Eishockey-Oberliga

Entspannte Begegnung - ECDC Memmingen und EV Lindau stehen im Viertelfinale

In aller Freundschaft standen sich der ECDC Memmingen (links Mark Ledlin) und der EV Lindau (rechts Mark Heatley) im Pre-Play-off-Spiel gegenüber.

In aller Freundschaft standen sich der ECDC Memmingen (links Mark Ledlin) und der EV Lindau (rechts Mark Heatley) im Pre-Play-off-Spiel gegenüber.

Bild: Erwin Hafner

In aller Freundschaft standen sich der ECDC Memmingen (links Mark Ledlin) und der EV Lindau (rechts Mark Heatley) im Pre-Play-off-Spiel gegenüber.

Bild: Erwin Hafner

Weil wegen Corona der ECDC Memmingen und der EV Lindau in der Oberliga-Meisterrunde stehen, wurden die Derbys in den Pre-Play-offs zu Trainingsspielen.
22.03.2021 | Stand: 19:00 Uhr

Drunter und drüber ist es am vergangenen Wochenende in der Eishockey-Oberliga Süd gegangen. Nachdem sich bereits am Freitag neben dem Deggendorfer SC auch die Blue Devils Weiden aufgrund von positiven PCR-Eingangstestungen auf Covid-19 in Quarantäne begeben mussten, ergab sich ein Sonderfall. Durch den vorzeitigen Ausfall eines Teilnehmers der Pre-Play-off-Runde und eines Viertelfinalisten waren die Pre-Play-offs nicht mehr für die Teilnahme am Viertelfinale ausschlaggebend. Alle acht verbleibenden Teilnehmer waren somit für das Viertelfinale qualifiziert.

"Trainingsderby" zwischen Memmingen und Lindau

Direkt davon betroffen waren der ECDC Memmingen und der EV Lindau, die in der Vorrunde gegeneinander antreten mussten. Aufgrund der neuen Situation waren es schließlich Trainingsderbys unter relativ entspannten Bedingungen. In Memmingen gewann Lindau mit 4:2, das Rückspiel am Bodensee entschieden die Maustädter mit 5:0 für sich. Beide Teams freuten sich über die Teilnahme am Viertelfinale.

Memmingen im Viertelfinale gegen Hauptrundenmeister Regensburg

Diese beginnen bereits an diesem Dienstag im Modus Best of 5. Der ECDC Memmingen muss sich dabei mit dem stärksten Team der Hauptrunde, den Eisbären Regensburg messen (Dienstag, 20 Uhr auswärts; Freitag, 20 Uhr daheim am Hühnerberg; Sonntag, 17 Uhr wieder in Regensburg). Sollte dann noch kein Team dreimal gewonnen haben, folgen weitere Partien. Das Duell Memmingen gegen Regensburg könnte man auch als „David gegen Goliath“ bezeichnen, so unterschiedlich ist die Ausgangslage.

Der ECDC qualifizierte sich lediglich als Tabellenneunter für die Endrunde der Südstaffel, die Eisbären aus der Domstadt, die bereits im vergangenen Jahr in der Tabelle ganz oben standen, wurden erneut souveräner Hauptrundenmeister und gelten als absolutes Topteam in der dritten Liga. Ziel und auch Anspruch der Oberpfälzer ist der Aufstieg in die DEL 2.

Die erste Hürde für das Team von Trainer Max Kaltenhauser, der kürzlich seinen Vertrag verlängert hat, lautet nun also Memmingen. Wollen die Schützlinge von Sergej Waßmiller dem großen Favoriten Paroli bieten, müssen sie vor allem ein Rezept finden, wie sie das Konzept ihres Trainers umsetzen: „Entscheidend ist, dass der Puck ins Tor unseres Gegners geht.“ Im bisherigen Saisonverlauf schaffte es der ECDC meist nicht, seine Überlegenheit in Treffer umzumünzen.

EV Lindau trifft auf Selb

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Auch Lindau trifft mit Selb auf ein Top-Team, das in der Hauptrunde nur Regensburg den Vortritt lassen musste. Die Inselstädter stehen nach 2018/19 zum zweiten Mal im Viertelfinale. Damals mussten sie sich dem großen Favoriten Tilburg Trappers in vier Spielen und teils sehr knappen Ergebnissen mit 1:3 geschlagen geben. „Die Jungs haben sich aufgrund der guten Leistungen im Februar und März die Play-offs verdient. Jetzt sind wir gespannt, ob sie Selb ärgern können“, sagte EVL-Vorsitzender Bernd Wucher vor den wenigstens drei Partien (Dienstag, 19.30 Uhr auswärts; Freitag, 19.30 Uhr in Lindau; Sonntag, 17 Uhr wieder auswärts).

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