Bergwacht

Luftige Übung für Bergretter aus Nesselwang und Pfronten

Bergwacht

Luftrettungsmanöver über Nesselwanger und Pfrontener Bergretter über mehrere Stunden hinweg.

Bild: Bergwacht Nesselwang

Luftrettungsmanöver über Nesselwanger und Pfrontener Bergretter über mehrere Stunden hinweg.

Bild: Bergwacht Nesselwang

Gleich zu Beginn gibt es einen echten Einsatz. Was die Aktiven der Bergwacht alles trainiert haben.
11.05.2021 | Stand: 20:01 Uhr

Eine luftige Ausbildung hat die Bergwacht Nesselwang erlebt: Denn Nesselwanger und Pfrontener Bergwachtler übten zusammen mit der Bundespolizei vier Stunden lang Luftrettungsmanöver an mehreren Stationen. Mit der Seilwinde wurden die Bergretter zu Einsatzorten abgelassen und mit Rettungsdreieck oder Bergrettungssack wieder zum Hubschrauber hinaufgezogen. Schwerpunktmäßig ging es um das sichere Handling mit den Rettungsmitteln in der Luft, sowie um die schnelle Rettung von Patienten aus schwierigem Gelände.

Läuferin verletzt sich am Bein

Gleich zu Übungsbeginn wurden die Nesselwanger Bergretter auch zu einem echten Einsatz alarmiert. Eine Trailläuferin hatte sich am Bein verletzt und konnte mit der Hilfe der neuinstallierten Winde am Hubschrauber Christoph 17 von einem Nesselwanger Luftretter geborgen werden. Am Tag darauf wurden die Nesselwanger Bergwachtler zu einem Einsatz im Wertachtal gerufen. Im Bereich eines Hängestegs kam ein Radfahrer zu Sturz. Er wurde von der Bergwacht erstversorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.