Suche nach Depot

Geld für die Museumsschätze in Füssen? Leaderprojekt soll Einblicke verschaffen und Wissen vermitteln

Für viele kostbare Gemälde und Exponate sucht Museumsleiter Dr. Anton Englert nach einem geeigneten Depot. Dies wird nun eingebettet in ein Leader-Projekt, bei dem es stark um Museumspädagogik geht.

Für viele kostbare Gemälde und Exponate sucht Museumsleiter Dr. Anton Englert nach einem geeigneten Depot. Dies wird nun eingebettet in ein Leader-Projekt, bei dem es stark um Museumspädagogik geht.

Bild: Benedikt Siegert (Archivbild)

Für viele kostbare Gemälde und Exponate sucht Museumsleiter Dr. Anton Englert nach einem geeigneten Depot. Dies wird nun eingebettet in ein Leader-Projekt, bei dem es stark um Museumspädagogik geht.

Bild: Benedikt Siegert (Archivbild)

Eingebettet in ein museumspädagogisches Konzept soll die Suche nach einem geeigneten Depot zu einem Leader-Projekt werden. Füssener sollen davon profitieren.
08.08.2022 | Stand: 15:00 Uhr

Die Museumsschätze in Füssen sollen zum Leader-Projekt werden: Das Entscheidungsgremium des Vereins zur Regionalentwicklung im Ostallgäu, „bergaufland“, hat sich beim Projekt „Schätze aus dem Museum der Stadt Füssen: Kultureller Bildungsort & Depot“ für eine Aufnahme im EU-Förderprogramm Leader ausgesprochen. „Ich freue mich sehr, dass wir den Weg für dieses besondere Projekt aus Füssen freimachen konnten, das gleich zu mehreren Zielen unserer aktuellen Entwicklungsstrategie beiträgt. Neben der Stärkung der kulturellen Infrastruktur zahlt das Vorhaben unter anderem auch in den Bereich Lebenslanges Lernen ein“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vereinsvorsitzende.

Füssen: Angebote für Museumspädagogik schaffen

Beim Projekt „Schätze aus dem Museum“ wird ein Depot für den musealen Sammlungsbestand in Wert gesetzt, das als Basis für die museumspädagogische Arbeit dient. Hierfür wird mobil einsetzbares Mobiliar angeschafft, mit dem Angebote der Museumspädagogik an verschiedenen Orten in Füssen stattfinden können. Als Grundlage dafür ist ein museumspädagogisches Konzept mit einer Sammlung von möglichen Maßnahmen geplant, die sich thematisch auf die kulturellen Schätze des Depots beziehen. Mit verschiedenen Einrichtungen sollen Themenwerkstätten für unterschiedliche Zielgruppen erarbeitet und in regelmäßigen Veranstaltungen durchgeführt werden. So soll ein Netzwerk mit Ideenpool zur nachhaltigen Fortführung und Bespielung mit Maßnahmen zur Museumspädagogik entstehen, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Darüber hinaus sollen Mitarbeiter des Museums geschult und Ehrenamtliche für die museumspädagogische Arbeit gewonnen werden, auch eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit ist vorgesehen. Ziel ist es, die kulturellen Schätze dauerhaft zu schützen und den Bürgerinnen und Bürgern über verschiedene pädagogische, auch ehrenamtliche Angebote Einblicke in die Sammlungen zu verschaffen und Wissen darüber zu vermitteln. Dem Projekt stehen bei positiver Prüfung durch die zuständige Förderstelle knapp 80.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Viele weitere Projekte aus dem Ostallgäu stehen an

Darüber hinaus wurde vor allem über den aktuellen Stand zu Leader sowie zum eigenen Projekt „Unterstützung Bürgerengagement“ berichtet. Dr. Alois Kling, Behördenleiter des zuständigen AELF Kempten, zeigte sich erfreut, dass die Lokale Aktionsgruppe durch die Einreichung einer zukunftsweisenden Lokalen Entwicklungsstrategie die Weichen für die erneute Teilnahme des Ostallgäus am Leader-Förderprogramm gestellt hat. „Die heutige Befürwortung der Schätze aus dem Museum unterstreicht, dass die Region weiterhin aktiv ist und zweifelsohne noch viele tolle Projekte zur Umsetzung in der neuen Förderperiode anstehen.“