Füssen

Füssener Sparkassen-Tiefgarage wird schon wieder saniert

Noch bis Jahresende werden die Arbeiten in der Füssener Sparkassen Tiefgarage andauern, die jetzt begonnen haben.

Noch bis Jahresende werden die Arbeiten in der Füssener Sparkassen Tiefgarage andauern, die jetzt begonnen haben.

Bild: Benedikt Siegert

Noch bis Jahresende werden die Arbeiten in der Füssener Sparkassen Tiefgarage andauern, die jetzt begonnen haben.

Bild: Benedikt Siegert

Von einer Fehlplanung ist häufig die Rede, wenn es um die Sparkassen-Tiefgarage in Füssen geht. Grund: die Bauqualität. Warum schon wieder Arbeiten nötig sind
15.10.2020 | Stand: 11:45 Uhr

Obwohl eine neue Beschichtung erst vor elf Jahren aufgetragen wurde, muss der Asphalt der Füssener Sparkassen-Tiefgarage schon wieder erneuert werden. Dazu haben Arbeiter im ersten Untergeschoss jetzt mit den Arbeiten begonnen. Sie werden voraussichtlich noch bis Jahresende dauern. Die Maßnahme verschlingt 538 000 Euro. Einen Großteil davon müssen die Stadtwerke Füssen mit 360 000 Euro schultern.

Sparkassen Tiefgarage in Füssen sorgte immer wieder für Unmut

Für viel Ärger hat die Tiefgarage bereits in der Vergangenheit gesorgt. Helmut Schauer, Leiter der Stadtwerke, hatte bereits vor Monaten daran erinnerte, dass "von Anfang an nicht so gebaut wurde, wie es hätte sein sollen". Das hat die Stadt bereits viel Geld gekostet. Zudem ist die Beschichtung, die 2009 aufgetragen wurde, "aufgrund der weit höheren Frequentierung durch Pkw als damals angenommen schneller in die Verschleißzone gekommen", wie es bei den Erläuterungen im Wirtschaftsplan für 2020 heißt.

Erstes Untergeschoss besonders stark betroffen

Wie es weiter heißt, sei das Bauwerk auch vielen äußeren Einflüssen ausgesetzt. Müsse etwa auf den Straßen viel gesalzen werden, wie im sehr schneereichen Winter 2018, greife das auch den Belag in der Tiefgarage an. Auch deshalb werde in vermutlich zehn bis 15 Jahren erneut eine neue Beschichtung nötig sein. In anderen Ebenen der Tiefgarage sehe es laut Schauer dagegen nicht so schlimm aus wie im ersten Untergeschoss.

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