Bürgerproteste:

Ist die Straßenbeleuchtung im Neubaugebiet in Rieden zu hell?

Straßenbeleuchtung, die ins Haus scheint, stört so manchen Bürger in Rieden am Forggensee.

Straßenbeleuchtung, die ins Haus scheint, stört so manchen Bürger in Rieden am Forggensee.

Bild: Carsten Rehder, dpa (Symbolbild)

Straßenbeleuchtung, die ins Haus scheint, stört so manchen Bürger in Rieden am Forggensee.

Bild: Carsten Rehder, dpa (Symbolbild)

Warum der Gemeinderat in Rieden am Forggensee Nachbesserungen im Neubaugebiet ablehnt. Grund für die Beschwerden ist Streulicht, das von Lampen ausgehen soll.
09.02.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Anfang des Jahres hatten Bürger per Antrag gefordert, die Beleuchtung im Riedener Neubaugebiet „Hausstatt“ auszuwechseln. Aufgrund der Bauweise der Leuchtkörper sei es „in hohem Maße“ zu Streulicht gekommen, das störend in die Häuser und Grundstücke scheine. So zumindest beklagten das die Anwohner.

Kosten für die Erneuerung der Straßenlampen in Rieden am Forggensee würden bei 4000 Euro liegen

Bereits im Herbst 2020 waren vereinzelte Lampen abgeändert worden, um diese Störung zu minimieren. Auch wird ab 23 Uhr die Leistung der Lampen auf ein Mindestmaß reduziert, hieß es jetzt im Gemeinderat. Bürgermeister Andreas Haug hatte aufgrund des Antrages Rücksprache mit den Elektrizitätswerken Reutte (EWR) gehalten und von dort ein Angebot über zehn neue Lampenkörper mit sehr geringem Streulicht erhalten. Die Kosten für diese Erneuerung liegen allerdings bei 4272 Euro.

Riedener Gemeinderat befürchtet Folgekosten in anderen Baugebieten

Der Rat folgte in dieser Frage der Empfehlung des Bauausschusses, der einen Austausch der Leuchtkörper bereits als „nicht empfehlenswert“ bewertet hatte. Nicht die Höhe der Kosten des Austausches waren ausschlaggebend für die Ablehnung, vielmehr waren es die Auswirkungen auf weitere Baugebiete im Gemeindegebiet.

Lesen Sie dazu auch: Der Streit um eine Kiesgrube in Rieden erhitzt die Gemüter

Lesen Sie auch
KB Hauptstraße
Kronburg

Kronburg setzt auf „Masterplan“