Maria Hilf in Speiden

Fastenwallfahrt 2021: Zum Auftakt predigte Wiespfarrer Gottfried Fellner

Monsingiore Gottfried Fellner

Wiespfarrer Monsignore Gottfried Fellner bei seiner Predigt in der Wallfahrtskirche Maria Hilf in Speiden.

Bild: Albert Guggemos

Wiespfarrer Monsignore Gottfried Fellner bei seiner Predigt in der Wallfahrtskirche Maria Hilf in Speiden.

Bild: Albert Guggemos

Zum feierlichen Auftakt der Fastenwallfahrtstage predigt Wiespfarrer Gottfried Fellner in der Wallfahrtskirche Maria Hilf. Thema: Mitleidende in der Passion Jesu.
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Von Albert Guggemos
24.02.2021 | Stand: 18:00 Uhr

Mit den inzwischen gewohnten Beschränkungen begann der Auftakt der diesjährigen Fastenwallfahrtsgottesdienste in der Wallfahrtskirche Maria Hilf. Alle markierten Plätze waren besetzt und die kleine Schola des Kirchenchors Zell verlieh dem Gottesdienst einen feierlichen Rahmen. Pfarrer Wolfgang Schnabel begrüßte die Gläubigen und freute sich, Wies-Kurat Monsignore Gottfried Fellner als Prediger und Zelebrant ankündigen zu dürfen.

Fellner nannte in seinen einleitenden Worten die Fastenzeit einen Pilgerweg nach Ostern und wünschte sich, dass die religiösen Worte auch Früchte tragen mögen. Er wünsche sich, dass wir ein Sprachrohr Gottes, zu Tätern seines Wortes werden.

Fastenwallfahrtstage in Speiden: Das Leiden Christi

In seiner Predigt ging der Geistliche auf das Leiden Christi ein, als Mitleidende begleiten wir Jesus und erweisen damit ihm, aber auch uns einen guten Dienst. Und wir seien auf diesem Weg nicht allein, denn wir werden von Engeln begleitet. Engel erscheinen uns sehr oft in menschlicher Gestalt, begleiten uns und heilen Wunden. Wir können uns fragen: Wer ist für mich so ein Engel und bin auch ich für andere ein Engel. Engel wenden sich einem zu und machen durch liebende Gesten auf sich aufmerksam. Ohne sie wäre die Welt arm sagte der gewandte Rhetoriker. Engel sind uns nahe, wenn wir mit offenen Augen die Nöte von Mitmenschen sehen und wir uns ihnen zuwenden.

Der Prediger erwähnte auch den großen Kreuzverehrer Simon von Cyrene, der das Kreuz als österliches Siegeszeichen der Welt versinnbildlicht und so zum großen Vorbild der Christen geworden sei. Simon spendet mit seiner Botschaft des Vertrauens auf Jesus Trost und Zuversicht. Mit solchem Vertrauen können wir ein Stück Kreuzweg mit Jesus gehen. Er reicht jedem die Hand und der Geistliche stellte die Frage: „Nehme ich die Hand Jesu an?“

Die weiteren Gottesdienste:

Jeweils 9 Uhr Messe, zuvor um 8.30 Uhr Rosenkranz.

  • Freitag, 26. Februar ist Dekan Frank Deuring aus Füssen zu Gast.
  • Dienstag, 2. März, kommt Erzabt Wolfgang Öxler (OSB) aus St. Ottilien;
  • Freitag, 5. März, predigt Domdekan Dr. Wolfgang Hacker aus Augsburg
  • Dienstag, 9. März, Domvikar Andreas Miesen aus Augsburg
  • Freitag, 12. März, beginnt nach dem Rosenkranz um 18.45 Uhr der Gottesdienst mit Pater Ralf Preker (OFM) aus Füssen um 19.15 Uhr. Beichtgelegenheiten ist jeweils vor den Messen im Pfarrheim.

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Für die Teilnahme an der Messe mit Bischof Bertram Meier am Dienstag, 16. März, um 19.15 Uhr (Rosenkranz um 18.45 Uhr) wird um telefonische Anmeldung im Pfarrbüro Seeg gebeten. Es ist geplant, dass dieser Gottesdienst live im Internet übertragen wird. Näheres dazu auf der Homepage des Pfarrbüros und im Gottesdienstanzeiger.