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Blasmusik

Keine „faulen Säcke“: ASM-Bezirk Füssen sauer über Präsident

ASM

Bei den Ehrungen (von links): Bezirksvorsitzender Gottfried Groß, Franz Haf (Silberne Anstecknadel für 15 Jahre als Beisitzer im Bezirksvorstand), Andreas Kleinhenz (Bronzene Anstecknadel für zehn Jahre Bezirksschriftführer), stellvertretende ASM-Präsidentin Centa Theobald und Uwe Söder (Silberne Anstecknadel für 15 Jahre als Bezirksschatzmeister).

Bild: Anton Reichart

Bei den Ehrungen (von links): Bezirksvorsitzender Gottfried Groß, Franz Haf (Silberne Anstecknadel für 15 Jahre als Beisitzer im Bezirksvorstand), Andreas Kleinhenz (Bronzene Anstecknadel für zehn Jahre Bezirksschriftführer), stellvertretende ASM-Präsidentin Centa Theobald und Uwe Söder (Silberne Anstecknadel für 15 Jahre als Bezirksschatzmeister).

Bild: Anton Reichart

Äußerung über Lehrer ärgert Musiker. Sorgen bereitet den Kapellen auch der Nachwuchs. Für das Bezirksmusikfest ist unterdessen eine Lösung gefunden
03.11.2021 | Stand: 18:00 Uhr

Klare Kante hat der Vorsitzende des Bezirks 3 Füssen im Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM) Gottfried Groß gegenüber einer Äußerung des ASM-Präsidenten Franz Josef Pschierer gezeigt. Der hatte einen Spruch von Ex-Bundeskanzler Schröder über Lehrer aufgegriffen und zitiert („faule Säcke“), wohl wissend, dass ein großer Teil der 39 000 ASM-Musiker bis hinauf in die Riege der Vize-Präsidenten von Beruf Lehrer ist. „Die Äußerungen des ASM-Präsidenten sind nicht akzeptabel“, erklärte Groß bei der Bezirksversammlung im „Haus am Kalkofen“ in Rieden am Forggensee. Man habe sich als Bezirk, der knapp 1400 aktive Musiker umfasst, entsprechend geäußert.

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