Diesen Artikel lesen Sie nur mit
Natur

Ostallgäu: Hirsch hat Zaunpfahl am Geweih - warum das für die Tiere tödlich enden kann

FO SG Hirsch

Mit einem Zaunpfahl an seinen Geweihstangen ist dieser rot markierte Hirsch zwischen Brunnen und Hegratsried unterwegs gewesen.

Bild: Richard Wismath

Mit einem Zaunpfahl an seinen Geweihstangen ist dieser rot markierte Hirsch zwischen Brunnen und Hegratsried unterwegs gewesen.

Bild: Richard Wismath

Immer wieder kommt es vor, dass sich Wildtiere in Weidezäunen verfangen. Jäger bitten deshalb Landwirte darum, die Litzen besonders im Herbst zu entfernen.
15.03.2021 | Stand: 17:07 Uhr

Weidezäune können für Hirsche und Rehe zu einer tödlichen Falle werden. Immer wieder kommt es in der Region vor, dass sich die Tiere in den Litzen und Drähten von Elektrozäunen verfangen. Im schlimmsten Fall schlingt sich der Zaun um das Maul oder den Hals des Wildes und es stranguliert sich laut dem Schwangauer Revierjagdmeister Roland Schörkhuber beim Versuch, sich zu befreien. Vier Hirsche hatte er in den vergangenen zwei Jahren in seinem Revier, die in Zäunen hängen geblieben sind. Zwei davon starben. Einer hat noch immer ein Stück Zaun am Geweih.

  • Unbegrenzt alle Artikel lesen
  • 1 Monat für nur 0,99 € testen
  • Monatlich kündbar