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Energiekrise

Diskussion um autofreie Sonntage: Zwei Allgäuer erinnern sich an leere Straßen während der Ölpreiskrise 1973

Szene vom ersten autofreien Sonntag am 25. November 1973: Wer mit dem Auto unterwegs war, musste der Polizei eine Sonderfahrerlaubnis vorlegen. Die Allgäuer Siegfried Schott und Heinz Hipp erinnern sich an die damalige Zeit.

Szene vom ersten autofreien Sonntag am 25. November 1973: Wer mit dem Auto unterwegs war, musste der Polizei eine Sonderfahrerlaubnis vorlegen. Die Allgäuer Siegfried Schott und Heinz Hipp erinnern sich an die damalige Zeit.

Bild: Klaus Heirler, dpa (Archivbild)

Szene vom ersten autofreien Sonntag am 25. November 1973: Wer mit dem Auto unterwegs war, musste der Polizei eine Sonderfahrerlaubnis vorlegen. Die Allgäuer Siegfried Schott und Heinz Hipp erinnern sich an die damalige Zeit.

Bild: Klaus Heirler, dpa (Archivbild)

Der Benzinpreis steigt, Politiker rufen zum Energiesparen auf. Das gab es auch 1973. Damals wurden autofreie Sonntage eingeführt. Zeitzeugen erinnern sich.
24.03.2022 | Stand: 06:04 Uhr

Die Autobahn als Fußgängerzone: Ausflügler wandern seelenruhig auf der Fahrbahn der A96, Mütter schieben Kinderwagen, hie und da fährt ein Radler vorbei. „Es war ein unglaublicher Anblick. Einfach schön“, erinnert sich Siegfried Schott, 83, an jene Zeit, als sonntags bundesweit die Autos stillstanden. 1973 erließ die Bundesregierung unter Willy Brandt (SPD) in der damaligen Ölkrise ein Fahrverbot an vier Sonntagen. In der jetzigen Energiekrise werden Forderungen nach dieser Maßnahme teils wieder laut.

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