Fendt in Marktoberdorf

Fendt: AGCO-Chef Richenhagen hört auf

Martin Richenhagen hört zum Jahresende als Chef des Fendt-Mutterkonzerns AGCO auf.

Martin Richenhagen hört zum Jahresende als Chef des Fendt-Mutterkonzerns AGCO auf.

Bild: David Ebener/dpa (Archivbild)

Martin Richenhagen hört zum Jahresende als Chef des Fendt-Mutterkonzerns AGCO auf.

Bild: David Ebener/dpa (Archivbild)

Martin Richenhagen ist der erfolgreichste deutsche Manager in den USA. Zu Fendt pflegte er eine besondere Beziehung. Wer sein Nachfolger wird.
20.08.2020 | Stand: 19:59 Uhr

Der erfolgreichste deutsche Manager in den USA tritt zum Jahresende ab. Martin Richenhagen, Chef des amerikanischen Landmaschinenherstellers AGCO, steigt aus dem operativen Geschäft aus und übergibt seinen Posten an Eric Hansotia, den bisherigen Vize-Präsidenten des Unternehmens. Richenhagen stand seit dem Jahr 2004 an der Spitze des Konzerns. Unter seiner Führung wurde AGCO zu einem einem der 500 größten US-Konzerne. Zu AGCO gehört auch der Marktoberdorfer Landmaschinenhersteller Fendt.

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Zu Fendt pflegte Richenhagen eine besondere Beziehung. Gerne nannte er das Ostallgäuer Unternehmen „das beste Pferd im Stall“ des AGCO-Konzerns. Und so initiierte und unterstützte Richenhagen als Vorsitzender des Aufsichtsrates das Wachstum der Hightech-Marke Fendt. Unter der Führung von Richenhagen investierte AGCO rund 500 Millionen Dollar in die Fendt-Standorte in Deutschland. 300 Millionen entfielen auf den Stammsitz Marktoberdorf, wo 2012 das nach Konzernangaben „effizienteste und produktivste Traktorenwerk der Welt“ entstand.

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