studentenwerk die Plätze bis zum Beginn des Wintersemesters im Oktober auch an Schüler und Auszubildende. Dem Studentenwerk zufolge werden die Mieteinnahmen für den Bau von rund 650 neuen Wohnplätzen für Studierende in Niederbayern und der Oberpfalz benötigt.

 

Freitag, 29. Mai, 10.10 Uhr: Brasilien meldet erneut starken Anstieg der Corona-Fälle

Brasilien hat innerhalb von nur einem Tag 26.417 neue Infizierungen mit dem Coronavirus registriert. Das sei der höchste Anstieg innerhalb von 24 Stunden seit Beginn der Covid-19-Pandemie, teilte das Gesundheitsministerium in Brasília am Donnerstag mit. Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten in dem mit 210 Millionen Einwohnern größten Land Lateinamerikas auf 438.238. Mindestens 26.754 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus bislang gestorben.

Brasilien liegt nach den Daten der US-Universität Johns Hopkins bei der Zahl der Todesopfer damit weiter auf Platz sechs, bei der Zahl der Infizierten auf Platz zwei der am schwersten betroffenen Länder - hinter den Vereinigten Staaten. Die tatsächliche Zahl dürfte unter anderem wegen fehlender Tests und noch nicht ausgewerteter Laborergebnisse weit höher liegen.

São Paulo, der mit mehr als 40 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Bundesstaat Brasiliens, allein registrierte am Donnerstag 6.382 neue Corona-Fälle, was ebenfalls einen Negativ-Rekord für den Zeitraum von 24 Stunden darstellte. Gouverneur João Doria hatte zuvor zwar die Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens verlängert, aber auch eine schrittweise Öffnung der Wirtschaft angekündigt.

 

Freitag, 29. Mai, 9.35 Uhr: Einzelhandel leidet in der Corona-Krise - sinkende Umsätze 

Der Einzelhandel in Deutschland hat wegen geschlossener Geschäfte in der Corona-Krise kräftige Umsatzeinbußen erlitten. Im April sank der Erlös preisbereinigt um 6,5 Prozent gemessen am Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Zum Vormonat März fiel der Umsatz um gut 5 Prozent - der stärkste Rückgang gegenüber einem Vormonat seit dem Januar 2007.

Gefragt waren demnach zwar Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren, dort stieg der Umsatz um 6,2 Prozent. Hingegen brach der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln um 14,5 Prozent ein - der größte Rückgang seit Beginn der Zeitreihe 1994, so die Wiesbadener Statistiker. Besonders groß waren die Umsatzverluste bei Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren mit mehr als 70 Prozent. 

Großer Gewinner in der Corona-Krise war zuletzt der Internet- und Versandhandel mit einem Umsatzplus von mehr als 24 Prozent zum Vorjahresmonat. Da viele Geschäfte erst Ende April unter Auflagen wieder öffnen durften und Verbraucher Angst vor Infektionen hatten, kauften sie verstärkt im Internet.

>>> Neue Umfrage zeigt, wer in der Corona-Krise wirklich gehamstert hat <<<

 

Freitag, 29. Mai, 8.59 Uhr: Freie Wähler beantragen längere Öffnungszeiten für Biergärten in Kempten

Die Biergärten im Allgäu dürfen momentan nur bis 20 Uhr geöffnet haben, Innenräume hingegen bis 22 Uhr. "Allerdings ist die Infektionsgefahr im Außenbereich niedriger als in geschlossenen Räumen", sagt der Kemptener Stadtrat und Fraktionsvorsitzender Alexander Hold (Freie Wähler). Die Freien Wähler in Kempten beantragen deshalb für die Kemptener Biergärten verlängerte Öffnungszeiten bis 22 Uhr. "Wir sollten den von der Corona-Krise arg gebeutelten Gastwirten die Chance, schon am Pfingstwochenende Einnahmen zu erzielen", sagt Hold. In Augsburg ist man  bereits einen Schritt weiter. Die Stadt erlaubte im gesamten Stadtgebiet die Öffnung der Außenschankflächen auch übers Pfingstwochenende. 

 

Freitag, 29. Mai, 8.30 Uhr: Autobauer Renault will fast 15.000 Stellen abbauen

Der in eine Krise geratene Autobauer Renault will weltweit fast 15.000 Stellen abbauen. Davon entfallen rund 4.600 Jobs auf Frankreich. Der Hersteller kündigte am Freitag in Boulogne-Billancourt bei Paris ein Sparprogramm mit einem Umfang von über zwei Milliarden Euro an. Der Plan soll über drei Jahre hinweg laufen.

Der Traditionshersteller mit bisher rund 180.000 Beschäftigten weltweit hatte bereits im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben und leidet wegen der Corona-Pandemie unter einer Absatzkrise. Der Konzern braucht einen staatlich garantierten Kredit von fünf Milliarden Euro, der aber noch nicht gewährt wurde. Die Krise der Autobranche ist in Frankreich ein großes Thema - erst zu Wochenbeginn hatte Präsident Emmanuel Macron einen Rettungsplan für den Wirtschaftsbereich in Höhe von über acht Milliarden Euro angekündigt.

 

Freitag, 29. Mai, 7.25 Uhr: Biergärten in Augsburg dürfen schon jetzt bis 22 Uhr öffnen

Als einzige Stadt in ganz Bayern durften in Augsburg schon am Donnerstagabend alle Biergärten und Außengastronomien bis 22 Uhr öffnen – und nicht erst ab kommenden Dienstag. Die Stadt hat eine Eilentscheidung des Augsburger Verwaltungsgerichts sofort umgesetzt. Ein Augsburger Wirt hatte sie erstritten. Die derzeitigen Corona-Regeln im Freistaat erlauben eigentlich nur eine Öffnung bis 20 Uhr.

Jetzt fordert auch der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), die Außenbereiche der Gastronomie in ganz Bayern schon vor 2. Juni wieder bis 22 Uhr öffnen zu lassen. Weshalb der Verbandschef von einem "Überlebenskampf" der Gastronomen spricht, lesen Sie hier.

 

Freitag, 29. Mai, 7.05 Uhr: Paketmengen trotz offener Geschäfte deutlich über Vor-Corona-Niveau

Trotz wieder geöffneter Geschäfte verzeichnen die Paket-Zusteller weiterhin deutlich erhöhte Mengen an Sendungen. "Wir liegen weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Durchschnitt", sagte ein DHL-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Spitzenwerte wie an Ostern, als zeitweise neun Millionen Pakete pro Tag zugestellt wurden, erreiche man zwar nicht mehr. Der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr liege aber weiterhin im zweistelligen Prozentbereich.

Bei den Wettbewerbern ist es ähnlich: Hermes stellt immer noch 40 Prozent mehr Sendungen zu als üblich. "Die Paketmengen bewegen sich seit rund zwei Monaten konstant auf Vorweihnachtsniveau", sagte eine Sprecherin. Das liege vor allem an Bestellungen im Online-Handel - insbesondere Produkte für das Leben zu Hause seien beliebt, allerdings sei auch Mode mittlerweile wieder stärker nachgefragt. Der private Paketversand liege ebenfalls deutlich über den üblichen Mengen.

Auch DPD sieht sich "weit entfernt vom Vor-Pandemie-Niveau". Zwar seien die Geschäfte wieder geöffnet, dafür stiegen aber die Sendungen im Business-Bereich wieder an. Punktuell müsse man in der Zustellung zusätzliches Personal einstellen.

 

Freitag, 29. Mai, 6.15 Uhr: Reisen in der Krise: Bahnhöfe sollen stärker desinfiziert werden

Mit mehr Desinfektionsmittelspendern für Hände, häufigeren Reinigungen und virusabtötendem Licht will die Deutsche Bahn sich an den Bahnhöfen auf den wachsenden Reiseverkehr in der Corona-Krise einstellen. "Wir fokussieren all unsere Anstrengungen gerade auf Sauberkeit und Hygiene an den Bahnhöfen", teilte Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla der Deutschen Presse-Agentur mit. An 600 Stationen seien inzwischen Hand-Desinfektionsspender aufgestellt.

Mit sogenannten Wegeleitsystemen sollen nach und nach an allen Bahnhöfen Fahrgastströme stärker gelenkt und entzerrt werden, um Abstandsregeln besser einhalten zu können.

Mit neuen Reinigungsmaschinen könnten Flächen zudem großflächiger als bislang desinfiziert werden. Außerdem experimentiert der Konzern eigenen Angaben zufolge mit Techniken wie UV-C-Licht, das etwa Viren auf den Handgriffen von Rolltreppen abtöte. Derzeit gibt es dazu Versuche am Hauptbahnhof in Frankfurt am Main. Auch desinfizierende Lacke etwa für Fahrstuhlknöpfe und Treppenhandläufe würden ausprobiert.

 

Freitag, 29. Mai, 6.00 Uhr: Guten Morgen

Einen guten Morgen wünscht Ihnen das Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Auch heute versorgen wir Sie wieder mit aktuellen Informationen rund um das Thema Corona-Entwicklung im Allgäu und darüber hinaus.

Die Abiturienten in Bayern schreiben heute ihre dritte Abiturprüfung. Das Team der Allgäuer Zeitung drückt die Daumen. 

 

Donnerstag, 28. Mai, 22.10 Uhr: Unsere Tageszusammenfassung

Das Team von allgaeuer-zeitung.de ist auch am Freitag wieder für Sie da. Kommen Sie gut und gesund durch die Nacht.

 

Donnerstag, 28. Mai, 21.05 Uhr: Pfingsten im Allgäu - der Urlauber-Ansturm kommt. Auch Hütten öffnen wieder

Das Pfingstwochenende steht vor der Tür, die Übernachtungsbetriebe öffnen wieder – und zahlreiche Urlauber, die eigentlich ins Ausland reisen wollten, weichen in Corona-Zeiten auf deutsche Ferienregionen wie das Allgäu aus. Auch viele Einheimische sind gerne in den Bergen und an den Seen in der Region unterwegs. Touristiker und Polizei rechnen deshalb mit einem Besucheransturm am Wochenende. Wie sich Hotels, Restaurantbetreiber und die Polizei für den Ansturm rüsten und welches Ausmaß sie erwarten, lesen Sie hier exklusiv mit AZ Plus.

In den Allgäuer Alpen müssen Wanderer und Bergsteiger auch im Corona-Sommer nicht auf Hüttenübernachtungen verzichten. Erste Hütten öffnen von Samstag an auch für Übernachtungsgäste, teilt der Alpenverein mit. Eine Termin-Übersicht für die Hütten in der Region und welche Regeln nun gelten, erfahren Sie hier

 

Donnerstag, 28. Mai, 20.20 Uhr: Allgäuer Städte und Landkreise deutlich unter Corona-Frühwarnwert "7-Tage-Inzidenz"

Im Allgäu sind wie am Tag zuvor 18 Personen akut mit dem Coronavirus infiziert (ausgenommen Kreis Lindau). Das geht aus den Zahlen der Behörden und des Landesamts für Gesundheit (LGL) hervor. Wichtig ist zurzeit der Anteil der Neuinfektionen an der Bevölkerung eines Landkreises. Die Staatsregierung hat dafür den "Frühwarnwert" von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen festgelegt ("7-Tage-Inzidenz"). Wird diese Marke erreicht, müssen die Kreise das Gesundheitsministerium über lokale Beschränkungen informieren.

Das LGL veröffentlichte für die Region folgende Werte (Stand Donnerstag): Landkreis Ostallgäu 1,43, Kaufbeuren 4,56, Unterallgäu 0,69, Memmingen 0, Oberallgäu 1,93, Kempten 1,45, Kreis Lindau 0.

 

Donnerstag, 28. Mai, 19.10 Uhr: Drosten optimistisch: Chance auf Herbst und Winter ohne zweite Welle

Eine heftige zweite Corona-Welle könnte nach Einschätzung des Virologen Christian Drosten abgewendet werden. Er glaube so langsam, dass es eine Chance gebe, ohne Impfung glimpflich in den Herbst und Winter zu kommen, "sprich: ohne eine tödliche neue zweite Welle", sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charité am Donnerstag im NDR-Podcast. Dafür sei es nötig, bei den jetzigen Maßnahmen nachzujustieren. Abzielen solle man dabei nach dem Vorbild Japans stark auf das frühe Erkennen sogenannter Superspreading-Events: Fälle, in denen ein Infizierter überdurchschnittlich viele weitere Menschen ansteckt.

Kontaktpersonen sollten dann ohne vorherige Diagnostik als infiziert betrachtet und isoliert werden, um weitere Ansteckungen zu verhindern. Zeige sich zum Beispiel eine Infektion bei einem Lehrer, schaue man sich an, welche Klassen er zuletzt unterrichtete - diese Schüler müssten dann ein oder zwei Wochen zu Hause bleiben, aber man müsse nicht die ganze Schule schließen, so Drosten. Japans Infektionskurve "krieche" nach unten, lange habe man dort aber nicht offensiv die Strategie kommuniziert.

Drosten betonte, auch viele der derzeit in Deutschland bereits geltenden Maßnahmen verhinderten mögliche Superspreading-Events. Angenommen werde inzwischen, dass der Großteil der Infizierten nur sehr wenige oder keine anderen Menschen anstecke.

 

Donnerstag, 28. Mai, 18.20 Uhr: Acht Bewohner von Asylbewerberunterkunft im südlichen Oberallgäu positiv getestet

In einer Asylbewerberunterkunft im südlichen Landkreis Oberallgäu haben sich insgesamt acht Bewohner mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. Es handelt sich um fünf Erwachsene und drei Kinder. Darüber hinaus sind zwei Personen aus dem Umfeld der Einrichtung betroffen. Das teilt das Landratsamt Oberallgäu am späten Donnerstagnachmittag mit.

Bei weiteren 17 Bewohnern liegen seit Donnerstag negative Ergebnisse vor. Die betroffenen Bewohner der Unterkunft sind in Quarantäne. Die Infektion wurde laut Landratsamt mutmaßlich durch einen mittlerweile positiv getesteten Besucher aus Karlsruhe in die Einrichtung eingeschleppt. 

Das Gesundheitsamt am Landratsamt Oberallgäu wurde am Dienstagabend (26. Mai) durch die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) über drei positiv verlaufene Tests in der Einrichtung informiert. Am Mittwoch hat die Behörde Tests an den übrigen Bewohnern und weiteren Personen aus dem Umfeld veranlasst.

 

Donnerstag, 28. Mai, 17.52 Uhr: RKI: Aktuell 1,5 Prozent der wöchentlichen Coronavirus-Tests positiv

Die Rate der positiven Coronavirus-Tests in Deutschlands ist weiter gesunken. Sie lag in der Kalenderwoche 21 bei 1,5 Prozent, wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. 5.116 von knapp 345.000 Tests, die in dem Zeitraum in 172 Laboren durchgeführt wurden, fielen demnach positiv aus. 

Die sogenannte Positivenrate sinkt damit seit Wochen immer weiter: In der ersten Aprilwoche hatte sie noch bei neun Prozent gelegen, bei damals insgesamt rund 408.350 wöchentlichen Tests. Seit Beginn der Corona-Testung sind laut RKI-Bericht knapp vier Millionen solcher Untersuchungen durchgeführt worden. Manche Menschen wurden mehrfach getestet. Inzwischen geben die Labore eine Kapazität von mehr als einer Million Tests pro Woche an.

 

Donnerstag, 28. Mai, 17 Uhr: Kroatien erlaubt Einreise ohne Nachweis von Gründen

Das Urlaubsland Kroatien erlaubt Bundesbürgern wieder die Einreise ohne Nachweis von Gründen. Dies beschloss die Regierung des EU-Partners am Donnerstag in Zagreb. Bisher mussten Reisende an der Grenze die Buchung einer Unterkunft oder die Bestätigung für einen Immobilien- oder Bootsbesitz in Kroatien vorlegen. Die Lockerung betrifft auch die Bürger neun weiterer EU-Staaten: Österreich, Slowenien, Tschechien, die Slowakei, Polen, Ungarn, Litauen, Lettland und Estland. 

Reisende aus diesen Ländern müssen künftig an der Grenze lediglich erklären, wo sie sich aufhalten werden und wie sie erreichbar sind. Damit sollen sie gefunden werden können, wenn es in ihrer Umgebung neue Corona-Infektionen gibt. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, können sich Urlauber ein Formblatt von der Webseite "entercroatia.mup.hr" herunterladen.

Kroatiens Wirtschaft ist in hohem Maße vom Fremdenverkehr abhängig. Das Land mit seiner langen, buchtenreichen Adriaküste und den zahlreichen Inseln ist bei deutschen Urlaubern beliebt. Die Zahl der Neuansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann, ging zuletzt stark zurück. Von Mittwoch auf Donnerstag wurde im ganzen Land ein einziger Fall gemeldet. 

 

Donnerstag, 28. Mai, 16.35 Uhr: Mittlerweile 200 Corona-Infektionen nach Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt

Nach dem Gottesdienst einer Freikirche in Frankfurt am Main am 10. Mai sind bis Donnerstag 200 Menschen aus dem Umfeld der Gemeinde positiv auf Covid-19 getestet worden. Von ihnen wohnten 57 in Frankfurt, die übrigen lebten in sieben umliegenden Landkreisen, sagte eine Sprecherin des Frankfurter Gesundheitsdezernats. Derzeit würden neun Menschen in Krankenhäusern stationär behandelt, in einem Fall intensivmedizinisch.

Am vergangenen Wochenende waren die Infektionen in der Evangeliums-Christen-Baptisten-Gemeinde bekannt geworden. Ein Sprecher der Gemeinde hatte damals erklärt, es seien alle Auflagen für Gottesdienste eingehalten worden. In einem Anfang der Woche veröffentlichten Informationsschreiben war allerdings von Gemeindegesang die Rede. Auch Nase-Mund-Masken wurden offenbar nicht getragen.

 

Donnerstag, 28. Mai, 15.30 Uhr: An Forggen- und Bodensee: Ausflugsschiffe fahren ab Pfingsten wieder

Schon jetzt lässt sich erahnen: In den Allgäuer Alpen dürfte es an Pfingsten voll werden - etliche Menschen werden das lange Wochenende für Ausflüge und Wanderungen in den Allgäuer Alpen nutzen. Eine Alternative könnten die großen Seen in der Region sein. Denn dort nehmen an Pfingsten die Ausflugsschiffe nach der Corona-Pause wieder ihren Betrieb auf.

Unter strengen Auflagen startet beispielsweise die Forggensee-Schifffahrt am Pfingstmontag wieder durch. Es gelten die inzwischen üblichen Schutzvorschriften: Maskenpflicht, Abstand, weniger Gäste.

Am Bodensee sind auf baden-württembergischer Seite schon seit dem 20. Mai wieder Schiffe der Weißen Flotte unterwegs, von Samstag an dürfen sie aber auch wieder Fahrgäste nach Lindau, Wasserburg und Nonnenhorn bringen. Alles dazu lesen Sie hier.

 

Donnerstag, 28. Mai, 14.35 Uhr: "Dial-a-Pint": Irischer Pub liefert gezapftes Bier an die Haustür

Lust auf Bier vom Fass, aber die Kneipe ist dicht? In Dublin ist das kein Problem. Ein Pub-Betreiber in der irischen Hauptstadt hat in der Corona-Krise auf die Belieferung seiner Kunden umgestellt. Pub-Besitzer Mark Grainger trifft mit seinem "Dial-a-Pint"-Konzept (Bestell' ein Pint) offenbar einen Nerv. Täglich erreichen ihn 50 bis 60 Bestellungen, am Wochenendtagen sind es rund 100, wie er der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag sagte. Der Dienst werde von seinen Kunden "sehr geschätzt", so Grainger.

Und das, obwohl die Preise Oktoberfest-Niveau haben: Das Pint kostet 6 Euro, dazu kommen 3 Euro Liefergebühr und 2 Euro Pfand. Mit den Bestellungen macht der Wirt des Familienbetriebs "Graingers Hanlons Corner" nach eigenen Angaben rund ein Viertel seines normalen Umsatzes wett. Die irische Regierung hatte Mitte März die Schließung von Pubs und Bars angeordnet. Mit einer Öffnung wird frühestens Ende Juni gerechnet.

 

Donnerstag, 28. Mai, 13.48 Uhr: Mehr Lohnersatz für Eltern und weniger Steuern für Restaurants

Berufstätige Eltern, die ihre Kinder wegen der Corona-Krise zuhause betreuen müssen, sollen mehr Hilfen vom Staat bekommen. Der Lohnersatz wegen eingeschränkten Kita- und Schulbetriebs soll künftig nicht mehr nur 6, sondern bis zu 20 Wochen lang gezahlt werden. Das beschloss der Bundestag am Donnerstag. Im gleichen Gesetz wurde die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie vorübergehend von 19 auf 7 Prozent gesenkt. So sollen Restaurants unterstützt werden, die wegen der Pandemie große Umsatzeinbrüche haben. Die Opposition kritisierte, dass Bars und Kneipen, die ausschließlich Getränke verkaufen, dabei unberücksichtigt bleiben.

Beschlossen wurde auch, dass Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld größtenteils steuerfrei bleiben.

 

Donnerstag, 28. Mai, 13.20 Uhr: FC Bayern spendet weitere 350.000 Euro an Amateurclubs

Der FC Bayern unterstützt in der Corona-Krise weitere Amateurclubs im Freistaat. Immer mehr Anhänger verzichten nach Club-Angaben vom Donnerstag auf eine Rückerstattung der bereits gezahlten Tickets für die nun ohne Zuschauer stattfindenden Spiele und stellen das Geld dem FC Bayern Hilfe e.V. zur Verfügung. Dieser bedachte jetzt die Vereine der Bayernliga Süd und Nord, jeder der 35 Clubs erhält 10.000 Euro.

Bereits in der vergangenen Woche hatte der FC Bayern Hilfe e.V. aus Ticket-Rückerstattungen seiner Fans alle 18 Regionalligisten des Freistaats und den Bayerischen Landes-Sportverband mit insgesamt 460.000 Euro unterstützt.

 

Donnerstag, 28. Mai, 12.15 Uhr: AfD fordert Ende der Maskenpflicht

Staatsregierung und Opposition sind sich nach wie vor weitgehend einig im Kampf gegen das Coronavirus - Dissens gibt es aber über den richtigen Kurs und die richtigen Lehren aus der Krise sowie die notwendigen Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft. Bis auf die AfD stellten sich in einer Landtagsdebatte am Donnerstag alle Fraktionen hinter die einschneidenden Anti-Corona-Maßnahmen der vergangenen Wochen. "Wir haben gemeinsam die Ausbreitungskurve abgeflacht und verlangsamt", sagte Grünen-Fraktionschefin Katharina Schulze. Das sei eine gemeinsame Leistung der gesamten Gesellschaft.

Nun allerdings müsse man einen "vernünftigen Weg zwischen Lock-Down und Leichtsinn" finden, sagte FDP-Fraktionschef Martin Hagen. Fabian Mehring (Freie Wähler) forderte ein "demokratisches Feuerwerk der Ideen": Bayern solle auch federführend sein beim Weg aus der Krise.

Konkret sprachen sich insbesondere die Grünen gegen eine Kaufprämie auch für Verbrennungsmotoren aus. Schulze betonte: "Die Klimakrise schläft während Corona nicht." Die SPD forderte stattdessen Kaufprämien für Fahrräder und E-Bikes und mehr Geld für die Kommunen. Die AfD-Forderung nach einem Ende der Maskenpflicht lehnte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) in der Debatte strikt ab. "Unser Handeln muss an Realitäten ausgerichtet sein - und eine Realität ist: Das Virus ist noch da." Deswegen müsse man weiter vorsichtig sein, Abstand zu anderen halten und Masken tragen.

 

Donnerstag, 28. Mai, 11.30 Uhr: Gymnasiallehrerverband fordert Corona-Tests für Lehrer und Schüler

Angesichts der Debatte über weitere Schulöffnungen mit Präsenz ganzer Klassen ohne Abstandsregeln fordert der Deutsche Philologenverband regelmäßige Tests für Schüler und Lehrer. "Was für die Fußballer recht und billig ist, muss für Lehrer und Schüler erst recht richtig und gerecht sein", sagte die Verbandsvorsitzende Susanne Lin-Klitzing der Deutschen Presse-Agentur. "Vor jedem nächsten Schritt und bevor wieder mehr Unterricht stattfinden kann, müssen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Dazu gehören auch verfügbare Corona-Tests für Lehrer und Schüler, wenn die 1,50-Abstandsregel in den Klassenzimmern nicht mehr eingehalten werden kann."

Schleswig-Holstein hatte am Mittwoch entschieden, dass dort alle Grundschüler schon vom 8. Juni an wieder zur Schule gehen sollen - und zwar ohne Abstandsregeln. Ab Mitte Juni peilt auch Sachsen-Anhalt für Grundschüler wieder einen Betrieb in gesamter Klassenstärke an. Vertreter anderer Bundesländer hatten zuletzt nicht mehr ausgeschlossen, dass zumindest nach den Sommerferien an den Schulen wieder ein Regelbetrieb stattfinden kann. In den vergangenen Wochen hatte es dagegen geheißen, dass an den Schulen auch im nächsten Schuljahr vermutlich noch kein normaler Betrieb möglich sein werde. 

 

Donnerstag, 28. Mai, 11.00 Uhr: 111-jährige Chilenin überlebt Coronavirus

Eine 111 Jahre alte Chilenin hat eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden und ist damit die älteste Covid-19-Überlebende des Landes. Juana Zuniga, die im Juli 112 wird, war eine von 25 Infizierten in einem Altenheim in Chiles Hauptstadt Santiago, wie der Nationale Dienst für ältere Menschen (SENAMA) am Mittwoch mitteilte. Nach Angaben des Heims hat die betagte Patientin chronische Atemwegsprobleme, ist aber ansonsten in guter körperlicher Verfassung. Auf das Virus habe sie keine Symptome gezeigt.

Zuniga wurde nach ihrer Infektion im April für 28 Tage in einer Isolierstation behandelt und gilt seit dem 10. Mai als geheilt. Das schwierigste sei gewesen, sie aus ihrer gewohnten Umgebung zu holen, sagte Heimleiterin Maria Paz Sordo. 

Chile ist nach Brasilien und Peru das Land mit den drittmeisten Corona-Fällen in Lateinamerika. Am Mittwoch erhöhte sich die Zahl der Infizierten binnen 24 Stunden um 4 328 auf insgesamt 82 289 Fälle. 841 Menschen sind bis dahin mit dem Virus gestorben. Chile verlängerte die Quarantänemaßnahmen im Großraum Santiago bis zum 5. Juni.

 

Donnerstag, 28. Mai, 10.49 Uhr: Neue Daten zur Lage am US-Arbeitsmarkt inmitten der Corona-Krise

Das US-Arbeitsministerium veröffentlicht am Donnerstag erneut die wöchentliche Zahl neuer Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Seit März haben in den USA bereits etwa 38,6 Millionen Menschen mindestens zeitweise ihren Job verloren - so viele wie nie zuvor in solch kurzer Zeit. Experten befürchten wegen der Corona-Krise einen weiteren leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit in der größten Volkswirtschaft der Welt.

 

Donnerstag, 28. Mai, 10.22 Uhr: Autokino Füssen läuft ab heute

Als Alternative zum gewohnten Kino bietet wird in Füssen das Autokino "Alpenfilm Drive-In" angeboten. Das Programm startet heute um 21 Uhr. Welche Filme wann laufen, erfahren Sie auf der Website des Alpenfilmtheaters Füssen. 

Auch in anderen Allgäuer Städten werden Autokinos angeboten: 

Donnerstag, 28. Mai, 10.04 Uhr: Französischer Premier will weitere Corona-Lockerungen ankündigen

Frankreichs Premierminister Édouard Philippe will am heutigen Donnerstag um 16.00 Uhr in Paris weitere Lockerungen der coronabedingten Beschränkungen im Land ankündigen. Bürger warten mit Spannung darauf, ob vom Dienstag nächster Woche an möglicherweise Parks, Cafés und Restaurants wieder öffnen können. Für Schulen stellte die Regierung bereits weitere Erleichterungen in Aussicht.

 

Donnerstag, 28. Mai, 9.07 Uhr: Flixbus nimmt Betrieb wieder auf

Nach gut zwei Monaten Corona-Stillstand fahren von Donnerstag an auf innerdeutschen Verbindungen wieder die ersten Fernbusse des Anbieters Flixbus. Zunächst sollen die Fahrzeuge knapp 50 Halte ansteuern. Das entspricht etwa zehn Prozent der üblichen Ziele. Was bei der Fahrt mit Flixbus beachtet werden muss, erfahren Sie hier. 

 

Donnerstag, 28. Mai, 8. 38 Uhr: Bundestag entscheidet über Steuersenkung und Lohnersatz für Eltern

Der Bundestag entscheidet an diesem Donnerstag  um 9.00 Uhr über eine stärkere Unterstützung für berufstätige Eltern und für die Gastronomie in der Corona-Krise. Väter und Mütter, die wegen eingeschränkten Kita- oder Schulbetriebs nicht arbeiten können, sollen länger Geld vom Staat bekommen. Im gleichen Gesetz wird die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie von 19 auf sieben Prozent gesenkt.

 

Donnerstag, 28. Mai, 8.30 Uhr: Allgäuer Wellnesshotels verlieren Gäste wegen geschlossener Spa-Bereiche

 Hotels dürfen ab dem 30. Mai wieder öffnen - doch unter bestimmten Bedingungen. Aufgrund der Hygienebestimmungen müssen die Spa-Bereiche geschlossen bleiben. Unter diesen Auflagen haben vor allem Wellnesshotels im Allgäu zu leiden. Die Gäste bleiben aus. Wie ein Hotelier in Bad Hindelang mit der Situation umgeht, erfahren sie hier.

 

Donnerstag, 28. Mai, 7.56 Uhr: Brasilien vermeldet mehr als 25.000 Corona-Tote

Brasilien hat mehr als 25.000 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Das Gesundheitsministerium in Brasília meldete am Mittwochabend (Ortszeit) 1.086 Tote mehr als am Dienstag. Damit stieg die Zahl der Corona-Toten in dem mit 210 Millionen Einwohnern größten Land in Lateinamerika auf bislang 25.598. Mit dem Virus haben sich 411.821 Menschen infiziert. Bei der Zahl der Todesopfer liegt Brasilien damit nach Aufzeichnungen der US-amerikanischen Johns Hopkins Universität weltweit weiter auf Platz sechs der am meisten betroffenen Länder, bei der Zahl der Infizierten auf Platz zwei hinter den Vereinigten Staaten.

 

Donnerstag, 28. Mai, 7.45 Uhr: RKI meldet 353 Neuinfektionen in Deutschland 

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 353 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 179.717 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Donnerstagmorgen meldete.

Bislang starben dem RKI zufolge 8411 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 62.

163.200 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor.

 

Donnerstag, 28. Mai, 7.00 Uhr: FC Bayern bekommt keine Meisterfeier auf dem Münchner Marienplatz 

Eine Meisterfeier des FC Bayern München auf dem Rathausbalkon in der bayerischen Landeshauptstadt müsste im Falle eines Titelgewinns in diesem Jahr ausfallen. "Die liebgewonnene Tradition der alljährlichen Meisterfeier des FC Bayern auf dem Marienplatz ist heuer leider unvorstellbar - nicht wegen mangelnder sportlicher Erfolge des Rekordmeisters, sondern natürlich wegen der coronabedingten Einschränkungen", sagte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD).

Nach dem 1:0 am Dienstag beim schärfsten Verfolger Borussia Dortmund gilt der achte Titel der Bayern nacheinander in der Fußball-Bundesliga als nahezu sicher. Vor dem 29. Spieltag haben die Münchner sieben Punkte Vorsprung auf den BVB. Mit dem Hinweis darauf, dass der Titelgewinn noch nicht feststehe, gab es vom Verein keine Aussage darüber, wie bei einem erneuten Triumph gefeiert werden könnte.

 

Donnerstag, 28. Mai, 6.22 Uhr: Zehntausende Verstöße gegen Corona-Auflagen in Bayern

Zehntausende Menschen in Bayern haben schon gegen die Corona-Auflagen der Staatsregierung verstoßen. Zwischen dem Beginn der Ausgangbeschränkung am 21. März und dem Stichtag 25. Mai (0.00 Uhr) erfassten die Polizisten im Freistaat 57.502 Vorgängen, wie das Innenministerium mitteilte. Betroffen davon seien 52.824 Personen. Pro Vergehen sind auch mehrer Anzeigen möglich. Gegen welche Auflagen im Detail verstoßen wurde, erfahren Sie hier.

 

Donnerstag, 28. Mai, 6.05 Uhr;

Einen guten Morgen wünscht Ihnen das Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Auch heute versorgen wir Sie wieder mit aktuellen Informationen rund um das Thema Corona-Entwicklung im Allgäu und darüber hinaus.

 

Mittwoch, 27. Mai, 22.00 Uhr: Unsere Tageszusammenfassung

Das Digitalteam von allgaeuer-zeitung.de wünscht Ihnen eine gute Nacht. Wir sind auch am Donnerstag wieder für Sie da.

 

Mittwoch, 27. Mai, 21.30 Uhr: Pariser Parlament gibt grünes Licht für Corona-Warn-App in Frankreich

Die französische Nationalversammlung hat grünes Licht für die Corona-App "StopCovid" gegeben. Die Parlamentarier billigten mehrheitlich eine entsprechende Erklärung der Mitte-Regierung von Premierminister Édouard Philippe, wie das Unterhaus des französischen Parlaments am Mittwochabend berichtete. Die App soll mit Hilfe von Bluetooth-Signalen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind. Nutzer sollen gewarnt werden, falls sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufhielten. Gegen die App gab es immer wieder datenschutzrechtliche Bedenken - auch aus dem Lager von Präsident Emmanuel Macron. Wie die Nationalversammlung berichtete, stimmten 338 Abgeordnete für die Erklärung, 215 votierten dagegen, 21 enthielten sich.

Der Staatssekretär für Digitales, Cedric O, hatte erklärt, die App könnte möglicherweise schon vom kommendem Wochenende an zur Verfügung stehen. "Es ist der richtige Zeitpunkt, denn die Franzosen sind immer mehr daran interessiert, rauszugehen und wieder ein soziales Leben zu führen", hatte O der Zeitung "Le Figaro" gesagt. Frankreich gehört in Europa zu den Ländern, die schwer von der Covid-19-Pandemie betroffen sind. Es starben bisher rund 28.600 Menschen.

 

Mittwoch, 27. Mai, 21.19 Uhr: Tag des offenen Denkmals in Kempten läuft dieses Mal digital

Schon jetzt steht fest: Der „Tag des offenen Denkmals“ am 13. September findet nicht wie sonst statt. Normalerweise öffnen am ersten Wochenende im September zahlreiche Denkmäler. Aufgrund der Corona-Krise fällt das Angebot nach Angaben der Kemptener Stadtverwaltung heuer aus. Aber nicht komplett: Geplant ist, digital Einblicke zu gewähren.

So lautet das Motto in diesem Jahr am Sonntag, 13. September: „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken“. Den Tag des offenen Denkmals koordiniert die „Deutsche Stiftung Denkmalschutz“. Vor Ort unterstützen viele Kemptener Bürger die Aktion ehrenamtlich. Dieses Jahr soll der Tag zum bewussteren Umgang mit dem Planeten, den Ressourcen und dem eigenen Handeln anregen. Trotz der Absage des klassischen Konzepts gibt es teilweise die Möglichkeit, neue Wege zu gehen: Geplant sind digitale Einblicke in ausgewählte Denkmäler. Derzeit werde abgeklärt, ob und welche Kemptener Denkmäler auf diese Weise zu besichtigen sind. Die Aktion im Internet: www.tag-des-offenen-denkmals.de 

 

Mittwoch, 27. Mai, 20.58 Uhr: Schweden lehnt EU-Zuschuss weiter ab

Der Wiederaufbauplan der EU im Wert von 750 Milliarden Euro zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen durch Corona kommt bei den Schweden erwartungsgemäß nicht gut an. In einem schriftlichen Kommentar erklärte Ministerpräsident Stefan Löfven am Mittwochabend, er fürchte, dass Schweden damit eine große Summe bezahlen werden müsse. "Schweden hat immer darauf gedrungen, dass sich der Fonds auf die Kreditvergabe konzentrieren sollte, was stärkere Anreize für eine effektive Nutzung des Geldes bietet."

Schweden, Dänemark, Österreich und die Niederlande haben sich dagegen ausgesprochen, dass die Wirtschaftshilfen an Länder wie Italien, Spanien und Griechenland als Zuschuss vergeben werden und nicht zurückgezahlt werden müssen. Am Nachmittag präsentierte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen einen Plan, wonach 500 Milliarden Euro als nicht rückzahlbare Zuwendungen und weitere 250 Milliarden Euro als Kredite fließen sollen.

Rückendeckung für seine Haltung bekommt der Sozialdemokrat Löfven von fast allen Parteien im schwedischen Parlament. Mats Persson von den Liberalen sagte der schwedischen Zeitung "Dagens Nyheter": "Alle Länder müssen das Gefühl haben, selbst für ihre wirtschaftliche Entwicklung verantwortlich zu sein. Dies sind Länder, die seit langem keine soliden öffentlichen Finanzen mehr haben." Er sähe lieber gemeinsame Investitionen, die Werte für die gesamte EU schafften. Das könnten Investitionen ins 5G-Netz, in Stromnetze oder in Schienensysteme in der EU sein. Die ehemalige schwedische EU-Kommissarin Cecilia Malmström warnte hingegen, Schweden werde sich mit dieser Haltung selbst isolieren. "Wir stehen vor der größten Krise, mit Millionen von Arbeitslosen und vielleicht 100.000 Toten. Es ist klar, dass wir Europa stützen müssen, das liegt im Interesse Schwedens", sagte sie der Zeitung.

 

Mittwoch, 27. Mai, 20.24 Uhr: Merkel: Corona-Krise macht mehr Zusammenarbeit in Europa nötig

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Folgen der Corona-Pandemie mit einer stärkeren Zusammenarbeit in Europa bewältigen. "Europa kann aus der Krise stärker hervorgehen, als es in sie hineingegangen ist", sagte die Kanzlerin am Mittwochabend zum Auftakt einer Diskussion der Konrad-Adenauer-Stiftung, die Folgen der Corona-Pandemie für die im Juli beginnende EU-Ratspräsidentschaft Deutschland in der Außen- und Sicherheitspolitik beleuchtete. Die Corona-Krise habe "alles auf den Kopf gestellt", sagte Merkel. Sie zeige, dass grundlegende Veränderungen kurzfristig Entscheidungen mit langfristigen Wirkungen nötig machten. Die Verantwortung dürfe deswegen nicht an nationalstaatlichen Grenzen halt machen.

 

Mittwoch, 27. Mai, 19.45 Uhr: Wegen Corona: Neubau an der FOS/BOS-Kempten verzögert sich

Der geplante Neubau für die Fach- und Berufsoberschule Kempten verzögert sich. Grund dafür ist auch die Corona-Pandemie. Für das 31,4 Millionen-Euro-Projekt fehlt noch die Baufreigabe. Zurzeit arbeitet die Regierung von Schwaben laut eines Sprechers mit Hochdruck an der Prüfung des Vorhabens. Die Mitarbeiter seien derzeit aber auch in andere Projekte eingebunden. Dazu kämen Aufgaben im Katastrophenschutz und bei den Corona-Hilfsprogrammen.

 

Mittwoch, 27. Mai, 19.18 Uhr: Nordrhein-Westfalen auf Öffnungskurs - Samstag weitere Lockerungen 

Fußball, Ferienangebote, Kino und Theater: Vom Pfingstwochenende an haben die Menschen in Nordrhein-Westfalen nach wochenlanger Corona-Zwangspause wieder mehr Freiheiten. Die Landesregierung gab am Mittwochabend weitere Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen bekannt. Danach darf sich künftig auch eine Gruppe von bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum treffen. Kinos, Theater, Oper und Konzerthäuser dürfen wieder öffnen, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besuchern gewährleistet ist und es ein Zutrittskonzept gibt. Ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept ist notwendig, wenn mehr als ein Viertel der regulären Zuschauerkapazität oder mehr als 100 Personen zuschauen sollen. Auch Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholung und Fernreisen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verbringen.

 

Mittwoch, 27. Mai, 18.59 Uhr: 18 Menschen im Allgäu mit Corona-Virus infiziert

Im Allgäu sind derzeit 18 Personen akut mit dem Coronavirus infiziert (ausgenommen Kreis Lindau). Das geht aus den Zahlen der Behörden hervor. Wichtig ist zurzeit der Anteil der Neuinfektionen an der Bevölkerung eines Landkreises. Die Staatsregierung hat dafür den „Frühwarnwert“ von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen festgelegt („7-Tage-Inzidenz“). Wird diese Marke erreicht, müssen die Kreise das Gesundheitsministerium über lokale Beschränkungen informieren. Das LGL veröffentlichte für die Region folgende Werte (Stand Mittwoch, 10 Uhr): Landkreis Ostallgäu 1,43, Kaufbeuren 4,56, Unterallgäu 0,69, Memmingen 0, Oberallgäu 0, Kempten 1,45, Kreis Lindau 0.

 

Mittwoch, 27. Mai, 18.00 Uhr: München schafft Platz für Radfahrer auf der Straße

Morgens auf dem Rad: Der Fahrtwind erfrischt, die Sonnenstrahlen machen gute Laune. Die stickige U-Bahn? Keine Alternative. Seit Beginn der Corona-Pandemie wählen viele lieber das Fahrrad. München will den Radlern nun mehr Platz einräumen - auf der Straße.

 

Mittwoch, 27. Mai, 17.46 Uhr: Schweiz lockert Corona-Maßnahmen - Grenze zu Italien ab 6. Juli auf 

Die Schweiz lockert wegen der geringen neuen Corona-Zahlen ihre seit März verhängten Beschränkungen weiter. Schon ab Samstag dürfen sich wieder mehr als fünf Personen treffen, die Zahl bleibt aber zunächst auf 30 beschränkt, wie die Regierung am Mittwoch mitteilte. Die Distanz- und Hygieneregeln gelten zunächst weiterhin. Neben der geplanten Öffnung der Grenzen zu Deutschland, Österreich und Frankreich am 15. Juni will die Schweiz spätestens am 6. Juli auch die Reisefreiheit in andere Schengenstaaten, darunter Italien, wieder herstellen. Die Zahl der neuen Corona-Infektionen war nach dem Höhepunkt mit mehr als 1500 Ansteckungen pro Tag im März auf zuletzt gut ein Dutzend zurückgegangen.

Ab 6. Juni sind auch Versammlungen von bis zu 300 Menschen erlaubt. Dann dürfen auch Bergbahnen, Campingplätze, Zoos, Schwimmbäder und Kinos und Theater wieder öffnen, solange sie ein Schutzkonzept haben. In Restaurants dürfen dann mehr als vier Menschen an einem Tisch Platz nehmen. Am 24. Juni will die Regierung entscheiden, wann wieder Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen zugelassen werden. Großveranstaltungen sind bis mindestens Ende August verboten. Die mit Notstandsrecht verbundene «außerordentliche Lage» soll am 19. Juni enden. Sie war am 16. März ausgerufen worden und hat die Befugnisse der Kantone beschnitten.

 

Mittwoch, 27. Mai, 17.42 Uhr: Hoffnung auf mehr Klarheit über Urlaubsreisen in Europa

Die Reisebranche hofft auf einen schnellen Neustart des Tourismus in Europa. Über die Spielregeln wird noch verhandelt. Bis Anfang Juni soll es in Deutschland Einigkeit geben. Pauschalreisende sollen nach dem Willen der Bundesregierung ihr Geld zurückverlangen können.

 

Mittwoch, 27. Mai, 17.29 Uhr: Frankfurter Buchmesse soll im Herbst stattfinden 

Die Frankfurter Buchmesse soll in diesem Herbst trotz Corona-Pandemie stattfinden. Das hat der Aufsichtsrat der Buchmesse am Mittwoch entschieden. Geplant sei, die Bücherschau vom 14. bis 18. Oktober 2020 auf dem Messegelände, dezentral in der Stadt und zeitgleich virtuell stattfinden zu lassen. Die Hintergründe.

 

Mittwoch, 27. Mai, 17.10 Uhr: Umfrage lässt Söders CSU weiter von absoluter Mehrheit träumen

Das Corona-Krisenmanagement der bayerischen Staatsregierung lässt die CSU um ihren Parteichef Markus Söder weiter von einer absoluten Mehrheit bei künftigen Wahlen träumen. Laut einer aktuellen Umfrage kommen die Christsozialen auf 48 Prozent und liegen damit nur leicht unter dem Wert von Anfang April (49 Prozent), aber klar vor dem Ergebnis der Wahl von 2018 (37,2). 

Dagegen können die Freien Wähler weiterhin von der Zustimmung der Bayern zur Arbeit der Regierung kaum profitieren. Der Koalitionspartner von Ministerpräsident Söder kommt wie im April auf gerade einmal 8 Prozent und landet damit hinter dem Ergebnis der Landtagswahl 2018 (11,6). Die Grünen kommen in der Umfrage auf 19 Prozent, die SPD auf 9 Prozent. Die AfD liegt sogar bei nur noch 5 Prozent und die FDP muss mit 3 Prozent sogar das Ausscheiden aus dem Landtag fürchten.

 

Mittwoch, 27. Mai, 15.58 Uhr: 3049 Euro pro Einwohner: Bayern Spitzenreiter bei Corona-Schulden 

Zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie nimmt Bayern Nettokredite in Höhe von 3049 Euro pro Einwohner auf. Dies geht aus einer aktuellen Auflistung des Landesrechnungshofs Schleswig-Holstein hervor, die der Präsident des Bayerischen Obersten Rechnungshofs (ORH), Christoph Hillenbrand, am Mittwoch im Haushaltsausschuss des bayerischen Landtags vorgestellt hat. Demnach ist der Freistaat im Vergleich mit Bund und Ländern Spitzenreiter bei der Neuverschuldung. Dieses enorme Finanzvolumen, über das die Staatsregierung verfüge, gelte es nun sinnvoll und wirksam einzusetzen; dem werde der ORH auch im Interesse der Steuerzahler prüfend nachgehen, sagte Hillenbrand.

Dahinter folgen Bremen (1754 Euro), Sachsen (1473 Euro) und Nordrhein-Westfalen (1393 Euro), wobei in Sachsen in der Zahl schon konjunkturell bedingte Mindereinnahmen berücksichtigt sind. Zum Vergleich: Die Kreditaufnahme des Bundes liegt umgerechnet pro Einwohner bei 1876 Euro. Bei den meisten anderen Ländern belaufen sich die Mehrausgaben auf weniger als 500 Euro pro Einwohner. Thüringen und Berlin verzichten vollends auf eine Kreditaufnahme.

Insgesamt stellen Bund und Länder wegen der Krise zusätzliche Ausgaben von rund 342 Milliarden Euro zur Verfügung. Davon entfallen rund 75 Prozent (255,8 Milliarden Euro) auf den Bund und 25 Prozent (85,8 Milliarden Euro) auf die Länder. Auch in absoluten Zahlen liegt Bayern hier mit 40 Milliarden Euro unter den Ländern an der Spitze.

 

Mittwoch, 27. Mai, 14.45 Uhr: Memminger Kulturzentrum Kaminwerk will wieder öffnen

Nach der Ankündigung der Staatsregierung, ab 15. Juni wieder Veranstaltungen zuzulassen, will auch das Memminger Kulturzentrum Kaminwerk wieder so schnell wie möglich seine Pforten öffnen. Allerdings seien die Vorgaben unklar und die Planungen würden sich deshalb äußerst schwierig gestalten, teilen die Betreiber mit.

Man sei auf der einen Seite froh, dass es konkrete Termine gibt, auf der anderen Seite würden aber komplett die Vorgaben für die Wiedereröffnung fehlen. „Wir wissen, dass wir ab 15. Juni innen für 50 Personen und im Außenbereich für 100 Personen Veranstaltungen durchführen können. Das ist aber auch schon alles“, sagt Matthias Ressler vom Kaminwerk. „Das funktioniert mit Sicherheit für unser Programmkino oder auch ein leises Konzert, das bestuhlt wird. Aber was ist mit einem Rock- oder Popkonzert?“

Das Verantwortlichen seien in ständigem Kontakt mit der Stadt Memmingen und fühlten sich dort gut beraten. Das Problem sei, dass auch der Kommune maßgebliche Informationen aus München fehlen würden. Trotzdem wollen sich die Kaminwerk-Betreiber nicht entmutigen lassen: "Wir brennen darauf, endlich wieder Veranstaltungen zu machen und werden dies auch so schnell wie möglich tun“, sagt Ressler abschließend.

 

Mittwoch, 27. Mai, 13.33 Uhr: Pauschalreisende sollen frühere Gutscheine zurückgeben können 

Wer bereits einen Gutschein für eine in der Corona-Krise geplatzte Pauschalreise akzeptiert hat, soll diesen nach dem Willen der Bundesregierung zurückgeben können. Das geht aus einem am Mittwoch vom Kabinett beschlossenen Gesetzentwurf hervor, mit dem sich nun der Bundestag befassen wird.

Bereits in der vergangenen Woche hatte das Kabinett Eckpunkte der neuen Regelungen beschlossen, die das Justizministerium mittlerweile im Detail ausbuchstabiert hat. Demnach sollen Pauschalreisende ihr Geld zurückverlangen können, wenn der Urlaub wegen der Coronavirus-Pandemie ausfällt. Eine ursprünglich geplante Gutscheinpflicht, die helfen sollte, Insolvenzen zu vermeiden, soll es nicht geben. Verbraucher können aber freiwillig einen Gutschein wählen, dessen Wert auch dann staatlich abgesichert ist, wenn Anbieter Pleite gehen.

Bei vor dem 8. März 2020 gebuchten Pauschalreisen, die wegen der Corona-Pandemie nicht stattfanden, sollen Reiseveranstalter Kunden statt der Erstattung Gutscheine für spätere Reisen anbieten können. Diese sollen bis höchstens Ende kommenden Jahres gültig bleiben. Insgesamt seien nach Schätzungen der Reisewirtschaft von Ende April für alle Reisen, die vor dem 8. März gebucht wurden und bis Ende 2020 stattfinden sollten, Vorauszahlungen in Höhe von rund 6 Milliarden Euro geleistet worden, heißt es in dem Entwurf.

 

Mittwoch, 27. Mai, 12.40 Uhr: Weniger Autofahrten wegen Corona

Im April haben Autofahrer in Deutschland rund 25 Prozent weniger Kilometer zurückgelegt als sonst im Monatsdurchschnitt. Allerdings stiegen sie auch nicht auf den öffentlichen Nahverkehr um, wie eine Untersuchung der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) ergab, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Stattdessen erwägen 12 Prozent aller Befragten, wegen Corona ein weiteres Fahrzeug anzuschaffen, damit möglichst viele Personen im Haushalt «kontaktlos mobil» sind.

Die geringere Fahrleistung hing laut DAT direkt mit der bundesweit stark gestiegenen Kurz- und Home-Office-Arbeit in Zeiten von Corona zusammen. Auch seien die Menschen seltener aus Freizeitgründen ins Auto gestiegen. Allerdings nutzten wegen Corona auch noch weniger Autofahrer den ÖPNV und wollen ihn auch in Zukunft nicht stärker nutzen - dieser Aussage stimmten 77 Prozent der Befragten zu.

 

Mittwoch, 27. Mai, 11.57 Uhr: Österreichs Kanzler will "Phase der Eigenverantwortung" einläuten

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz will in der Corona-Krise zeitnah in eine "Phase der Eigenverantwortung" eintreten. In dieser soll es dann weniger, aber dafür sehr klare Regeln im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus geben, sagte der 33-Jährige am Mittwoch in Wien. Details will der konservative Politiker am Freitag bekannt geben. Ziel sei es, dass "so viel Freiheit und Hausverstand wie nur irgendwie möglich" wieder in den Alltag einkehren können. Das Gesundheits- sowie das Innenministerium arbeiten laut Kurz derzeit an einem Konzept.

Österreich ist in den vergangenen Wochen bereits viele Schritte in Richtung des Alltags vor der Corona-Krise gegangen. Seit fast zwei Wochen dürfen Gastronomen ihre Betriebe wieder öffnen, am Freitag folgen Hotels und alle weiteren Beherbergungsbetriebe sowie Freizeiteinrichtungen. Kulturveranstaltungen sind dann mit bis zu 100 Besuchern wieder erlaubt.

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist durch die Lockerungen bisher nicht gestiegen. In den vergangenen Tagen lag sie stets unter 50. Rund 700 Menschen sind laut Gesundheitsministerium aktuell in Österreich an Covid-19 erkrankt.

 

Mittwoch, 27. Mai, 11.30 Uhr: Urlauber bevorzugen wegen Corona Ferienwohnungen

Nach einer wochenlangen Corona-Zwangspause läuft der Tourismus nun langsam wieder an. Ab Pfingsten dürfen Hotels und Campingplätze öffnen. Doch aufgrund der Corona-Pandemie bevorzugen Urlauber Ferienwohnungen. Bei einer deutschlandweiten Online-Befragung der Gesellschaft für Konsumforschung gaben Anfang bis Mitte Mai 27 Prozent der Befragten an, für ihren nächsten Urlaub Ferienwohnung oder Ferienhaus zu bevorzugen. 36 Prozent nannten Hotels, an großen Häusern war das Interesse dabei mit neun Prozent am geringsten. Doch Vorgaben des bayerischen Wirtschaftsministeriums verunsichern Vermieter und Urlauber. Lesen Sie hier, welche Regeln beim Mieten einer Ferienwohnung beachtet werden müssen. 

 

Mittwoch, 27. Mai, 11.10 Uhr: Landeskirche verliert wegen Corona 95 Millionen Euro Kirchensteuern

Die Evangelische Landeskirche in Bayern verliert wegen der Corona-Pandemie 95 Millionen Euro Kirchensteuern. Die Einnahmen gehen von geplanten 791,6 Millionen auf 696,6 Millionen zurück, wie die Landeskirche am Mittwoch in München mitteilte. Darum hat der Landeskirchenrat nun einen Nachtragshaushalt beschließen müssen. "Die Landeskirche wird das Jahr 2020 mit einem Defizit von 131 Mio. Euro abschließen", hieß es in einer Mitteilung.

"Die finanziellen Auswirkungen der Coronakrise treffen uns hart. Doch gerade in dieser schwierigen Situation wollen wir aktiv gestalten und unterstützen", sagte der landeskirchliche Finanzchef Erich Theodor Barzen. Trotz der geringeren Einnahmen will die Landeskirche 29,5 Millionen Euro mehr ausgeben, um kirchliche und diakonische Einrichtungen zu unterstützen, die in der Coronakrise mit erheblichen Verlusten kämpfen müssen.

 

Mittwoch, 27. Mai, 10.55 Uhr: Schulen erhalten Sonderbudget für Laptops und Tablets

Mit einem Sonderbudget von rund 78 Millionen Euro aus Bundesmitteln will der Freistaat Bayern die Versorgung von Schülern mit Laptops und Tablets für den digitalen Unterricht verbessern. "Alle Schülerinnen und Schüler sollen beim "Lernen zuhause" in der Coronakrise gute Bedingungen vorfinden", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Mittwoch in München. Mit dem Geld könnten die Schulen ihren Bestand an vorhandenen Leihgeräten deutlich ausbauen und diese dann je nach Bedarf an Kinder und Jugendliche verteilen. Diese Hilfe für Familien solle schnell und unbürokratisch möglich sein, ohne eine formelle Prüfung der Bedürftigkeit.

 

Mittwoch, 27. Mai, 10.34 Uhr: RKI meldet 362 Neuinfektionen in Deutschland

Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut 362 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mehr als 179 300 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am frühen Mittwochmorgen meldete.

Bislang starben dem RKI zufolge 8349 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 47.
162 800 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind etwa 800 mehr als noch einen Tag zuvor.

 

Mittwoch, 27. Mai, 10.16 Uhr: Schönheitengalerie im Schloss Nymphenburg öffnet wieder

Pünktlich zur Wiedereröffnung am Samstag ist die Restaurierung der Hauptattraktion des Nymphenburger Schlosses in München, die sogenannte Schönheitengalerie, abgeschlossen werden. Die 16 Monate dauernde Restaurierung lief seit Januar 2019, teilte das zuständige Finanz- und Heimatministerium am Mittwoch mit. Die 36 Gemälde seien nacheinander von den Restauratoren der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung aufgearbeitet worden. Alleine für Materialkosten habe der Freistaat rund 60 000 Euro investiert.

Ab Samstag dürfen unter Beachtung eines Corona-Hygienekonzeptes viele Schlösser in Bayern wieder öffnen. Schloss Neuschwanstein, Schloss Linderhof, die Residenzen in München, Würzburg und Ansbach sowie die Willibaldsburg Eichstätt folgen am 2. Juni.

Neben den Bildnissen sei auch die gesamte Einrichtung der Schönheitengalerie restauriert worden. Zudem wurde der Lichtschutz neugestaltet, die Holzverkleidung in den Fensternischen mit zum Teil noch vorhandenen Originalteilen wieder rekonstruiert und die Fensterdekoration nach historischer Überlieferung erneuert.

 

Mittwoch, 27. Mai, 9.53 Uhr: Merkel spricht mit Ost-Regierungschefs über Corona-Pandemie

Mitten in der Debatte über Lockerungen der Corona-Beschränkungen berät Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch mit den sechs ostdeutschen Regierungschefs. Bei der Videokonferenz soll es unter anderem um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie und um die Stärkung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft im Osten gehen. Thema dürften aber auch Bestrebungen einiger Länder sein, die Corona-Auflagen deutlich zu lockern und mehr mit Geboten als mit Verboten zu arbeiten.

 

Mittwoch, 27. Mai, 9.12 Uhr: Spanien gedenkt der Corona-Opfer mit zehntägiger Staatstrauer

Mit einer ungewöhnlich langen, zehntägigen Staatstrauer wird Spanien der gut 27 000 Todesopfer der Pandemie im Corona-Hotspot gedenken. Die Trauer werde am Mittwoch um 12.00 Uhr mit einer Schweigeminute im ganzen Land beginnen, teilte die linke Regierung mit. Ministerpräsident Pedro Sánchez werde der Zeremonie im Regierungssitz Palacio de la Moncloa in Madrid vorstehen. Anschließend sollen die Landesfahnen im ganzen Land auf halbmast gesetzt werden. Es wird die längste Staatstrauer in Spanien seit dem Ende der Diktatur von Francisco Franco (1939-1975) sein.

 

Mittwoch, 27. Mai, 8.21 Uhr: EU-Kommission präsentiert ihren Corona-Wiederaufbauplan

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen präsentiert am Mittwoch ihren milliardenschweren Plan zur wirtschaftlichen Erholung Europas nach der Corona-Krise. Sie hält dazu eine Rede bei einer Sondersitzung des Europaparlaments (13.30 Uhr) in Brüssel und gibt anschließend eine Pressekonferenz.

 

Mittwoch, 27. Mai, 8.00 Uhr: Gottesdienste nun auch wieder in Füssener Stadtteilen

Nachdem an den vergangenen Wochenenden Sonntagsgottesdienste nur in den zwei großen Füssener Kirchen möglich waren, können ab dem Pfingstwochenende Heilige Messen zusätzlich auch wieder in den Kirchen von Hopfen am See und Weißensee gefeiert werden. Das teilt die Pfarreiengemeinschaft (PG) Füssen mit.Bei den Messen gelten die derzeit üblichen Conrona-Hygiene-Regeln: Die Sitzplätze sind mit Abstand markiert und auf 30 (Weißensee) beziehungsweise 20 (Hopfen) beschränkt. Wer sicher gehen möchte, dass er einen Platz bekommt, sollte sich anmelden. 

 

Mittwoch, 27. Mai, 6.45 Uhr: Füssens Tourmismusdirektor rechnet mit Touristenansturm

Ab Pfingsten öffnen Hotels und Pensionen im Allgäu wieder. Füssens Vorstand von Tourismus und Marketing, Stefan Fredlmeier, rechnet mit einem Touristenansturm, der damit einhergeht. "Es wird eng, munter und voll", sagt Fredlmeier. Er befürchtet, dass vor allem der Verkehr sehr unter dem Ansturm leiden wird, da die Menschen überproportional viel mit dem Auto fahren. Auch das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West rechnet an schönen Tagen mit Spitzenwerten. Wie die Polizei sicher stellen will, dass trotz des Touristenansturms die Abstandsregeln eingehalten werden, erfahren Sie hier

 

Mittwoch, 27. Mai, 6.14 Uhr

Einen guten Morgen wünscht Ihnen das Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Auch heute versorgen wir Sie wieder mit aktuellen Informationen rund um das Thema Corona-Entwicklung im Allgäu und darüber hinaus.

 

Dienstag, 26. Mai, 22.45 Uhr: Unsere Tageszusammenfassung

Das Team von allgaeuer-zeitung.de ist auch am Mittwoch wieder für Sie da. Gute Nacht!

 

Dienstag, 26. Mai, 21.46 Uhr: Spahn: Wer krank ist, soll zum Arzt gehen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Menschen mit Beschwerden aufgefordert, sich trotz Corona-Krise behandeln zu lassen. Er könne "alle Kranken, chronisch wie akut Kranke, nur auffordern, ermuntern, tatsächlich auch zum Arzt zu gehen, wenn es nötig ist", sagte Spahn in einem ARD-Interview am Dienstag. "Das ist wichtig für die Gesundheit." Bei Unsicherheiten riet Spahn, den Arzt anzurufen und über die Situation zu sprechen. "Im Zweifel jedenfalls ist es immer besser, zum Arzt zu gehen, insbesondere wenn es eine Beschwerde gibt oder wenn es auch um eine Kontrolluntersuchung für einen chronisch Kranken geht."

In der Hochphase der Corona-Pandemie zwischen Mitte März und Anfang Mai waren in Deutschland deutlich weniger Menschen als sonst zu Fachärzten gegangen. Das geht aus einer bundesweiten Umfrage des NDR bei Vertretern von Berufsverbänden, Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen hervor. Alle Vereinigungen äußerten die Sorge, der Ausfall von Terminen könne zu teils lebensbedrohlichen Verschlechterungen der Gesundheit der Patienten geführt haben.

 

Dienstag, 26. Mai, 21.30 Uhr: SPD-Politiker Lauterbach: Habe Morddrohungen erhalten

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat nach eigenen Angaben zwei explizite Morddrohungen erhalten. Das sagte der Politiker dem Nachrichtenportal t-online.de. Die Drohungen richteten sich gegen ihn und seine Familie. "Eine Morddrohung ist eine Art Postkarte, auf der ein Kreuz abgebildet ist mit meinem Namen eingraviert. In Schreibmaschinenschrift steht dort, dass ich an meine Familie denken solle", sagte Lauterbach dem Portal. Er habe die beiden anonymen Drohungen am Dienstag an den Staatsschutz übergeben.

Lauterbach hatte zuvor auf Twitter ein Foto eines Drohpakets geteilt. Dieses sei aber keine explizite Morddrohung gewesen, sagte Lauterbach. Es sei offensichtlich so, dass die Hetze im Netz sich in den letzten Tagen massiv verstärkt habe.

Auf Twitter schrieb er: "Morddrohungen bis zu Beleidigungen aller Art, einige von uns müssen viel hinnehmen. Daher sollte jeder mit Restbestand von Charakter die Hetze im Netz gegen Virologen, Epidemiologen oder Politiker einstellen. Es animiert Leute, die unberechenbar sind. Denkt an unsere Familien."

Lauterbach hatte während der Corona-Pandemie einen vergleichsweise rigiden Kurs bei den Alltagsbeschränkungen vertreten und damit auch viel Kritik auf sich gezogen.

 

Dienstag, 26. Mai, 21.15 Uhr: Bayern lässt ab 1. September wieder Messeveranstaltungen zu

In Bayern soll es ab 1. September trotz der Corona-Pandemie auch wieder Messeveranstaltungen geben. Darauf haben sich nach Angaben des Wirtschaftsministeriums Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) verständigt. Das dafür notwendige Hygiene-Konzept werde nun mit dem Gesundheitsministerium und den Messeunternehmen ausgearbeitet, sagte ein Ministeriumssprecher.

"Jede Entscheidung über einen so langen Zeitraum steht natürlich jedoch verstärkt unter dem Vorbehalt, wie sich die Corona-Infektionszahlen entwickeln", sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann der Deutschen Presse-Agentur. Mit dem 1. September wolle die Staatsregierung "eine mögliche Perspektive aufzeigen. Bayern geht seinen Weg weiterhin mit Umsicht und Vorsicht."

Wegen der Pandemie finden in Bayern seit März keine Messeveranstaltungen mehr statt. Bis Ende August gilt in ganz Deutschland noch ein Verbot für Großveranstaltungen - die Staatsregierung hatte bisher Lockerungspläne über so lange Zeiträume wegen der unsicheren Planungsmöglichkeit in der Krise abgelehnt.

 

Dienstag, 26. Mai, 20.55 Uhr: In der Corona-Pause geschummelt: Was Rennfahrer Daniel Abt zu seinem Rauswurf bei Audi sagt

Wegen der Corona-Pandemie geht auch in der Motorsport-Welt nichts - von Formel 1 bis Formel E pausieren alle Serien. Gefahren werden stattdessen virtuelle Rennen - und genau das wurde dem Allgäuer Rennfahrer Daniel Abt jetzt zum Verhängnis. Weil er bei einem Event der "Race at Home"-Challenge nicht selbst "fuhr", sondern von einem Sim-Racer, also einem professioneller E-Sport-Rennfahrer lenken ließ, warf ihn sein Team Audi raus. Was der Kemptener zu dem Skandal sagt und wie er sich jetzt entschuldigt, erfahren Sie hier exklusiv mit AZ Plus.

 

Dienstag, 26. Mai, 19.50 Uhr: Bund und Länder einig: Kontaktbeschränkungen bleiben bis 29. Juni

Bund und Länder haben sich grundsätzlich darauf verständigt, dass die Kontaktbeschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie bis zum 29. Juni verlängert werden. Dazu gehört, dass sich maximal zehn Menschen oder Angehörige zweier Haushalte in der Öffentlichkeit treffen dürfen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen in Berlin und Thüringen erfuhr. Thüringen hält sich bei neuen Kontaktbeschränkungen aber einen Sonderweg offen, ebenso andere Länder.

 

Dienstag, 26. Mai, 18.55 Uhr: Erlebnis-Weihnachtsmarkt Bad Hindelang fällt 2020 aus

Der Erlebnis-Weihnachtsmarkt in Bad Hindelang findet dieses Jahr nicht statt. Auch die Weihnachtsoper „Stille Nacht“ wird erst 2021 wieder im Kurhaus von Bad Hindelang gezeigt. „Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen“, sagt Brigitte Weber, Ideengeberin und Vorstandsvorsitzende des Veranstalters, der Bürgergenossenschaft „Wir für Bad Hindelang“. Die Absage sei der Corona-Pandemie geschuldet. Wie weit die Planungen schon fortgeschritten waren und weshalb es für kommendes Jahr eine neue Organisatorin geben wird, lesen Sie hier exklusiv mit AZ Plus.


Dienstag, 26. Mai, 17.45 Uhr: Nur noch 17 Personen im Allgäu akut infiziert

Im Allgäu sind derzeit 17 Personen akut mit dem Coronavirus infiziert (ausgenommen Kreis Lindau). Das geht aus den Zahlen des bayerischen Landesamtes für Gesundheit (LGL), den Mitteilungen der Behörden, den Angaben zu den Genesenen und zu den Todesfällen hervor.

Die Zahlen im Detail (Stand Dienstag, 16 Uhr): Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in der Region insgesamt 1.452 Menschen mit Covid-19 infiziert. 82 Personen, die mit dem Virus infiziert waren, sind gestorben. Im Landkreis Ostallgäu waren es insgesamt 503 Infizierte, in Kaufbeuren 111, im Oberallgäu 172, in Kempten 103, im Unterallgäu 271, in Memmingen 51 und im Landkreis Lindau 241.

Teilweise veröffentlichen die Behörden auch Zahlen zu den Genesenen. Demnach gibt es in Memmingen 51 Genesene, im Landkreis Oberallgäu und Kempten 253, im Kreis Ostallgäu 458, in Kaufbeuren 103, im Landkreis Unterallgäu 255. Der Landkreis Lindau macht zu den Genesenen keine Angaben.

Bilderstrecke

Corona im Allgäu: Die Entwicklung der Krise in Bildern

 

Dienstag, 26. Mai, 16.35 Uhr: Südtirol bietet Touristen Gratis-Coronatest

Beim Werben um Urlauber will Südtirol Touristen künftig Gratis-Tests auf das Coronavirus anbieten. Das Angebot sei nicht verpflichtend, sondern "ein Service", sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher dem Radiosender Rai 1 am Dienstag. Dabei ginge es sowohl um Antikörper-Bluttests als auch um PCR-Tests. Erwogen wird, die Tests in Hotelangebote zu integrieren.

Südtirol wirbt derzeit verstärkt um Urlauber, vor allem aus Deutschland. Kompatscher betonte, dass die Durchreise für Deutsche durch Österreich möglich sei. Am 3. Juni will Italien die Grenzen für EU-Bürger öffnen. Bundesländer wie Bayern hätten auch die Quarantäneregel bei der Rückkehr beendet. Ab dem 15. Juni erwartet er dann insgesamt keinerlei Beschränkungen für deutsche Urlauber mehr. Südtirol hat in der Corona-Epidemie insgesamt rund 2.600 Infektionen und 290 Tote gemeldet.

Wie die Bundesregierung den Weg für den Sommerurlaub in Europa frei machen will, lesen Sie hier.

 

Dienstag, 26. Mai, 15.15 Uhr: Bayerische Volkshochschulen (VHS) öffnen wieder

Volkshochschulen und andere Einrichtungen der Erwachsenenbildung in Bayern können unter Wahrung der vorgeschriebenen Hygieneregelungen ab dem 30. Mai teilweise wieder öffnen. Zusätzlich wurde von der Staatsregierung ein Rettungsschirm von 30 Millionen Euro für die Einrichtungen der Erwachsenenbildung und für dort tätige Solo-Selbstständige bewilligt. „Gerade für die Dozenten, die oft mit großem persönlichen Einsatz in der Erwachsenenbildung tätig sind, ist das ein wichtiges Signal: Wir nehmen sie wahr und helfen. Denn wir wissen, dass für viele der Solo-Selbstständigen die Situation wirtschaftlich außerordentlich schwierig ist“, sagt Bayerns Kultusminister Michael Piazolo. 

 

Dienstag, 26. Mai, 14.06 Uhr: Bayern will Schutzkleidung zum Infektionsschutz als Notreserve

Bayern will sich als Reaktion auf die Corona-Pandemie einen Vorrat an Schutzkleidung zulegen. Bei einer zweiten Welle dürfe man nicht an den Punkt kommen, an dem man nicht wisse, ob es genug Material gebe, sagte Söder am Dienstag in München. Nach einer aktuellen Materialbilanz verfüge der Freistaat derzeit über fast 150 Millionen Schutzmasken. Künftig werde man verpflichtend eine Notreserve anlegen, die für sechs Monate reichen müsse. Söder sprach von 250 Millionen Masken, 500 Millionen Handschuhen und 60 bis 70 Millionen Schutzkitteln, die ständig verfügbar sein sollen.

 

Dienstag, 26. Mai, 13.33 Uhr: Söder: Freibäder und Fitnessstudios dürfen am 8. Juni öffnen

Freibäder und andere Sportangebote wie Fitnessstudios und Tanzschulen dürfen in Bayern am Montag, 8. Juni, wieder öffnen. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Öffnen dürfen dann Freibäder und Außenanlagen von Badeanstalten, also etwa Außenbereiche von Schwimmbädern, Kureinrichtungen und Hotels. Innenbereiche von Schwimmbädern müssen dagegen geschlossen bleiben.

Erlaubt wird dann auch wieder das Training von Mannschaftssportarten - wobei der Outdoor-Trainingsbetrieb in Gruppen von bis zu 20 Menschen zulässig ist. Auch Indoor-Sportstätten dürfen wieder öffnen. Für "kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien" ist laut Kabinettsbeschluss der Wettkampfbetrieb wieder zulässig. Tanzschulen dürfen ebenfalls am Montag, 8. Juni, wieder öffnen, für kontaktlosen Tanz sowie für Paartanz mit einem festen Tanzpartner.

 

Dienstag, 26. Mai, 13.22 Uhr: Söder warnt vor Paradigmenwechsel im Kampf gegen Corona

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat vor einem Paradigmenwechsel im Kampf gegen das Coronavirus gewarnt. "Wer glaubt, Corona verschwindet langsam, ist im besten Falle naiv", sagte Söder am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. "Corona bleibt tödlich." Zum einen sprach sich Söder strikt gegen Lockerungen wie ein Aufheben der Maskenpflicht aus. Ein solches Vorgehen, wie es in Thüringen angedacht gewesen sei, wäre für Deutschland ein absoluter Rückschritt und gefährlich gewesen, sagte er. Das Abstandsgebot und die Maskenpflicht seien "die Basis und das Fundament eines jeden Schutzkonzepts". Man müsse nicht nur die Vernünftigen vor den Unvernünftigen schützen, sondern auch die Unvernünftigen vor sich selbst.

Zum anderen sagte Söder, er sei skeptisch, was große Urlaubsreisen angehe. In Italien und Frankreich gebe es noch ganz andere Infektionszahlen. Das müsse auf Bundesebene gut überlegt werden. Und das könne auch keine Einzelentscheidung eines Ministers sein, sondern das sei eine Grundsatzfrage der Koalition, betonte der CSU-Chef.

 

Dienstag, 26. Mai, 13.20 Uhr: Bayern beschließt Corona-Reihentests für Sozialberufe

Alle Mitarbeiter, Patienten und Bewohner in Bayerns Kliniken, Pflege- und Altenheimen werden künftig regelmäßig auf Corona-Infektionen getestet. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Es gebe jetzt hier eine klare Priorität, gleichzeitig bleibe es aber bei Tests auf freiwilliger Basis, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach der Sitzung. Auch das Personal in Kindergärten und Schulen soll künftig mehr Möglichkeiten für freiwillige Tests erhalten, dadurch werde sich die "Akzeptanz für Schulen und Kindergärten deutlich erhöhen". Wer Symptome habe, bekomme die Garantie, dass er binnen 24 Stunden getestet werde, sagte Söder. Innerhalb weiterer 24 Stunden solle dann das Ergebnis vorliegen. Tests ohne Vorliegen von Symptomen sollen innerhalb von 48 Stunden erfolgen, das Ergebnis soll dem Ministerpräsidenten zufolge dann spätestens in einer Woche vorliegen.

 

Dienstag, 26. Mai, 13.15 Uhr: Theater, Kino und Konzerte in Bayern ab 15. Juni wieder möglich 

Wochenlang lag das kulturelle Leben in Bayern wegen der Corona-Pandemie nahezu brach. Am Montag, 15. Juni, geht es nun wieder los. Theater und Kinos dürfen dann unter strengen Hygiene- und Abstandsauflagen wieder öffnen. Auch Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen seien wieder möglich, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Das Konzept dafür sieht vor, dass sich bis zu 50 Besucher in geschlossenen Räumen aufhalten dürfen. Im Freien sollen es 100 Gäste sein.

 

Dienstag, 26. Mai, live ab 13 Uhr: Live-Stream mit Ministerpräsident Markus Söder

Ministerpräsident Markus Söder informiert im Live-Stream über die Ergebnisse der Kabinettssitzung zur Corona-Pandemie. Welche Themen dabei besprochen wurden, lesen Sie hier.

 

Dienstag, 26. Mai, 12.42 Uhr: Erste Jugendherbergen im Allgäu eröffnen an Pfingsten

Zum Beginn des Pfingstwochenendes werden die ersten Jugendherbergen in Bayern wieder geöffnet. Zunächst sollen 30 Häuser den Betrieb wieder aufnehmen, bis Ende August sollen die übrigen der 58 Jugendherbergen folgen, wie der Landesverband am Dienstag mitteilte. Die Häuser waren wie alle Übernachtungsbetriebe in Bayern wegen der Corona-Krise gut zehn Wochen geschlossen. Für die Wiedereröffnung gebe es umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept. So trügen alle Häuser dafür Sorge, dass der Mindestabstand zwischen einzelnen Gästen in den öffentlich zugänglichen Bereichen eingehalten werden kann. Unter anderem sollen die Besucher zu gestaffelten Zeiten zum Essen kommen. Mehrbettzimmer werden nur im Rahmen der aktuellen Kontaktbeschränkungen belegt.

Darüber hinaus sollen die Mitarbeiter wie auch die Gäste in Gemeinschaftsbereichen einen Mund-Nase-Schutz tragen. An zentralen Stellen der Jugendherbergen werden Spender für Desinfektionsmittel platziert. Die Jugendherbergen rechnen mit einer guten Buchungslage. Dazu werde eine vermutlich überproportional hohe Nachfrage nach Inlandsreisen im Verlauf beitragen, hieß es. Welche Häuser wann öffnen, hat der Verband auf seiner Internetseite veröffentlicht. Darunter sind die Jugendherbergen in Füssen, Lindau und Oberstdorf.

 

Dienstag, 26. Mai, 12.36 Uhr: Inzwischen 112 Infizierte durch Corona-Ausbruch nach Gottesdienst in Frankfurt

Nach einem Covid-19-Ausbruch im Umfeld einer freien baptistischen Gemeinde in Frankfurt verfolgen Gesundheitsbehörden weiter mögliche Infektionsketten. Aktuell würden noch 150 Personen überprüft, die mit einem Corona-Infizierten Kontakt hatten, erklärte René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt am Dienstag. Es gebe aktuell 112 bestätigte Covid-19-Fälle. Bei dem Gottesdienst selbst waren vor zwei Wochen laut Gottschalk 180 Personen anwesend. Viele Infektionen seien aber erst nach dem Gottesdienst geschehen. Die ersten Kontaktpersonen und Infizierten würden mittlerweile wieder aus der Quarantäne entlassen. Laut Sozialminister Kai Klose (Grüne) werden momentan der Ablauf des Gottesdienstes und die Infektionsketten rekonstruiert. Mehrere Gesundheitsämter seien beteiligt.

Der Frankfurter Verein "Evangeliums Christen Baptisten" hatte zunächst betont, alle Schutzregeln seien eingehalten worden. Ein am Montag auf der Webseite der Gemeinde veröffentlichtes Schreiben räumt allerdings Versäumnisse ein: "Im Nachhinein betrachtet wäre es für uns angebracht, beim Gottesdienst Mund-Nasen-Schutz-Bedeckungen zu tragen und auf den gemeinsamen Gesang zu verzichten", hieß es in der Stellungnahme.

 

Dienstag, 26. Mai, 12.15 Uhr: Maskenpflicht im Supermarkt: Nervig aber nützlich

Auch wenn der Mund-Nasen-Schutz beim Einkaufen nervt, halten ihn zwei Drittel der Bundesbürger für sinnvoll und nützlich. Das zeigt eine repräsentative Meinungsumfrage, die das Institut Allensbach und das Centrum für Strategie und Höhere Führung heute in Berlin vorgestellt haben.

Die Demoskopen hatten gefragt, ob die Bürger die Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr eher beruhigend oder nervig finden. 37 Prozent der Befragten erklärten, sie empfänden die Vorschrift vor allem als "nervig". 30 Prozent entschieden sich für die Antwortvariante "beruhigend". Für 29 Prozent der Befragten ist die Maske im Gesicht sowohl nervig als auch beruhigend. Lediglich vier Prozent wollten sich gar nicht festlegen. Was die Umfrage auch zeigt: Vor allem jüngere Menschen empfinden die Maske als störend. Ältere betonen eher den Sicherheitsaspekt.

 

Dienstag, 26. Mai, 11.39 Uhr: Handel fordert Hilfe: Umsätze bleiben schwach

Die Deutschen gehen in der Corona-Krise weiterhin nur einkaufen, wenn es wirklich nötig ist. "Es werden nur Bedarfskäufe getätigt, mehr nicht", heißt es in einem Brief des Handelsverbands Deutschland (HDE) an das Bundesfinanzministerium. Spontankäufe bleiben demzufolge aus. Deshalb leide der Handel weiter erheblich, auch wenn alle Geschäfte wieder öffnen dürfen. "Die Konsumstimmung liegt nach wie vor am Boden", heißt es in dem Schreiben an Minister Olaf Scholz (SPD). Darin fordert die Branche ein Konjunkturpaket unter anderem mit Überbrückungshilfen, einem Innenstadtfonds und Digitalisierungszuschüssen.

In den Innenstädten seien nur halb so viele Kunden wie üblich unterwegs. Dazu tragen nach Handelsangaben auch die staatlichen Auflagen bei, etwa dass je nach Bundesland nur ein Kunde pro 10 oder 20 Quadratmeter in die Läden darf. Für April - als die meisten Geschäfte wochenlang geschlossen waren - würden die schlechtesten Umsatzzahlen seit dem Zweiten Weltkrieg erwartet, hieß es. Ohne weitere Hilfe seien Tausende mittelständische Handelsunternehmen wie Modehäuser, Schuh- und Sportgeschäfte, Parfümerien und Buchläden in ihrer Existenz bedroht.

 

Dienstag, 26. Mai, 11.22 Uhr: Slowenien öffnet seine Grenzen für Urlauber aus der EU 

Das EU- und Urlaubsland Slowenien öffnet seine Grenzen für Urlauber und Geschäftsreisende aus den anderen EU-Ländern. Eine entsprechende Verordnung, die am Dienstag in Kraft tritt, erließ die Regierung am Abend zuvor, berichtete die slowenische Nachrichtenagentur STA. Die Regelung gilt auch für EU-Bürger, die eine Immobilie in Slowenien besitzen. Die betroffenen Personen können ohne Auflagen wie den Vorweis eines Corona-Tests oder Quarantänepflichten nach Slowenien einreisen und sich dort aufhalten. Das zwischen Alpen und Adria gelegene Land hat eine 46 Kilometer lange Meeresküste mit gut ausgebauter touristischer Infrastruktur. Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie erwies es sich bislang als erfolgreich. In den letzten zwei Wochen verzeichneten die Gesundheitsbehörden nur wenige Neuansteckungen.

 

Dienstag, 26. Mai, 10.47 Uhr: Corona-Angst lässt nach - wirtschaftliche Sorgen nehmen zu

Die Corona-Krise und ihre Folgen lassen eine Mehrheit der Menschen in Deutschland mit Skepsis und Pessimismus in die Zukunft schauen. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach blicken aktuell nur 22 Prozent der Bevölkerung mit Hoffnungen auf das kommende Jahr. 44 Prozent der Befragten sehen den kommenden zwölf Monaten dagegen mit Befürchtungen entgegen. 27 Prozent äußerten Skepsis. Die Angst, sich persönlich mit dem Coronavirus zu infizieren, ist in den vergangenen Wochen zwar gesunken - die Sorge um die wirtschaftlichen Konsequenzen der Krise treibt aber auch diejenigen um, die selbst noch keine Einkommenseinbußen erlitten haben.

Waren es im April noch 44 Prozent, die fürchteten, sich mit dem Erreger der Lungenkrankheit Covid-19 zu infizieren, so sind es derzeit nur noch 31 Prozent. Dass sich die Konjunktur in den kommenden zwölf Monaten noch nicht erholen wird, erwarten 70 Prozent der Bevölkerung. 46 Prozent der mehr als 1000 Befragten gaben an, sie rechneten mit einer Verschlechterung ihrer eigenen wirtschaftlichen Lage durch die Pandemie. Mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung zeigten sich dennoch 74 Prozent der Teilnehmer der Studie, die vom Centrum für Strategie und Höhere Führung in Auftrag gegeben worden war, zufrieden. Eine Ausnahme bilden hier die AfD-Wähler. 62 Prozent der Anhänger der Rechtspopulisten erklärten, die Bundesregierung leiste hier keine gute Arbeit.

 

Dienstag, 26. Mai, 9.55 Uhr: Spieler von Eishockey-Club unterschreiben die Corona-Klausel im Vertrag

In den Verträgen von Eishockey-Profis taucht heuer eine neue Klausel auf: Sie soll in unsicheren Zeiten die Personalkosten der Klubs reduzieren. Die Spieler Müssen zustimmen, dass 25 Prozent ihrer Gehälter eingefroren werden. Bei den DEL-Profis der Augsburger Panther taten dies nun alle Spieler.

 

Dienstag, 26. Mai, 9.20 Uhr: Singapurs Wirtschaft schrumpft während Corona-Krise schwächer als befürchtet 

Die Wirtschaft des asiatischen Stadtstaats Singapur ist im ersten Quartal deutlich schwächer geschrumpft als befürchtet. Wie die Regierung am Dienstag mitteilte, sei die Wirtschaftsleistung von Januar bis März auf das Jahr hochgerechnet wegen der Corona-Krise um 4,7 Prozent zurückgegangen. Eine vorherige Schätzung hatte ein wesentlich höheres Minus von 10,6 Prozent ergeben. Die Zahlen könnten einen Hoffnungsschimmer für die gesamte asiatische Region darstellen, die stark von der Corona-Krise heimgesucht wird.

Singapur gilt aufgrund seiner wirtschaftlichen Offenheit und seiner regionalen Lage als Drehkreuz und Umschlagplatz für den Warenverkehr. Außerdem ist das Land ein bedeutender Finanzplatz. Einige Fachleute bezeichnen das Land wegen seines Wohlstands auch als "Schweiz Asiens". Die Regierung des Stadtstaats geht für dieses Jahr jedoch von einem scharfen Konjunktureinbruch aus. Für das Gesamtjahr rechnet sie mit einer Schrumpfung der Wirtschaft um vier bis sieben Prozent. Vor allem die Aussichten für die Exportnachfrage hätten sich eingetrübt. Erst im zweiten Halbjahr wird mit einer wirtschaftlichen Erholung gerechnet. Die Regierung bereitet ein weiteres Konjunkturprogramm vor, das noch am Dienstag vorgestellt werden sollte.

 

Dienstag, 26. Mai, 8.09 Uhr: Konsumklima in Deutschland nach historischem Corona-Tief leicht erholt

Das Konsumklima in Deutschland hat sich nach dem Schock der Corona-Pandemie im Vormonat wieder ganz leicht erholt. Den Konsumklimaindex legte das Nürnberger Konsumforschungsinstitut GfK für Juni bei minus 18,9 Punkten fest - 4,2 Punkte mehr als noch in der Prognose für den Mai. Dies sei aber noch immer der zweitniedrigste Wert, der jemals für das Konsumklima in Deutschland gemessen wurde, teilten die Konsumforscher vom GfK am Dienstag mit. Bei der Anschaffungsneigung ist der Indexwert im Vergleich zur Prognose von vor einem Monat um zehn Zähler nach oben geklettert, auf einen Wert von 5,5. Dennoch ist im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Minus von 45 Punkten zu verzeichnen.

 

Dienstag, 26. Mai, 7.45 Uhr: Bundesregierung will Reisewarnung für 31 Länder aufheben

Bis zum Beginn der Sommerferien in den ersten Bundesländern sind es nur noch vier Wochen. Bis dahin, zum 15. Juni, soll die weltweite Reisewarnung für Touristen für 31 europäische Staaten aufgehoben werden - wenn die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie es zulässt. Neben den 26 Partnerländern Deutschlands in der Europäischen Union gehören dazu das aus der EU ausgetretene Großbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein. Die Aufhebung der Reisewarnung könnte bereits am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden. Wie möglichst einheitliche Corona-Schutzmaßnahmen für Urlauber in Europa aussehen könnten, erfahren Sie hier.

 

Dienstag, 26. Mai, 7.15 Uhr: Zahl der Gesamtinfizierten bleibt im Allgäu konstant

Im Allgäu sind in den vergangenen Wochen offiziell 1452 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das geht aus den Zahlen des Landesamtes für Gesundheit hervor. Im Kreis Ostallgäu waren es laut dieser Quelle insgesamt 502 Infizierte, in Kaufbeuren 110, im Oberallgäu 174, in Kempten 102, im Unterallgäu 272, in Memmingen 51, im Kreis Lindau 241. Teilweise veröffentlichen die Landratsämter und kreisfreien Städte auch Zahlen zu den Genesenen. Demnach gibt es in Memmingen 51 Genesene, im Oberallgäu und Kempten 254, im Ostallgäu 458, in Kaufbeuren 101, im Unterallgäu 255. Der Landkreis Lindau macht hierzu keine Angaben. 

 

Dienstag, 26. Mai, 6.32 Uhr: Messebauer befürchten Massenentlassungen in Veranstaltungsbranche

Angesichts des monatelangen Verbots für Messen und Großveranstaltungen rechnet die Branche mit einer großen Entlassungswelle. "Noch bevor Messen wieder durchgeführt werden können, werden weite Teile der Veranstaltungsbranche insolvent sein", befürchtet Jan Kalbfleisch, im Interview. Der Geschäftsführer des Fachverbands Messe- und Ausstellungsbau (Famab) hat zudem eine düstere Prognose.

 

Dienstag, 26. Mai, 6.13 Uhr: Landesamt meldet 46.642 Corona-Fälle und 2402 Tote in Bayern

In Bayern sind jetzt 46.642 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bislang 2402 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Gesundheitsministerium mit Verweis auf die Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 41.850 Menschen.

 

 Dienstag, 26. Mai, 6.09 Uhr: Kabinett berät über Corona-Reihentests für Bayerns Sozialberufe

Für eine bessere Überwachung möglicher neuer Corona-Infektionen in Bayern berät das Kabinett über regelmäßige Reihentests für Mitarbeiter von Sozialberufen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte in den vergangenen Tagen bereits angekündigt, die Testkapazitäten landesweit ausweiten und beschleunigen zu wollen. Priorität soll dabei das Personal in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen haben. Aber auch bei den sukzessive immer stärker öffnenden Kindergärten und Schulen soll es für das Personal deutlich mehr freiwillige Tests und auch schneller vorliegende Testergebnisse geben.

Seit Anfang dieser Woche sind die Betreuungskapazitäten in Bayerns Kindergärten wieder erhöht, rund 50 Prozent aller Kinder könnten wieder betreut werden. Jedoch verzichten aus Angst vor Ansteckungen bisher noch viele Eltern darauf, ihre Kinder in die Notbetreuung zu schicken. Zum 1. Juli könnten, je nach Verlauf der Infektionen, dann wieder alle Kindergarten-Kinder in ihre Einrichtungen gehen. Das Kabinett wird sich außerdem erneut über die Perspektiven für die Bereiche Kunst und Kultur in der Krise beraten. Künstler und auch die Kultureinrichtungen haben besonders zu kämpfen, da Staatshilfen oft an ihnen vorbeigehen. Bei vielen Künstlern wächst der Frust, sie fordern längst einen eigenen Kulturrettungsschirm.

 

Dienstag, 26. Mai, 6.00 Uhr: Umfrage: Neue Nutzer digitaler Dienste bleiben nach Corona-Krise

Einen wunderschönen guten Morgen wünscht Ihnen das Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Wir starten mit einer Nachricht aus der digitalen Welt: In der Corona-Krise haben viele Menschen in Deutschland zum ersten Mal neue digitale Dienste ausprobiert - und wollen sie laut einer Umfrage größtenteils weiternutzen. Gut drei Viertel der Erstnutzer digitaler Kanäle (77 Prozent) kündigten das an, wie die Erhebung des Beratungsunternehmens McKinsey ergab. Am höchsten war dabei die Absicht zum Bleiben beim Online-Banking mit 86 Prozent und am Niedrigsten beim Lebensmittelkauf übers Internet mit 63 Prozent.

Für die Umfrage wurde die Nutzung von digitalen Angeboten aus zehn Bereichen abgefragt - darunter auch Versicherungen, Reisen, Unterhaltung, Bekleidungskauf. Vor der Krise nutzte eine Person digitale Kanäle im Schnitt aus 2,1 dieser Branchen - jetzt seien es 4,6. Am höchsten war der Anstieg in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen mit einem Sprung von 2,4 auf 6 Bereiche. Auch bei den über 65-Jährigen gab es aber eine Verdoppelung auf durchschnittlich 3,3 Branchen. Fast jeder Vierte neue Nutzer (23 Prozent) digitaler Angebote gab dabei der Umfrage zufolge sein Geld für Unterhaltung aus, gefolgt vom Online-Kauf von Bekleidung (19 Prozent) und Lebensmitteln (17 Prozent). McKinsey befragte für die repräsentative Erhebung Anfang Mai mehr als 1200 Menschen aus Deutschland im Alter zwischen 18 und 85 Jahren.

 

Montag, 25. Mai, 22.30 Uhr: Unsere Tageszusammenfassung

Das Team von allgaeuer-zeitung.de ist auch am Dienstag wieder für Sie da. Kommen Sie gut und gesund durch die Nacht.

 

Montag, 25. Mai, 22.05 Uhr: Trotz Grenzschließungen: Allgäuer Helfer ermöglichen Sterbenskrankem Heimreise nach Kroatien

Sein letzter Wunsch: Zuhause in Kroatien sterben. Viele Helfer ermöglichten es einem Allgäuer Hospizgast trotz geschlossener Grenzen in seine Heimat zu kommen. „Es schien zunächst utopisch“, sagt Susanne Hofmann, Leiterin des Allgäu Hospiz. Wie es mit vereinten Kräften doch gelang, lesen Sie in unserer rührenden Geschichte hier.

 

Montag, 25. Mai, 21.50 Uhr: Ramelow verteidigt umstrittene Thüringen-Lockerungen: "Müssen aus dem Krisenstatus raus"

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat sein umstrittenes Vorpreschen bei der weiteren Lockerung von Corona-Beschränkungen verteidigt. Aus der geringen Zahl von Infizierten und Neuinfektionen in Thüringen müssten die Konsequenzen gezogen werden, sagte Ramelow der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. "Wir müssen aus dem Krisenstatus raus." Menschen könnten nicht weiter gezwungen werden, die Aufhebung von Verboten vor Gerichten zu erstreiten - wie zuletzt die Öffnung von Fitnessstudios.

Wer Grundrechte einschränke, müsse das gut begründen können, sagte Ramelow am Montagabend in der ARD. In Thüringen gebe es derzeit nur noch rund 250 Menschen mit einer aktiven Corona-Infektion. Risikogruppen gelte es weiter zu schützen. Die Frage sei jedoch, ob das im jetzigen Modus geschehen müsse.

Nicht infrage stelle er den Infektionsschutz an sich, betonte Ramelow. "Das ist kein Aufruf zur Leichtfertigkeit", sagte er der dpa. Weiterhin gelte, Abstand zu halten und dort einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wo sich Menschen nahe kommen - wie in öffentlichen Verkehrsmitteln. "Ich haben niemanden gesagt: Reißt euch den Mundschutz runter." Denkbar seien Mundschutz-Regelungen, die auf einzelne Bereiche zugeschnitten seien.

 

Montag, 25. Mai, 20.40 Uhr: Allgäuer Lokale auch im Innenbereich geöffnet - Impressionen aus Kempten

Seit Montag dürfen die Allgäuer Gastronomie-Betriebe die Gäste wieder im Inneren bewirten. Unser Fotochef Ralf Lienert war in den Kemptener Restaurants unterwegs und zeigt seine Eindrücke in der Foto-Galerie.

Bilderstrecke

Auf Abstand aufgetischt: So war das Reopening der Kemptener Gaststätten

Trotz des Neustarts gab es bei etlichen Betreibern und ihren Gästen aber gemischte Gefühle. Warum einige Allgäuer Lokale trotz der Lockerungen nicht öffnen und welches beliebte Restaurant für immer schließen musste, lesen Sie hier exklusiv mit AZ Plus.

 

Montag, 25. Mai, 20.10 Uhr: Corona-Neustart der Deutschen Bahn - das müssen Reisende jetzt wissen

Bahn fahren in der Corona-Krise: Wochenlang ging vor allem im Nahverkehr nur wenig, jetzt rollen auch in unserer Region wieder mehr Züge. Und auch die Verbraucher werden zunehmend vom Reisemut gepackt. Davon will die Deutsche Bahn profitieren, die ihr Angebot deutlich aufstockt. Doch noch ist längst nicht alles wie es war. Was Zug-Reisende jetzt in Sachen Sicherheit, Hygiene, Mundschutz, Abstandsregeln oder Fahrplan wissen müssen, lesen Sie hier.

 

Montag, 25. Mai, 18.30 Uhr: Corona weckt Erinnerungen an Schmugglerpfad in den Allgäuer Bergen

Wer in diesen Tagen irgendwo zwischen dem Allgäu und Österreich an die sogenannten grünen Grenzübergänge kommt, muss wieder umkehren. Zum Beispiel am Söllereck bei Oberstdorf, wo es ins Kleinwalsertal geht. Tatsache ist: Trotz aller Lockerungen ist es nach wie vor nicht erlaubt, ohne „triftigen Grund“ von Deutschland nach Österreich einzureisen. Und das wird vermutlich auch bis Mitte Juni noch so bleiben. 

In den Allgäuer Alpen verlaufen immer schon viele Bergtouren genau auf der Grenze – mal ist man mit einem Fuß in Deutschland und mit dem anderen in Österreich, mal ist es umgekehrt. Doch wie ist das eigentlich in zeiten von geschlossenen Grenzen wegene Corona. Unser Bergexperte Michael Munkler verrät hier, wieso Erinnerungen an alte Schmugglerpfade in den Allgäuer Bergen wachwerden (AZ Plus)

 

Montag, 25. Mai, 16.15 Uhr: Immer stärkere Kritik an Ramelow-Plänen zu Corona-Lockerungen

Der von Thüringen ins Gespräch gebrachte Verzicht auf landesweite Corona-Einschränkungen stößt auf breite Ablehnung. Nach Markus Söder (siehe unten) und weiteren Ministerpräsidenten steht auch Virologe Christian Drosten dem Ansatz, in der Corona-Pandemie künftig mehr auf Eigenverantwortung der Menschen zu setzen, skeptisch gegenüber.

"Die Eigenverantwortung ist ja so das schwedische Modell und wir sehen in diesen Tagen und werden es in den nächsten Monaten noch stärker sehen, dass dort eine sehr hohe Übersterblichkeit entstanden ist", sagte der Charité-Wissenschaftler am Montag im Deutschlandfunk. "Also ich bin mir nicht ganz sicher, ob das alles über Eigenverantwortung laufen kann." Drosten sprach sich für bessere Richtlinien für bestimmte gesellschaftliche Bereiche wie Schulen und Kindergärten aus.

Ramelow hatte angekündigt, künftig auf "lokale Ermächtigungen" sowie die Eigenverantwortung der Menschen zu setzen. Es mache keinen Sinn, dass sieben Tage rund um die Uhr Krisenstäbe arbeiteten, wenn es in der Hälfte der Landkreise seit drei Wochen keine neuen Infektionen gebe, erklärte er. "Wir wollen das Management umstellen." Statt bei den Krisenstäben solle die Verantwortung nun lokal bei den Gesundheitsämtern liegen. Sollten sich neue Infektionsherde bilden, solle lokal reagiert werden.

 

Montag, 25. Mai, 15.40 Uhr: Füssener Museen öffnen wieder

Ab kommenden Samstag öffnen das Museum der Stadt Füssen und die Galerien im Hohen Schloss wieder zu den üblichen Sommeröffnungszeiten dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr und laden zur Besichtigung im Barockkloster St. Mang und im Hohen Schloss ein.

Es geltzen die üblichen Schutzmaßnahmen, dazu gehören der Mund-Nasen-Schutz (bitte mitbringen!) und die Abstandspflicht. Weitere Informationen erhalten Sie vor Ort.

Die Museen öffnen vorerst nicht für Gruppen und Schulklassen. Bis auf weiteres finden keine Führungen und Publikumsveranstaltungen statt.

 

Montag, 25. Mai, 14.35 Uhr: Lockerungen der Corona-Maßnahmen: Das schlägt der Bund vor

Nach dem Willen des Bundes sollte der Aufenthalt im öffentlichen Raum ab 6. Juni nur noch dort beschränkt werden, wo es die Infektionszahlen erfordern. Das steht in einer Beschlussvorlage des Kanzleramts.

 

  • Mindestabstand: In der Öffentlichkeit sollte weiterhin der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden. Auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sollte in bestimmten öffentlichen Bereichen weiter gelten.
  • Maßnahmen je nach Infektionszahlen: Ab 6. Juni solle der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur noch dort verbildlich eingeschränkt werden, wo die Infektionszahlen dies erfordern.
  • Private Treffen: Maximal 20 Menschen sollen sich treffen dürfen, und das möglichst im Freien. Zu Hause sollten sich nur so viele Menschen versammeln, dass die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden könnten. Maximal sollten es zehn sein. Der Raum sollte ausreichend gelüftet werden. Der Personenkreis, der etwa mit Kindern in Kontakt komme, sollte wegen der nicht immer umsetzbaren Schutzregeln möglichst klein gehalten werden.

 

 

Montag, 25. Mai, 13.33 Uhr: Debatte über Lockerungen: Merkel rät Ländern zu Mut und Wachsamkeit 

Die Länder sollten bei weiteren Lockerungen der Corona-Regeln nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) "mutig und wachsam" vorgehen. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Montag in Berlin, die Kanzlerin sei dafür, dass es zu Abstand, Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln weiterhin "verbindliche Anordnungen geben soll". Sie halte es für falsch, dabei nur auf Gebote zu setzen. Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) beriet seinen Angaben zufolge am Montag mit den Chefs der Staatskanzleien der Länder über das weitere Vorgehen.

Laut Seibert war eine ursprünglich für Montag vorgesehene Sitzung des sogenannten Corona-Kabinetts der Bundesregierung abgesagt worden, weil Themen, die dort zur Beratung anstanden, noch nicht entscheidungsreif gewesen seien. Dabei gehe es unter anderem um die Koordinierung im innereuropäischen Reiseverkehr sowie Vorschriften im Personenverkehr. Entschieden werde nun voraussichtlich in der nächsten regulären Kabinettssitzung am Mittwoch.

 

Montag, 25. Mai, 13.04 Uhr: ADAC: Staus an Pfingsten wegen Corona-Lockerungen

Autofahrer in ganz Deutschland müssen sich nach ADAC-Prognosen am langen Pfingstwochenende auf volle Straßen und teils lange Staus einstellen. Wegen der deutschlandweiten Lockerungen der Corona-Reiseeinschränkungen würden sich mutmaßlich viele Menschen für Kurztrips mit dem Auto im Inland entscheiden, teilte der ADAC am Montag mit. Besonders am Freitag, Samstag und Montag seien Verzögerungen deshalb vorprogrammiert. Stauschwerpunkte sind demnach besonders die Großräume Hamburg, Berlin, Köln, München und Frankfurt, die Fernstraßen zur Nord- und Ostsee und diverse Autobahnen. Weil das sonst an Sonn- und Feiertagen übliche Lkw-Fahrverbot zur Sicherstellung der Versorgung in der Corona-Krise vorerst aufgehoben ist, müssen sich Autofahrer außerdem an allen Reisetagen auf Lastwagenverkehr auf den Straßen einstellen.

An den Grenzen ist aber einem ADAC-Sprecher zufolge kein großer Reisestress zu erwarten. "Wir haben sicher ein intensives Reisewochenende, aber das wird sich alles in erster Linie in Deutschland abspielen." Nur die Grenzen zu den Niederlanden und nach Luxemburg sind derzeit offen und ohne systematische Kontrollen passierbar. Die Einreise nach Frankreich, Österreich und in die Schweiz ist dagegen weiterhin nur mit triftigem Grund erlaubt und wird stichprobenartig kontrolliert. Die Grenzen nach Polen und in die Tschechische Republik bleiben im Regelfall für Autoreisende komplett geschlossen. Eine allgemeine Warnung des Auswärtigen Amtes für touristische Auslandsreisen gilt noch.

Trotz des langen Pfingstwochenendes und des Ferienbeginns in Bayern und Baden-Württemberg sei insgesamt aber davon auszugehen, dass das Stauniveau weit hinter dem der vergangenen Jahre zurückbleiben dürfte, sagte der Sprecher. Verkehrsdaten des Himmelfahrtswochenendes hätten gezeigt, dass die Corona-Pandemie auch an Feiertagen für insgesamt weniger Verkehr sorge. "Da sind die Leute einfach deutlich weniger unterwegs. Das wird auch an Pfingsten so sein."

 

Montag, 25. Mai, 12.11 Uhr: Corona-Krise führt im März zu Tiefstand bei Verkehrstoten

Wegen der Einschränkungen in der Corona-Pandemie ist die Zahl der Verkehrstoten auf Deutschlands Straßen im März auf einen Tiefstand seit der Wiedervereinigung gesunken. Bei Unfällen kamen 158 Menschen ums Leben, im März 2019 waren es noch 234 Verkehrstote, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. "Noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 wurden in einem Monat weniger Menschen bei Verkehrsunfällen getötet als im März 2020", hieß es. In der Regel sterben monatlich den Angaben einer Sprecherin zufolge mehr als 200 Verkehrsteilnehmer.

Aufgrund der Corona-Pandemie waren seit Mitte März deutlich mehr Menschen zu Hause geblieben, was sich auch im Straßenverkehr bemerkbar gemacht hatte. Laut den Statistikern sank die Zahl der Verkehrsunfälle auf 166.000, das waren 23 Prozent weniger als im März 2019. Zudem ist es der niedrigste Wert in einem März seit rund 30 Jahren. Das Bundesamt erfasst erst seit der Wiedervereinigung Monatszahlen in seiner Verkehrsstatistik, somit können für die Jahre davor keine Vergleichswerte gemacht werden. Insgesamt registrierte die Polizei im ersten Quartal 2020 rund 564.000 Verkehrsunfälle, das entspricht einem Rückgang von 9,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

 

Montag, 25. Mai, 12.00 Uhr: Kreise: Bundesregierung und Lufthansa einigen sich auf Rettungspaket

Die Bundesregierung und das Lufthansa-Management haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur grundsätzlich auf milliardenschwere Staatshilfen für die angeschlagene Fluggesellschaft geeinigt. Die Lufthansa ist in der Corona-Krise schwer unter Druck geraten. Seit Wochen laufen Verhandlungen über ein Rettungspaket aus Steuergeldern

 

Montag, 25. Mai, 11.53 Uhr: Söder kritisiert beabsichtigte Lockerungen in Thüringen scharf

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Ankündigung von weitreichenden allgemeinen Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Thüringen als "fatales Signal" bezeichnet. Er bitte die Verantwortlichen in Thüringen darum, die Absicht zu überdenken, sagte Söder am Montag am Rande eines Besuches in einem Kindergarten in Nürnberg. Bayern sei vom Infektionsgeschehen in der Nachbarschaft betroffen, sagte der Ministerpräsident. "Wir in Bayern waren besonders betroffen dadurch, dass wir an einer Grenzsituation zu Österreich waren. Wir haben jetzt die aktuelle Situation, dass wir beispielsweise im Raum Coburg eben von Sonneberg betroffen sind", sagte Söder mit Blick auf den thüringischen Nachbarlandkreis.

Söder kündigte im Zweifel Gegenmaßnahmen an. "Wir werden uns da noch ein Konzept überlegen müssen, wie wir darauf reagieren", sagte er. "Ich möchte nicht, dass Bayern noch mal infiziert wird, durch eine unvorsichtige Politik, die in Thüringen gemacht wird", betonte er.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte angekündigt, vom 6. Juni an auf allgemeine, landesweit gültige Corona-Schutzvorschriften zu verzichten. Damit würden Regeln zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen nicht mehr gelten. Anstatt dieser Vorgaben soll es dann regionale Maßnahmen abhängig vom Infektionsgeschehen vor Ort geben. Dafür ist ein Grenzwert von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche im Gespräch.

 

Montag, 25. Mai, 11.12 Uhr: So kann künftig ein Kinobesuch aussehen

Bislang musste man sich über einen Kinobesuch nicht wirklich viele Gedanken machen. Nun aber verändert die Corona-Pandemie auch unsere Zeit im Kino. Bundesweit haben die ersten Lichtspielhäuser schon wieder geöffnet.

 

Montag, 25. Mai, 10.46 Uhr: Altmaier schlägt 25-Milliarden-Programm für Mittelstand vor

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) schlägt in der Corona-Krise weitere Hilfen für den Mittelstand im Umfang von mindestens 25 Milliarden Euro vor. Bereits ab Juni sollten Firmen eine Überbrückungshilfe bekommen, wie aus einem Eckpunktepapier hervorgeht.

 

Montag, 25. Mai, 9.49 Uhr: Bericht: Bahn-App soll vor vollen Zügen warnen

Die Deutsche Bahn will mithilfe ihrer App in der Corona-Krise vor zu vollen Zügen warnen. Der "Spiegel" berichtete am Montag unter Berufung auf Konzernkreise, der Bahn-Navigator und der Internetauftritt der Bahn seien so umprogrammiert worden, dass Nutzer Züge mit einer Auslastung von 50 Prozent und mehr angezeigt bekämen. Was dadurch verhindert werden soll, lesen Sie hier.

 

Montag, 25. Mai, 9.18 Uhr: Corona-Pause verzögert Tunnel-Freigabe in Bertoldshofen

Durch den coronabedingten Baustopp verzögert sich die Verkehrsfreigabe für den Tunnel in Bertoldshofen. Die Autos rollen wohl erst im Frühjahr 2022 durch das Ostallgäuer Bauwerk. Eigentlich hätte das schon vor dem Winter 2021 der Fall sein sollen. Wie es dazu kam, lesen Sie hier.

 

Montag, 25. Mai, 8.50 Uhr: Nach Corona-Pause: Weitere Lockerungen für Unterkünfte in Kraft

Die Hürden für den Tourismus im Inland werden nach und nach abgebaut. In mehreren Bundesländern können Unterkünfte nun wieder Gäste empfangen - wenn auch mit Einschränkungen. Welche das sind, erfahren Sie hier.

 

Montag, 25. Mai, 8.22 Uhr: Griechenland öffnet Gastronomie - Reisen für alle zu Inseln möglich

Athen hat am Montag seinen Tourismus weiter geöffnet: Erstmals seit mehr als zwei Monaten konnten alle Reisende vom Festland zu allen Inseln der Ägäis und des Ionischen Meeres sowohl per Fähre als auch per Flugzeug gelangen. Zudem wurden landesweit die Tavernen, Bars und Cafes wieder geöffnet, wie übereinstimmend griechische Medien berichteten. Athen hatte seit Ende März aus Gründen des Schutzes gegen die Corona-Pandemie nur ständigen Einwohnern der Inseln erlaubt, vom Festland zu den Inseln zu fahren. Die Tavernen, Bars und Cafes könnten nur außer Haus verkaufen.

Auf den griechischen Inseln hat es bislang wenige Corona-Infektionsfälle gegeben. Die Fähren nehmen nur höchstens 50 Prozent der bislang erlaubten Passagierzahl mit. In den Tavernen dürfen nur die Hälfte der vor der Epidemie erlaubten Tische genutzt werden. An einem Tisch dürfen höchstens sechs Menschen sitzen, berichtete das Staatsfernsehen. Dies ordnete der Krisenstab für die Corona-Pandemie an.

Athen hat bereits angekündigt auch den Tourismus aus dem Ausland neu starten zu wollen. Ende Mai werde der griechische Pandemie-Krisenstab die Liste der Länder bekanntgeben, aus denen Touristen nach Griechenland werden reisen können, ohne in eine zweiwöchige Quarantäne gehen zu müssen. Zunächst werde es am 15. Juni Flüge aus dem Ausland nur nach Athen geben. Ab dem 1. Juli sollen auch alle Regionalflughäfen für Flüge aus dem Ausland geöffnet werden.

 

Montag, 25. Mai, 7.16 Uhr: Allgäuer Mütter schlagen Alarm: Situation in Familien wird immer schwieriger

Die Corona-Beschränkungen zerren zunehmend an den Nerven vieler Eltern und ihren Kindern. Vier Allgäuer Frauen schildern, warum sie traurig und wütend sind.

 

Montag, 25. Mai, 7.03 Uhr: Pressestimmen zum Ramelow-Vorstoß: "Fatales Signal" oder "richtiger Schritt"?

Thüringen will wie berichtet als erstes Bundesland in Deutschland die Corona-Beschränkungen aufheben. Ist das der richtige Schritt oder ein fatales Signal? Hier die Pressestimmen zum Ramelow-Vorstoß.

 

Montag, 25. Mai, 6.48 Uhr: Erdbeben-Forscher hoffen auf neue Erkenntnisse durch Corona-Lockdown

Der Corona-Lockdown könnte Erdbeben-Forschern neue Erkenntnisse unter anderem zu sogenannten Mikrobeben bescheren. Denn das durch den Menschen verursachte Rauschen in den gemessenen Signalen war zur Hochzeit der Beschränkungen deutlich reduziert, wie Joachim Ritter vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erklärt. "Die Abnahme der Bodenbewegung war an vielen Stationen deutlich messbar." Die Folge: Dort waren Erdbeben-Signale besser zu erkennen als vor dem Corona-Lockdown.

"Ich hoffe, dass wir an ein paar Messstellen Signale sehen werden, die wir sonst nicht entdeckt hätten", sagt der KIT-Professor. Die Forscher gehen davon aus, dass sie mehr Mikro-Beben aufspüren, die für die Vorhersage größerer Erdbeben von Bedeutung sind. "Normalerweise werden die Signale der kleinen Beben übertönt", so Ritter. Inzwischen rumort es mit der schrittweisen Rückkehr zum normalen Leben auf der Erdoberfläche wieder mehr.

 

Montag, 25. Mai, 6.35 Uhr: Schwäbischer Landräte-Sprecher fordert Finanzhilfen von Bund und Ländern

Einen Appell an den Freistaat richtet Elmar Stegmann (CSU), der neue Sprecher der schwäbischen Landräte: „Er darf die Kommunen in der Corona-Krise nicht im Regen stehen lassen. Das ist eine klare Erwartungshaltung.“ Doch im Hinblick auf finanzielle Hilfen sei der Freistaat „noch zurückhaltend“. Wie Stegmann sich die Unterstützung vorstellt und welche Vorschläge er nicht für sinnvoll hält, lesen Sie hier (AZ Plus).

 

Montag, 25. Mai, 6.10 Uhr: Die Bayern dürfen wieder ins Wirtshaus

Die Bayern können zurück ins Wirtshaus. Ab Montag dürfen Gaststätten zum ersten Mal seit Beginn der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie wieder in ihren Innenräumen Essen und Trinken servieren. Dabei gelten im Grunde dieselben Regeln, wie bei der Öffnung der Biergärten am vergangenen Montag: Also unter anderem eine Maskenpflicht, solange man nicht am Tisch sitzt, der Mindestabstand von 1,50 Metern zu Menschen außerhalb der eigenen Gruppe, die maximal zwei Hausstände umfassen darf, und die Pflicht, pro Gruppe die Personalien einer Person aufzunehmen. Zudem werden Gäste am Tisch platziert.

Für die von der Corona-Krise hart getroffenen Wirte ermöglicht der Schritt eine Ausweitung des Betriebs. Allerdings fällt durch die Abstandsregeln ein großer Teil der Kapazitäten weg. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga ging zuletzt davon aus, dass etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Sitzplätze fehlen. Damit einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen sei eine Herausforderung. Ebenfalls einen Schritt in Richtung Normalität machen am Montag die Kindergärten, in die alle Kinder im letzten Jahr vor dem Grundschuleintritt zurückkehren dürfen. Waldkindergärten können wieder komplett öffnen.

 

Montag, 25. Mai, 6.06 Uhr

Einen guten Morgen wünscht Ihnen das Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Auch diese Woche versorgen wir Sie wieder mit aktuellen Informationen rund um das Thema Corona-Entwicklung im Allgäu und darüber hinaus.

 

Sonntag, 24. Mai, 22.00 Uhr: Unsere Tages-Zusammenfassung

Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung wünscht Ihnen eine gute Nacht. Wir berichten morgen ab 7 Uhr wieder über die aktuelle Corona-Situation im Allgäu und der Welt. Bleiben Sie gesund!

 

Sonntag, 24. Mai, 20.57 Uhr: FDP-Chef Lindner plädiert für regional unterschiedliche Corona-Regeln 

FDP-Chef Christian Lindner hat sich für ein regional unterschiedliches Vorgehen gegen das Coronavirus ausgesprochen. In einer Region ohne Neuinfektionen müssten andere Regeln gelten als an Orten mit stärkerem Infektionsgeschehen, sagte Lindner am Sonntag. Über die Ausgestaltung der Maßnahmen müsse aber unter Einbeziehung von Experten entschieden und sorgfältig diskutiert werden.

 

Sonntag, 24. Mai, 20.10 Uhr: Frist verlängert: Saisonarbeitskräfte dürfen bis Mitte Juni einreisen 

Ausländische Saisonarbeitskräfte für die Landwirtschaft dürfen noch länger nach Deutschland einreisen als bislang geplant. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) habe sich mit Innenminister Horst Seehofer (CSU) "auf die Fortführung der bestehenden Regelung für die Einreise ausländischer Saisonarbeitskräfte bis zum 15. Juni geeinigt", teilte das Landwirtschaftsministerium in Berlin am Sonntag mit. Das Konzept wäre Ende Mai ausgelaufen.

Die Auflagen für den Gesundheits-, Arbeits- und Infektionsschutz blieben bestehen, ebenso wie das Kontingent von insgesamt 80 000 Arbeitskräften, hieß es weiter. Dieses sei aktuell nicht ausgeschöpft, bislang seien nur 33 000 Saisonarbeiter eingereist.

Mitte Juni soll die Situation "im Lichte des aktuellen Infektionsgeschehens grundsätzlich neu" bewertet werden, hieß es weiter. Die Landwirte bräuchten Planungssicherheit, sagte Klöckner. Seehofer ergänzte laut Mitteilung, die Agrarwirtschaft habe gezeigt, wie man in diesen Zeiten verantwortungsvoll handle. "Verstöße hat es in der Landwirtschaft nicht mehr gegeben als in der Fußballbundesliga auch. Schwarze Schafe dürfen nicht alle anderen, die sich ordentlich verhalten, in Mithaftung nehmen."

Die Bundesregierung hatte Anfang April wegen drohender Engpässe in der Landwirtschaft die Einreise von bis zu 80 000 ausländischen Saisonkräfte in den Monaten April und Mai erlaubt. Zuvor war die Einreise im Zuge der Corona-Pandemie untersagt worden.

 

Sonntag, 24. Mai, 19.03 Uhr: Regionalmarkt in Scheidegg findet trotz Corona statt

Die aktuelle Corona-Lage hat das Scheidegger Tourismusamt nicht abgeschreckt: Zum achten Mal in Folge fand der Regionalmarkt „Gesundes von Berg und See“ im Westallgäu statt. An 23 Ständen konnten die Besucher regionale Produkte kaufen. Lesen Sie hier, wie die Veranstaltung unter EInhaltung der Abstands- und Hygieneregeln ablief. 

 

Sonntag, 24. Mai, 17.41 Uhr: 60 Teilnehmer demonstrieren in Pfronten

60 Teilnehmer haben am Sonntagvormittag auf dem Leonhardsplatz in Pfronten-Heitlern gegen die Corona-Beschränkungen demonstriert. Es war bereits die vierte Demo dieser Art in Pfronten. Nach Angaben der Polizei waren jedoch nur 50 Personen für diese Kundgebung angemeldet. Auf dem großzügig abgesperrten Platz fanden die Demonstranten jedoch problemlos Platz. Die Mindestabstände wurden eingehalten. Die Demo verlief friedlich. Zuschauer gab es keine. Die Polizei musste nicht einschreiten. 

 

Sonntag, 24. Mai, 17.24 Uhr: Bayern entsetzt über Corona-Lockerungen in Thüringen

Mit scharfer Kritik hat Bayerns Staatsregierung auf die Pläne Thüringens zur Aufhebung der dortigen Corona-Beschränkungen reagiert. "Die bayerische Staatsregierung ist entsetzt, dass elementare Schutzmaßnahmen nun aufgegeben werden sollen", sagte Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei. Die Aufhebung aller Schutzmaßnahmen komme zu früh und sei der aktuellen Situation nicht angemessen. "Damit wird Thüringen zu einem Gefahrenherd für wieder steigende Infektionszahlen in ganz Deutschland", sagte Herrmann. Für Bayern sei dies besonders problematisch, da Thüringen ein Nachbarland ist und dessen "Corona-Hotspot Sonneberg" direkt an Bayern grenze. "Wir müssen uns nun überlegen, wie wir als Nachbar damit umgehen", sagte Herrmann.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte angekündigt, vom 6. Juni an auf allgemeine, landesweit gültige Corona-Schutzvorschriften zu verzichten. Damit würden landesweite Regeln zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen nicht mehr gelten. Anstatt dieser Vorgaben soll es dann regionale Maßnahmen abhängig vom Infektionsgeschehen vor Ort geben.

 

Sonntag, 24. Mai, 16.09 Uhr: Papst segnet wieder Pilger auf dem Petersplatz in Rom

Erstmals seit der Aufhebung der Corona-Beschränkungen in Italien hat der Papst seinen Sonntagssegen wieder vor Pilgern erteilt, die auf dem Petersplatz standen. Der Platz vor dem Petersdom war seit März gesperrt gewesen und erst am Montag wieder geöffnet worden.

Der 83-jährige Franziskus hatte zunächst sein Mittagsgebet in der Bibliothek des Apostolischen Palastes gesprochen. Es wurde unter anderem zu den Menschen draußen übertragen. Danach trat das katholische Kirchenoberhaupt ans Fenster des Palastes und segnete die Gläubigen aus großer Entfernung.

Auf dem Platz waren nur recht wenige Menschen zugelassen. Sie mussten zum Schutz vor Ansteckung mit dem Virus größeren Abstand voneinander halten. In Italien waren am 18. Mai viele Beschränkungen gefallen, die beim Lockdown vom 10. März verhängt worden waren. Auch Gottesdienste sind wieder erlaubt.

 

Sonntag, 24. Mai, 14.45 Uhr: Deutlich weniger Teilnehmer bei Demos gegen Corona-Regeln

In zahlreichen deutschen Städten haben am Wochenende wieder Menschen gegen die in der Corona-Pandemie verhängten Einschränkungen demonstriert. Allerdings kamen meist deutlich weniger Teilnehmer als erwartet. In Berlin waren die Versammlungen verteilt über diverse Orte zumeist kleinteilig - der große Ansturm blieb aus. Erneut gab es auch Gegenprotest. Etwa 1000 Polizisten waren im Einsatz, wie die Polizei in einer Bilanz mitteilte. Sie begleiteten mehr als 40 Kundgebungen. 

Die in München groß angekündigte Demonstration gegen die Corona-Politik fiel buchstäblich ins Wasser. Kurz vor dem offiziellen Beginn der Kundgebung auf der Münchner Theresienwiese fegte ein Gewittersturm über das Gelände, so dass sich die Veranstalter dazu entschlossen, ihre Protestaktion abzusagen. "Da geht heute nichts mehr", kommentierte ein Polizeisprecher die Lage. Bis zu 1000 Menschen waren in der Landeshauptstadt zu der Demo erwartet worden. Auch in Kempten fiel eine Meditationsdemo ins Wasser. Welche Organisation trotz des Regens auf dem Kemptener Hildegardplatz demonstrierte, lesen Sie hier. 

 

Sonntag, 24. Mai, 13 Uhr: Ferienzeit und Lockerungen: Experten warnen vor zweiter Corona-Welle

Sommer, Sonne, Lockerungen: Ein Tag im Freibad, ein Wochenendausflug ans Meer, vielleicht sogar eine Auslandsreise: Dank fortschreitender Lockerungen könnte all das in diesem Sommer trotz Corona möglich sein. Doch nach wie vor gilt: Jede Lockerung bleibt ein Spiel mit dem Feuer.

Pfingsten steht vor der Tür, die Sommerferien nahen. Restaurants dürfen in Deutschland wieder öffnen, unter bestimmten Bedingungen mancherorts auch Kneipen und Bars. Gerade mit Blick auf die Urlaubszeit hoffen viele Menschen auf größtmögliche Normalität. Doch die Situation könnte wieder kippen, warnen Experten.

 

Sonntag, 24. Mai, 12.15 Uhr: Hilfe in Corona-Zeiten: Der FC Bayern München unterstützt den FC Memmingen mit 20.000 Euro

Großzügige Solidaritäts-Geste des FC Bayern München: Über den Verein "FC Bayern Hilfe" fließen an jeden Verein der Regionalliga Bayern 20.000 Euro - auch an den FC Memmingen. Auch der Bayerische Landessportverband (BLSV) wird mit 100.000 Euro für den Breitensport bedacht. Das Geld stammt im Prinzip von den Bayern-Fans, die auf eine Rückerstattung von gekauften Tickets in der Allianz-Arena verzichtet haben, in der in der Restsaison nur noch "Geisterspiele" ausgetragen werden. Mehr darüber lesen Sie hier

 

Sonntag, 24. Mai, 11.30 Uhr: Corona-Regeln missachtet: Polizeieinsatz in der Augsburger Maxstraße eskaliert

Auf der Augsburger Partymeile kommt es zu Verstößen gegen die Corona-Regeln. Ein Polizeieinsatz vor einer Bar eskaliert, es werden Vorwüfe gegen die Polizei laut. Ging der Einsatz zu weit? Dazu gibt es unterschiedliche Sichtweisen. Unsere Kollegen sprachen mit der Wirtin und der Polizei. (AZ Plus) 

 

Sonntag, 24. Mai, 10.15 Uhr: Corona-Demos im Ostallgäu: Protest gegen Corona-Maßnahmen in Kaufbeuren und Buchloe

Trotz des Regenwetters haben am Samstag Menschen im Ostallgäu gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. In Kaufbeuren und Buchloe kamen etwa 100 Menschen zusammen. Wie die Demos verliefen.

 

Sonntag, 24. Mai, 9.30 Uhr: Super-Stau durch Corona-Lockerungen? Verkehrs-Club warnt

Bus und Bahnen fahren nicht wie gewohnt, viele Menschen haben Angst, sich im öffentlichen Nahverkehr mit Corona zu infizieren. Deshalb könne es durch die Corona-Lockerungen zu einer "Stau-Welle von bisher ungeahntem Ausmaß" kommen, befürchtet der Fahrradclub ADFC. 

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt in einer Pressemeldung: „Die Zeit drängt. Die Menschen entscheiden sich jetzt und in den nächsten Wochen, wie sie in der zweiten Corona-Phase zur Arbeit kommen, zum Friseur oder zur Schule. Wenn jetzt massenhaft ehemalige ÖPNV-Nutzer ins Auto steigen, kommt Deutschland zum Stillstand."

Der ADFC fordert die Kommunen auf, Schnell-Bauprogramme für Radwegenetze und verkehrsberuhigende Maßnahmen zu initiieren.

 

Sonntag, 24. Mai, 07.30 Uhr: Diese Corona-Lockerungen gelten ab Montag

Guten Morgen vom Digitalteam der Allguer Zeitung! Ab Montag wird das Leben im Allgäu für gestresste Eltern, Kinder, Wirte und Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen wieder ein Stück leichter. Mit der neuen Lockerungsrunde der wegen der Corona-Pandemie verhängten Beschränkungen dürfen Gaststätten auch wieder ihre Innenbereiche nutzen, Kindergärten werden für die Vorschulkinder geöffnet und Alten- und Pflegeheime können wieder neue Bewohner aufnehmen. Weitere Lockerungsrunden stehen bereits an - ein Überblick.

 

Samstag, 23. Mai, 21 Uhr: Unsere Tageszusammenfassung

Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung wünscht Ihnen eine gute Nacht. Wir berichten morgen ab 7 Uhr wieder über die aktuelle Corona-Situation im Allgäu und der Welt. Bleiben Sie gesund! 

Samstag, 23. Mai, 18.30 Uhr: Demos in Kempten: Die Bilder

Bilderstrecke

Demos in Kempten im Dauerregen

 

Samstag, 23. Mai, 16.45: Allgäuer Gitarristin Yasi Hofer: Corona-Krise "kratzt am Selbstbewusstsein“

Freischaffende Künstler und Musiker trifft die derzeitige Corona-Krise besonders hart. Da geht es der Rock-Gitarristin und Sängerin Yasi Hofer aus Kronburg nicht anders. Im Interview erzählt die 27-Jährige, wie sie mit Konzertabsagen umgeht, wie sie sich finanziell über Wasser hält und warum sie sich für den Tierschutz einsetzt

 

Samstag, 23. Mai, 15.30 Uhr: Regenwetter: Corona-Demos abgesagt

Heute hätte auf dem Kemptener Hildegardplatz eine Meditationsdemo für Grundrechte und gegen die Corona-Regeln stattfinden sollen. Wie die Polizei soeben mitteilte, wurde die genehmigte Protest-Aktion wegen des schlechten Wetters abgesagt

Die in München groß angekündigte Demonstration gegen die Corona-Politik ist ebenfalls buchstäblich ins Wasser gefallen. Kurz vor dem offiziellen Beginn der Kundgebung auf der Münchner Theresienwiese fegte ein Gewittersturm über das Gelände, so dass sich die Veranstalter notgedrungen dazu entschlossen, ihre Protestaktion gegen Grundrechts-Einschränkungen abzusagen. «Da geht heute nichts mehr», kommentierte ein Polizeisprecher die Lage unter Blitz und Donner.

Bis zu 1.000 Menschen waren in der Landeshauptstadt zu der Demo erwartet worden. Die Versammlung sollte unter dem Motto «Zusammenstehen für Freiheit, Grundrechte und Selbstbestimmung» stehen. Ursprünglich war sie für 10.000 Menschen beantragt worden. Die Organisatoren scheiterten damit jedoch an behördlichen Auflagen und am Freitagabend auch am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof.

Auch in Nürnberg konnte von einer nennenswerten Anzahl an Demonstranten nicht die Rede sein. «Tote Hose», kommentierte ein Polizeisprecher am Nachmittag die Lage. Statt der angekündigten 500 Personen seien bei regnerischen Wetter nur einzelne «Versprengte» zu sehen gewesen.

 

Samstag, 23. Mai, 14.30 Uhr: Nach Gottesdienst-Besuch: Mehr als 40 Menschen mit Corona infiziert

Nach einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt haben sich mehr als 40 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, René Gottschalk, am Samstag mit. «Die weitaus meisten sind nicht sonderlich krank. Nach unserem Kenntnisstand ist auch nur eine Person in einem Krankenhaus.» Der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten, Wladimir Pritzkau, war davon ausgegangen, dass sechs Betroffene in Krankenhäusern sind.

Die Stadt Hanau teilte mit, dass nach Informationen des Main-Kinzig-Kreises sich im Zusammenhang mit dem Gottesdienst «mindestens 16 Personen aus Hanau mit dem Corona-Virus infiziert haben». Deshalb hätten der Landkreis und die Stadt ein für Sonntag geplantes Fastengebet von Muslimen im Hanauer Herbert-Dröse-Stadion abgesagt. Die Veranstaltung wäre mit Blick auf die Geschehnisse in Frankfurt unverantwortlich.

 

Samstag, 23. Mai, 13.30 Uhr: Maskenpflicht und Mindestabstand: Thüringen will Corona-Beschränkungen beenden

Mundschutz, Mindestabstand und Kontaktbeschränkungen könnten für viele Thüringer bald der Vergangenheit angehören.

Das Land Thüringen will Anfang Juni die allgemeinen Corona-Beschränkungen beenden. Damit würden landesweite Vorschriften zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen der Vergangenheit angehören. Was Ministerpräsident Ramelow jetzt plant, lesen Sie hier

 

Samstag, 23. Mai, 12.30 Uhr: Wie Westallgäuer Dorfplätze in Corona-Zeiten zu Sucht-Beratungszimmern werden

Die Corona-Maßnahmen erschweren der Caritas-Suchtberatung im Landkreis Lindau die Arbeit. Denn: Persönliche Kontakte sind in der Suchtberatung durch nichts zu ersetzen. Deshalb hat Klaus Bilgeri eine ungewöhnliche Maßnahme ergriffen: Als er aufgrund der Corona-Beschränkungen keine Gespräche in seinem Büro abhalten konnte, hat er einige Treffen mit Suchtkranken kurzerhand ins Freie verlegt. Wie Corona zu Rückfällen geführt hat und wie der Suchtberater jetzt arbeitet

 

Samstag, 23. Mai, 11.15 Uhr: Sommerferien 2020: Tui will noch im Juni Touristen nach Mallorca fliegen

Wie sieht es mit unserem Sommerurlaub aus? Zumindest der Reisekonzern Tui will bereits in wenigen Wochen wieder Reisen durchführen - unter anderem nach Mallorca. «Ab Ende Juni wollen wir pünktlich zu den Sommerferien wieder fliegen», sagte Vorstandschef Fritz Joussen der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Samstag). Mallorca soll demnach schon bald angesteuert werden. «Wir wollen Mitte/Ende Juni den Flugverkehr nach Mallorca wieder aufnehmen.» Welche Ziele noch geplant sind, erfahren Sie hier

 

Samstag, 23. Mai, 09.15 Uhr: Verband kämpft gegen Maskenpflicht bei Kassiererinnen

Atemnot, Kopfschmerzen, trockene Schleimhäute, Hautrötungen und -ausschläge bis hin zu Ekzemen: Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Verkaufstheken zum Beispiel in Metzgereien oder Bäckereien im Allgäu klagen inzwischen über gesundheitliche Probleme durch den Mund-Nasen-Schutz. Sie müssen ihn tragen, obwohl sie durch Plexiglas-Scheiben vom Kunden getrent sind. Verbandsvertreter der Handwerker in Bayern kämpfen jetzt gegen die Maskenpflicht. 

 

Samstag, 23. Mai, 8.15 Uhr: Corona-Demo in München: Nur 1.000 Teilnehmer erlaubt

Am Wochenende wollen in ganz Bayern Menschen bei rund 70 Demonstrationen auf die Straße gehen. Bereits am Freitag gab es weit mehr als ein Dutzend Kundgebungen. Die meisten Proteste richten sich gegen die Corona-Politik und Grundrechts-Einschränkungen.

Einige gehen aber auch gegen Verschwörungstheoretiker oder gegen «rechte Hetze» auf die Straße, und auch das Klima ist nicht ganz vergessen. Auch im Allgäu sind mehrere Kundgebungen geplant (wir berichten natürlich) - die wohl größte Demo soll in München stattfinden. Teilnehmen dürfen dort nur 1.000 Menschen, das hat das Verwaltungsgericht München bestätigt.  

 

Samstag, 23. Mai, 06.45 Uhr: Nach Restaurantbesuch: Offenbar sieben Menschen infiziert - 50 in Quarantäne

"Guten Morgen", wünscht das Digitalteam der Allgäuer Zeitung an diesem Samstag. Auch heute halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise in der Region auf dem Laufenden. Wir starten leider mit einer nicht so guten Nachricht: 

In Niedersachsen gab es kurz nach der Wiedereröffnung der Gastronomie einen Corona-Ausbruch. Offenbar wurden sieben Menschen mit dem Virus infiziert, 50 Personen müssen jetzt in Quarantäne. Die Hintergründe lesen Sie hier

 

Freitag, 22. Mai, 22.03 Uhr: Unsere Tages-Zusammenfassung

{element10}

Die Redaktion von allgaeuer-zeitung.de ist auch am Samstag wieder für Sie da. Kommen Sie gut und gesund durch die Nacht!

 

Freitag, 22. Mai, 20.53 Uhr: Corona und behinderte Menschen: „Abstand einzuhalten, ist unmöglich“

Die Corona-Krise trifft vor allem behinderte Menschen schwer. Was die meisten Bürger in Corona-Zeiten befolgen, ist für geistig behinderte Menschen oft schwer verständlich: Sie ziehen Masken aus, halten Abstand nicht ein, wollen vertraute Gesichter sehen. Corona hat auch bei der Lebenshilfe im Westallgäu viel verändert: Die Werkstätten mussten schließen, viele der behinderten Menschen mussten zuhause bleiben, für diejenigen in den Wohngruppen stand sogar ein Umzug an. Geschäftsführer Frank Reisinger berichtet, wie die Pandemie die Mitarbeiter und die Menschen, die der Verein betreut, getroffen hat.

 

Freitag, 22. Mai, 19.38 Uhr: Studie: Corona-Tote mit mutmaßlich irreversiblen Lungenschäden 

Ärzte der Augsburger Uniklinik haben bei der Obduktion verstorbener Corona-Patienten durchwegs "ungewöhnlich schwere, teils mutmaßlich irreversible" Schäden im Lungengewebe festgestellt. Sie seien offensichtlich nicht bei der Beatmung, sondern am ehesten direkt durch das Virus entstanden, teilte die Uniklinik am Freitag mit. Das Ärzteteam sehe die Veränderung als Todesursache an.

Das Team habe 19 Tote obduziert. Die Menschen hatten ein Durchschnittsalter von 79 Jahren. "Alle Patienten litten an schweren Grunderkrankungen, die jedoch nicht unmittelbar zum Tod führten", sagte Professor Bruno Märkl, Direktor der Pathologie an der Uniklinik. In den übrigen Organen seien keine augenscheinlich schweren Veränderungen nachgewiesen worden.

 

Freitag, 22. Mai, 18.55 Uhr: Alle Kinder dürfen bis 1. Juli zurück in den Kindergarten

Nach monatelanger Corona-Zwangspause sollen in Bayern bis zum 1. Juli wieder alle Kinder zurück in Kindergärten und Krippen dürfen. Dieses Zieldatum nannte der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder am Freitagabend in seiner Rede auf dem ersten Internet-Parteitag der CSU-Geschichte. Ziel sei der 1. Juli, und zwar in kleineren, festen Betreuungsgruppen.

Bislang hatte es lediglich einen Fahrplan für rund 80 Prozent der Kinder gegeben. Bereits am kommenden Montag (25. Mai) dürfen Vorschulkinder wieder zurück in den Kindergarten, und auch deren Geschwisterkinder. Zudem dürfen dann Großtagespflege-Einrichtungen mit bis zu zehn Kindern wieder öffnen, ebenso Waldkindergärten. Nach den Pfingstferien am 15. Juni dürfen die Kinder zurück in die Kindergärten, die im Schuljahr 2021/22 schulpflichtig werden. Gleiches gilt für jüngere Kinder, die vor dem Übergang in den Kindergarten stehen - sie dürfen dann wieder in die Krippe gehen. Und nach den Worten Söders sollen alle anderen dann Anfang Juli folgen.

 

Freitag, 22. Mai, 18.45 Uhr: Schwimm- und Freibäder dürfen in zweiter Pfingstferienwoche im Freien öffnen

Nach langer Corona-Zwangspause sollen Freibäder und Schwimmbadanlagen im Freien in Bayern in der zweiten Woche der Pfingstferien wieder öffnen dürfen, also ab 8. Juni. Das kündigte der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder am Freitagabend in seiner Rede auf einem CSU-Internet-Parteitag an. Er nannte dabei auch Freiluftanlagen in Thermalbädern und auch in normalen Schwimmbädern.

 

Freitag,, 22. Mai, 17.38 Uhr: Erstmals zeigt Corona-Impfstoff kleine Erfolge

Erstmals hat sich ein möglicher Impfstoff gegen das Coronavirus bei Tests an Menschen zumindest teilweise als wirkungsvoll gezeigt. Der Wirkstoff Ad5-nCoV habe sich im sogenannten Phase-1-Versuch als sicher und gut verträglich herausgestellt, hieß es in einer am Freitag im Fachjournal "The Lancet" veröffentlichten Studie des Beijing Institute of Biotechnology. Vor allem aber habe er eine Immunabwehr-Reaktion auf das Virus Sars-CoV-2 im menschlichen Körper erzeugt. Weitere Versuche seien jedoch notwendig, um herauszufinden, ob diese Reaktion auch eine Infektion mit dem Virus verhindere.

Ad5-nCoV wurde 108 gesunden Freiwilligen im chinesischen Wuhan verabreicht und die Wirkung bis 28 Tage danach ausgewertet. Eine finale Auswertung soll es nach sechs Monaten geben. Eine Doppelblind-Studie mit Kontrollgruppe wurde als Phase 2-Versuch mit dem Wirkstoff ebenfalls in Wuhan bereits gestartet. Momentan sind nach «Lancet»-Angaben mehr als 100 mögliche Wirkstoffe gegen Covid-19 weltweit in der Entwicklung.

 

Freitag, 22. Mai, 16.50 Uhr: Wie ein Kaufbeurer Anbieter mit dem Mangel an Schutzausrüstung umgeht

Kaufbeuren Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel sind in der Corona-Krise immer wieder im Gerede. Mal gibt es Lieferengpässe, dann wieder Preisexplosionen und einen völlig überhitzten internationalen Markt. Wie ist die Situation derzeit? Wir sprachen mit Rudolf Förster, Inhaber des Unternehmens CareMed in Kaufbeuren, das Produkte im Gesundheits-, Lifestyle- und Wellnessbereich vertreibt. Am Bleichanger auf dem Momm-Gelände sind 30 Mitarbeiter beschäftigt. Lesen Sie hier, wie Förster den Mangel erlebt.

 

Freitag, 22. Mai, 16.05 Uhr: Berliner Fernsehturm wieder offen nach Corona-Pause

Nach der zweimonatigen Schließung wegen der Corona-Pandemie haben am Freitag die ersten Besucher die Aussicht vom Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz genossen. "Die Gäste waren äußerst gut auf die Corona-Bedingungen eingestellt", sagte ein Sprecher des Betreibers am Nachmittag. Das Hygienekonzept, das unter anderem das Tragen von Masken auf der Aussichtsplattform vorschreibt, werde vorbildlich umsetzt. Seit Freitag dürfen jeweils 50 Besucher gleichzeitig auf die Plattform oder ins Restaurant.

Ein spontaner Besuch des höchsten Bauwerks in Deutschland ist vorerst nicht möglich: Damit sich keine Schlangen bilden, müssen Besucher vorab online Tickets reservieren, dabei werden Zeiten vergeben. Der Turm war am 3. Oktober 1969 zum 20. Jahrestag der DDR (7. Oktober) eröffnet worden. Er misst 368 Meter bis zur Antennenspitze.

 

Freitag, 22.Mai, 15.13 Uhr: Musikfestpiele Königswinkel in Füssen auf nächstes Jahr verschoben

Aufgrund des Coronavirus sind die Füssener Musikfestspiele Königswinkel auf das Jahr 2021 verschoben. "Grund dafür sind die Einschränkungen für Großveranstaltungen, die das geplante künstlerische Konzept nicht durchführbar machen", teilten die Veranstalter am Freitag mit. Organisator Florian Zwipf spricht von einer nie dagewesenen Herausforderung. "Auch wir wollen natürlich alles tun, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, freuen uns aber jetzt schon wieder auf die Zeit, wenn wir wieder zusammen große Veranstaltungen erleben dürfen!“ Vom 29. September bis zum 3. Oktober 2021 werden unter anderem die geplante Oper "Tristan und Isolde" und der „Wesendonck“ - Liederabend aufgeführt. "

 

Freitag, 22. Mai, 14.15 Uhr: Scholz plant Familienbonus von 300 Euro pro Kind

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will die Kaufkraft nach der Corona-Krise einem Bericht zufolge mit einem Familienbonus stärken. Eltern sollten für jedes Kind einmalig 300 Euro bekommen, berichtete der Spiegel heute über Pläne aus dem Finanzministerium. Die Maßnahme könne den Bund zwischen fünf und sechs Milliarden Euro kosten und Teil des für Juni geplanten Konjunkturpakets sein.

Außerdem sollten Gastwirte und Künstler einen Ausgleich für entgangenes Einkommen bekommen - gemessen am Durchschnittsverdienst der vergangenen Jahre. Für Unternehmen plant Scholz laut Spiegel Erleichterungen bei Abschreibungen oder Investitionszulagen. Das Konjunkturpaket werde bis zu 150 Milliarden Euro umfassen.

Das Finanzministerium kommentierte den Bericht zunächst nicht. Am Donnerstag hatte Scholz in einer Videobotschaft pauschal Unterstützung für Familien, Arbeitnehmer und Branchen wie Kultur, Schausteller, Gaststätten, Hotels oder Reisebüros in Aussicht gestellt. Nach Ansicht der NRW-Landesregierung sollten Familien sogar einen Bonus von 600 Euro pro Kind bekommen.#

 

Freitag, 22. Mai, 13.10 Uhr: Oberstdorf will Ausflugstourismus in den Griff bekommen

Die Lockerungen der Corona-Ausgangsbeschränkungen führen in Oberstdorf zu einem regelrechten Ansturm von Tagestouristen. Auch am Vatertag strömten wieder tausende Besucher in die Berge. Die Gemeinde will jetzt mit Schildern und neuen Regeln gegen den Ansturm vorgehen, kündigte Bürgermeister Klaus King jetzt an. „Das hat uns überrollt“, sagte der Rathauschef. Die Oberstdorfer fürchten, dass der Andrang zu neuen Einschränkungen führen könnte. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Freitag, 22. Mai, 12.55 Uhr: Die Akte Ischgl: Wer trägt die Schuld am Corona-Hotspot?

Die Party ist vorerst vorbei: Ischgl wurde zu einem Hotspot der Corona-Pandemie in Europa. Doch wer trägt die Schuld daran? Ein Besuch beim Inhaber des Après-Ski-Lokals "Kitzloch".

 

Freitag, 22. Mai, 12.10 Uhr: Polizeibilanz zum Vatertag im Allgäu: Noch mehr Ausflugsverkehr

Der Run auf die Berge geht weiter: Tausende haben das gute Wetter am Vatertag genutzt, um einen Tagesausflug ins Allgäu zu machen. Wie die Polizei am Mittag mitteilt, hat der Ausflugsverkehr gegenüber den letzten Wochenenden sogar nochmals deutlich zugenommen. Rund um beliebte touristische Hotspots - wie Schwangau und Oberstdorf - sowie an den See- und Wanderparkplätzen in gesamten Allgäu herrschte den ganzen Donnerstag großer Andrang. Die erste Bilanz: Mehr als 960 Kontrollen, dutzende Parkverstöße und 33 Unfälle mit Motorradfahrern und Radfahrern. Die Einsätze im Detail.

 

Freitag, 22. Mai, 11.05 Uhr: 104-jährige Kemptenerin darf nur mit einer Tochter feiern

Ursula Fendt ist einer der ältesten Bürger in Kempten. Sie lebt im Wilhelm-Löhe-Haus und feierte diese Woche ihren 104. Geburtstag. Doch nur eine ihrer Töchter hat sie besucht. Mit dem Besuch der anderen Tochter, die in der Nähe von Frankfurt lebt, hat es nicht geklappt. Das ärgert sie: Denn die Corona-Vorgaben der Staatsregierung, die dadurch auch Senioren schützen will, hätten das zugelassen, glaubt sie. Die Pflegedienstleitung sagt aber: „Nur eine feste, registrierte Person darf kommen."  Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

 

Freitag, 22. Mai, 10 Uhr: Corona-Rettungen: Söder will "nicht einfach Geld verteilen"

Markus Söder hat sich angesichts der Milliarden-Hilfsprogramme zur Bewältigung der Corona-Krise erneut für eine Schuldenobergrenze ausgesprochen. Zwar brauche man Entlastungen und Impulse für die Wirtschaft, doch müsse genau festgelegt werden, in welchem Ausmaß sich die öffentlichen Haushalte verschulden dürften, sagte der CSU-Chef heute im Morgenmagazin des ZDF. "Wir müssen genau überlegen, welche Maßnahmen sind sinnvoll und welche können wir uns leisten. Deswegen braucht es tatsächlich eine Obergrenze."

 

Freitag, 22. Mai, 8.40 Uhr: Spahn will bald präventive Corona-Tests in Pflegeheimen ermöglichen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will bald die Grundlage für mehr Tests auf das Coronavirus in Krankenhäusern und Pflegeheimen schaffen. "Mein Ziel ist es, noch im Mai eine Verordnung vorzulegen, die präventive Reihen-Tests in Krankenhäusern und Pflegeheimen ermöglicht", sagte der CDU-Politiker. "Wenn Patienten und Bewohner aufgenommen oder verlegt werden, sollten Sars-CoV-19-Tests die Regel sein." Außerdem soll im Fall einer Infektion in einer Einrichtung zudem beim gesamten Personal sowie bei allen Bewohnern und Patienten vorsorglich ein Test gemacht werden. Auch symptomfreie Kontaktpersonen von Infizierten sollten erstmals Anspruch auf Testung haben.

Zudem will der Gesundheitsminister eine "dauerhafte nationale Reserve an medizinischer Schutzausrüstung" aufbauen, die Sicherheit für mehrere Monate gewährleisten kann.

 

Freitag, 22. Mai, 7.45 Uhr: Forderung: Homeoffice bei Steuer besser absetzbar machen

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Gerald Ullrich fordert mehr Steuervorteile für die Arbeit daheim. "Homeoffice sollen alle steuerlich geltend machen können", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wer seinen Arbeitstag in die eigenen vier Wände verlagert, verbraucht mehr Strom, Wasser, Heizung und produziert mehr Müll." Arbeitnehmer dürften nicht auf den Kosten sitzen bleiben. In der Corona-Krise sind viele Menschen auf die Arbeit zuhause ausgewichen.

Derzeit kann nur derjenige seinen Arbeitsplatz zu Hause steuerlich geltend machen, der dafür über ein eigenes Zimmer verfügt. "Dies geht jedoch an der Realität der meisten Arbeitnehmer vorbei", bemängelte Ullrich, der Mitglied im Wirtschaftsausschuss ist. "Daher fordere ich, 20 Prozent der Wohnfläche als Homeoffice steuerlich absetzbar zu machen. Das bedeutet beispielsweise, dass Mieter 20 Prozent ihrer Warmmiete von der Einkommenssteuer absetzen können."

Rückendeckung für Erleichterungen kam vom Bund der Steuerzahler. "Bislang akzeptiert die Finanzverwaltung nur ein extra Arbeitszimmer", sagte Isabel Klocke, die beim Steuerzahlerbund für Steuerrecht und Steuerpolitik zuständig ist, der dpa. "Steuerzahler, die am Ess- oder Küchentisch arbeiten oder nur über eine Arbeitsecke verfügen, gehen steuerlich meist leer aus. Deshalb sollten Ausgaben für die Homeoffice-Zeit pauschal anerkannt werden."

 

Freitag, 22. Mai, 7.20 Uhr: Experte: Restaurantgäste sollten möglichst draußen sitzen

Möglichst draußen sitzen oder in Restaurants viel lüften: Angesichts bundesweiter Lockerungen der Corona-Regeln für das Gastgewerbe setzen Experten auf Prävention gegen die Übertragung des Virus durch die Luft. Möglichst sollten die Gäste von Restaurants draußen sitzen, sagte Andreas Podbielski, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene an der Universitätsmedizin Rostock, der Deutschen Presse-Agentur. "Da kommt es praktisch nicht zu Infektionen. Das Coronavirus wird ganz maßgeblich über die Luft übertragen." Dagegen schütze draußen der Luftzug.

 

Freitag, 22. Mai, 6.10 Uhr: Premiere für die CSU: Internetparteitag mit Reden von Söder und Kurz

Mit ihrem ersten rein virtuellen Parteitag schlägt die CSU heute ein neues Kapitel in ihrer Geschichte auf. Um 17 Uhr beginnt die Sendung aus einem eigens eingerichteten Studio in der Münchner Parteizentrale - Hauptredner ist CSU-Chef Markus Söder, rund 250 Delegierte werden zudem mit von der Partie sein. Als Gast wird Österreichs Kanzler Sebastian Kurz zugeschaltet. Er war vergangene Woche erst im Kleinwalsertal zu Besuch.

 

Freitag, 22. Mai, 6 Uhr:  Guten Morgen!

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Wir hoffen, Sie haben gestern einen schönen Vater- und Feiertag verbracht. Egal, ob Sie den Brückentag heute frei haben oder arbeiten müssen: Starten Sie gut in den Tag. Wir informieren Sie auch heute über das Wichtigste zum Coronavirus im Allgäu.

  

  << Alle Entwicklungen vom 16. bis 22. Mai lesen Sie hier in Teil 12 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

 << Alle Entwicklungen vom 11. bis 17. Mai lesen Sie hier in Teil 11 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 04. Mai bis 10. Mai lesen Sie hier in Teil 10 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 27. April bis 3. Mai lesen Sie hier in Teil 9 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 20. bis 26. April lesen Sie hier in Teil 8 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen vom 11. bis 19. April lesen Sie hier in Teil 7 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen von 06. bis 10. April lesen Sie hier, in Teil 6 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen von 30. März bis 05. April lesen Sie hier, in Teil 5 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>