Wettbewerb von AÜW und AZ

Energie- und Umweltwettbewerb: Das sind die Sieger aus dem Allgäu

So sehen Sieger aus! Die Klassen 5 und 6 der Albert-Schweitzer-Schule Sonthofen gewannen den Energie- und Umweltwettbewerb des Allgäuer Überlandwerks (AÜW) und unserer Zeitung. Unser Bild zeigt von links Leonie Wagner, Lehrerin Meike Debout, Alina Werner, Andrea Matos, Mercedes Kaßler, AÜW-Bildungsreferentin Karin Siegel und Stephanie Huber.

So sehen Sieger aus! Die Klassen 5 und 6 der Albert-Schweitzer-Schule Sonthofen gewannen den Energie- und Umweltwettbewerb des Allgäuer Überlandwerks (AÜW) und unserer Zeitung. Unser Bild zeigt von links Leonie Wagner, Lehrerin Meike Debout, Alina Werner, Andrea Matos, Mercedes Kaßler, AÜW-Bildungsreferentin Karin Siegel und Stephanie Huber.

Bild: Martina Diemand

So sehen Sieger aus! Die Klassen 5 und 6 der Albert-Schweitzer-Schule Sonthofen gewannen den Energie- und Umweltwettbewerb des Allgäuer Überlandwerks (AÜW) und unserer Zeitung. Unser Bild zeigt von links Leonie Wagner, Lehrerin Meike Debout, Alina Werner, Andrea Matos, Mercedes Kaßler, AÜW-Bildungsreferentin Karin Siegel und Stephanie Huber.

Bild: Martina Diemand

Die Sieger des „Energie- und Umweltwettbewerbs“ von AÜW und der Allgäuer Zeitung stehen fest. Ihre Tipps sind leicht umzusetzen.

28.07.2020 | Stand: 15:17 Uhr

Die Umwelt schützen, das Klima retten – das geht nicht nur mit großen, teuren und schlagzeilenträchtigen Projekten. Nein, das geht auch sehr gut im Kleinen, direkt vor der eigenen Haustür. Darum hatten das Allgäuer Überlandwerk und unsere Zeitung im Rahmen der Aktion ZISCH – Zeitung in der Schule zu einem „Energie- und Umweltwettbewerb“ aufgerufen. Kurze Videos oder Präsentationen sollten Ideen Allgäuer Schüler zur Verbesserung des Klimas vorstellen. Und Ideen gab es eine ganze Menge. Eine Jury kürte aus den Einsendungen jetzt drei Gewinner. Für den Sieger gab es 500 Euro, 300 und 150 Euro für Platz 2 und 3.

Platz 3 geht sozusagen an eine Eigenproduktion: Der neun Jahre alte Mika Schwarz aus der Klasse 3a der Grundschule Krugzell (Altusried, Oberallgäu) drehte ein zwei Minuten langes Video, für das er Hauptdarsteller, Kameramann, Regisseur und Autor in einem war. Eine besonders nachahmenswerte und dabei sehr leckere Idee aus Mikas Video: Lange Lieferwege sparen, Produkte aus dem eigenen Garten nutzen und weiterverarbeiten. Aus den Haselnüssen, die im Garten seiner Familie wachsen, wird selbst gemachte Schokocreme. CO2-freundlich und mindestens so lecker wie die aus dem Regal.

Platz 2

zeichnet eine detailliert gestaltete Präsentation aus, eingereicht von der Schulgestaltungs-AG der Mittelschule bei der Hofmühle, Kempten: „Natürlich Hofmühle – Artenvielfalt leben“ heißt das Projekt der Schüler aus den 6. Klassen. Am Eingang der Schule wurde eine naturnahe Blühfläche angelegt, Experten rund um Pflanzen und Insekten halfen ebenso wie die Stadt Kempten, die die Kosten für Stauden, Saatgut und Kompost trug und deren Bauhof das Ausbaggern übernahm. Die Schüler wissen nun nicht nur Insekten und Heilpflanzen zu unterscheiden, sie wissen auch, wie wichtig artenreiches Leben für uns alle ist.

Platz 1 ist wieder ein Video, ein Trickfilm. Er kommt von den Klassen 5 und 6 der Albert-Schweitzer-Schule aus Sonthofen. Auch er hat die CO2-Problematik zum Thema. „Sei ein Held, fahr’ Fahrrad!“ heißt es denn auch in dem knapp drei Minuten langen Clip, in dem die Schüler mit eigenen Zeichnungen eindrücklich vorrechnen, wie viel besser es doch für die Erde und für unsere Gesundheit ist, das Auto einfach mal stehen zu lassen und dafür mit dem Rad zu fahren – etwa auf dem Weg zum Fußballtraining: Im Film erfahren wir, dass der Verzicht aufs Auto für diese 832 Kilometer (zwei mal pro Woche je acht Kilometer) im Jahr 150 Kilogramm CO2 einspart. Das spart der Erde so manchen Schweißtropfen ...