DEL2-Eishockey

ESV Kaufbeuren zeigt Charakter und schlägt Bad Nauheim

Der ESVK (schwarze Trikots) war gegen Bad Nauheim gut aufgelegt und feierte einen 5:3-Heimsieg. Dadurch rücken die Joker näher an den Fünftplatzierten aus Frankfurt heran.

Der ESVK (schwarze Trikots) war gegen Bad Nauheim gut aufgelegt und feierte einen 5:3-Heimsieg. Dadurch rücken die Joker näher an den Fünftplatzierten aus Frankfurt heran.

Bild: Harald Langer

Der ESVK (schwarze Trikots) war gegen Bad Nauheim gut aufgelegt und feierte einen 5:3-Heimsieg. Dadurch rücken die Joker näher an den Fünftplatzierten aus Frankfurt heran.

Bild: Harald Langer

Zwei enge Spiele, aber zwei Siege für den Zweitligisten vom ESVK. Mit einem 5:3-Heimsieg gegen Bad Nauheim schließen die Joker einen erfolgreichen März ab.
30.03.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Fünf weitere Punkte kamen am vergangenen Wochenende auf das Konto des ESV Kaufbeuren. In der Tabelle der DEL 2, Deutschlands zweithöchster Spielklasse, liegen die Joker somit weiterhin auf dem sechsten Platz. Sie haben sich aber bis auf einen Zähler an den Fünften aus Frankfurt herangepirscht, nicht zuletzt auch durch den 4:3-Sieg nach Verlängerung in der Main-Metropole. „Da haben wir brutal gekämpft. Frankfurt ist ein Top-Gegner“, sagt Stürmer Joey Lewis, der in dieser Begegnung ein Tor des ESVK vorbereitete.

Joey Lewis zum Sieg gegen Bad Nauheim: "Wir haben Charakter gezeigt"

Im Sonntagsspiel gegen Bad Nauheim war Lewis der entscheidende Mann auf dem Eis, zum dritten Mal in dieser Spielzeit kam er auf drei Punkte (ein Tor, zwei Assists) in einem Match. Ein enges Spiel sei es gewesen, das Tor zum 5:3-Endstand für Kaufbeuren fiel zwei Sekunden vor Schluss ins verwaiste Tor der Roten Teufel. Man habe sehen können, „dass Bad Nauheim in den zurückliegenden Wochen einen Lauf hatte“, fand Lewis. Und weiter erklärt er: „Es war kein einfaches Spiel, aber wir haben Charakter gezeigt.“

Kaufbeuren hatte in der 51. Minute erstmals die Führung übernommen. Einen Lauf hatten in den zurückliegenden Wochen auch die Kaufbeurer in der DEL 2. Von elf Spielen im März gewannen sie acht, sechs davon in regulärer Spielzeit. So wanderten durchschnittlich 2,09 Punkte auf das Joker-Konto. Ein Wert, der nur leicht unter dem starken Februar-Wert (2,17) lag, aber weit über dem Punkteschnitt aus dem Januar, der mit 0,8 mäßig ausfiel. Die Stärkephase bei den Jokern scheint, kurz vor dem Ende der Hauptrunde, zeitlich genau richtig zu kommen. „Sicherlich haben wir eine super Form gerade. Wir spielen auf dem Niveau, das wir möchten“, sagt Lewis.

Play-offs-Qualifikation ist so gut wie sicher

Das Prinzip, so sagt der Brite, sei denkbar einfach: Hinten die Arbeit machen, vorne die Chancen nutzen. „Wir haben zuletzt gegen gute Gegner gespielt. Irgendwie kommen gerade alle in Form“, lobt Lewis die aktuelle Klasse der Liga. Fünf Spiele stehen in der Hauptrunde noch aus - die Play-off-Qualifikation ist den Jokern mit 18 Zählern Vorsprung auf Platz neun quasi nicht mehr zu nehmen.

Revanche in Kassel?

Nächster Gegner der Kaufbeurer am Gründonnerstag ist nun Tabellenführer Kassel. Als der ESVK in dieser Saison schon einmal bei den Huskies gastierte, kassierten die Allgäuer eine bittere 0:5-Niederlage. Daran erinnert sich auch Lewis noch gut. „Da war Kassel echt in Form. Wir hoffen aber mal, dass wir dieses Mal die Punkte mitnehmen“, sagt der Stürmer. „Es wird aber sicher nicht einfach. Dennoch haben wir Kassel schon geschlagen“, meint der 28-Jährige mit Blick auf das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften in Kaufbeuren, das mit 4:3 endete. Lewis ist optimistisch: „Wenn wir wirklich für den Sieg kämpfen, haben wir ganz gute Chancen.“

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