Wohnungsbau

Das Ostallgäu ist beim Wohnungsbau die Boom-Region Schwabens

Im Ostallgäu wurden 2020 mehr Wohnungen fertiggestellt als in allen anderen Regionen Schwabens. Das Bild zeigt ein Neubaugebiet in Buchloe.

Im Ostallgäu wurden 2020 mehr Wohnungen fertiggestellt als in allen anderen Regionen Schwabens. Das Bild zeigt ein Neubaugebiet in Buchloe.

Bild: Hehl

Im Ostallgäu wurden 2020 mehr Wohnungen fertiggestellt als in allen anderen Regionen Schwabens. Das Bild zeigt ein Neubaugebiet in Buchloe.

Bild: Hehl

Im Landkreis Ostallgäu wurden 2020 mehr Wohnungen fertiggestellt als in allen anderen Regionen Schwabens. Anders sieht es in zwei Allgäuer Städten aus.
09.08.2021 | Stand: 16:46 Uhr

Der Landkreis Ostallgäu ist die Bau-Boom-Region Schwabens. Im Jahr 2020 wurden hier acht neue Häuser oder Wohnungen pro 1000 Einwohner fertiggestellt – mehr als in allen anderen Städten und Kreisen des Regierungsbezirks und weit mehr als im bayerischen Durchschnitt, der bei 4,9 lag. Das geht aus einer Auswertung von Daten des Landesamts für Statistik durch die LBS Bayern hervor.

Insgesamt wurden in Schwaben fünf Baufertigstellungen pro 1000 Einwohner gemeldet, die meisten nach dem Kreis Ostallgäu in den Kreisen Aichach-Friedberg (6,4), Unterallgäu (6,3) und Neu-Ulm (6,3).

Den geringsten Neubau gab es in den drei Städten Kempten (3,1 pro 1000 Einwohner), Augsburg (3,5) und Kaufbeuren (3,6 pro 1000 Einwohner).

Die Corona-Pandemie hat das Interesse an Wohnimmobilien in Bayern verstärkt. Trotz der Einschränkungen durch die Pandemie sind 2020 rund 64.000 Wohneinheiten im Freistaat fertiggestellt worden. Das waren sieben Prozent mehr als im Vorjahr, aber weniger als benötigt. Den Bedarf sieht die Staatsregierung bei rund 70.000 Baufertigstellungen pro Jahr.

Wohnungsbau wird sich in Bayern voraussichtlich verlangsamen

Der aktuell weltweite Nachschubmangel bei Baumaterialien wird den Wohnungsbau in Bayern allerdings voraussichtlich bremsen - wenn auch mit Verzögerung. Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (vdw) geht davon aus, dass bereits begonnene Neubauten wie geplant fertiggestellt werden, aber weniger neue Vorhaben begonnen werden.

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Das sagte vdw-Verbandsdirektor Hans Maier kürzlich in München. "Wir bauen das fertig, was wir in 2020 begonnen haben, aber wir werden einen Baubeginnstopp bei manchen Bauvorhaben haben, die sich einfach mit den hohen Preisen nicht mehr rechnen."

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