A7 im Ostallgäu

Mann läuft zu Fuß durch Reinhatshofer Tunnel bei Füssen - die Bundespolizei greift ihn auf

Die Bundespolizei hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einen Fußgänger auf der A7 bei Füssen aufgegriffen.

Die Bundespolizei hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einen Fußgänger auf der A7 bei Füssen aufgegriffen.

Bild: Boris Roessler, dpa (Symbolbild)

Die Bundespolizei hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einen Fußgänger auf der A7 bei Füssen aufgegriffen.

Bild: Boris Roessler, dpa (Symbolbild)

Die Bundespolizei hat in der Nacht auf Donnerstag einen Mann auf der A7 bei Füssen aufgegriffen, der zu Fuß durch den Reinhatshofer Tunnel gelaufen ist.
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Von Allgäuer Zeitung
13.05.2022 | Stand: 15:21 Uhr

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat die Bundespolizei auf der A7 bei Füssen einen Mann aufgegriffen, der zu Fuß durch den Reinhatshofer Tunnel gelaufen ist. Nach Polizeiangaben war der Mann am Fahrbahnrand unterwegs und floh zunächst vor den Beamten.

A7 bei Füssen: Mann läuft zu Fuß durch Reinhatshofer Tunnel

Eine Streife der Bundespolizei Kempten hatte den Mann auf der A7 zwischen der Anschlussstelle Füssen und dem Reinhartshofer Tunnel entdeckt. Er lief am Fahrbahnrand Richtung Norden und versuchte augenscheinlich, Autos per Handzeichen anzuhalten.

Nachdem die Bundespolizisten angehalten hatten und auf dem Pannenstreifen zurückgefahren waren, fehlte von dem Fußgänger jedoch jede Spur. Offenbar war der Mann vor der Polizei geflohen. Die Beamten leiteten eine Suche ein, bei der weitere Streifen der Bundespolizei und der Landespolizei angefordert wurden.

Nach einer halben Stunde konnten sie den Mann stellen. Die Verkehrsleitzentrale München hatte ihn auf den Kamerabildern im Reinhatshofer Tunnel ausgemacht.

Fußgänger auf der Autobahn bei Füssen kommt offenbar aus Österreich

Der Mann schien in körperlich schlechter Verfassung zu sein und bat die Beamten sogleich um Wasser. Der Fußgänger war laut Polizei "recht spärlich bekleidet" und hatte bis auf eine Packung Zigaretten und ein Feuerzeug nichts bei sich.

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Er gab an Pakistaner zu sein und sprach gebrochen Englisch. Er sagte den Bundespolizisten dass er mit einem Taxi für 100 Euro von Österreich nach Deutschland gefahren sei. Einen genauen Ein- und Ausstiegsort konnte er jedoch nicht nennen. An den Aussagen des 24-Jährigen bestanden laut Polizei erhebliche Zweifel. Auf Nachfrage bei den umliegenden Taxizentralen konnte niemand bestätigen, dass es diese Fahrt gegeben hatte.

Die Bundespolizei zeigte den 24-Jährigen wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes an und schickte ihn am Donnerstagabend nach Österreich zurück.

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